Woran unterscheidet man Kopfschmerzen von Migräne?

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Migräne ist eine häufig vorkommende Krankheit. In Deutschland gibt es rund 10 Millionen betroffene Patienten dieser Krankheit. Frauen sind mit ca. 14% etwa doppelt so häufig betroffen, wie Männer mit ca. 6%. Bei Migräne handelt es sich um meist einseitige pochende, bohrende Schmerzen. Wenn die Kopfschmerzen einseitig sind, können Sie während der Attacke auch die Seite wechseln. Die Dauer der verschiedenen Attacken beträgt nach Definition der internationalen Kopfschmerzgesellschaft 4 – 72 Stunden. Eigentlich immer werden diese Schmerzen von Appetitlosigkeit, Übelkeit (80% der Fälle) und Erbrechen (50%) begleitet. Viele Patienten sind während eines Migräneanfalls stärker licht- (60%) und lärmempfindlich (40%). Viele Patienten berichten eine Verschlimmerung des Anfalles bei Bewegung. Einige Patienten berichten auch über eine erhöhte Empfindlichkeit gegenüber Gerüchen (10%).

Grundsätzlich gibt es zwei verschiedene Formen der Migräne, die am meisten vorkommende mit ca. 85% ist die Migräne ohne Aura (früher „einfache Migräne“).

Bei ca. 15% der Patienten kommt die Migräne mit Aura vor. Bei dieser Art der Migräne gehen den eigentlichen Beschwerden einige typische Symptome, die sogenannte „Aura“ voraus. Die typischen Anzeichen für eine bevorstehende Migräneattacke sind Sehstörungen wie Doppelbilder, Blitze. Desweiteren können Schwindel, Koordinations- und Sprachstörungen auftreten. Bei einigen Patienten treten sogar einseitige Lähmungserscheinungen auf.

Quelle und weitere Informationen : http://www.clinlife.de/lpg/1019?gclid=CPrgn8qv6p0CFYyD3godFxMsLg

Vielleicht findest du Hilfe in dem Buch mit der ISBN 978-3-89189-035-6.

Bei mir ist Kopfschmerz mit Massage und normalen Tabletten in den Griff zu bekommen. Migräne ist unerträglich, meist mit Unwohlsein und Brechreiz verbunden und man fühlt sich im Dunkeln bisschen besser. Migräne ist nur mit sehr starken Tabletten zu bekämpfen.

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