Woran merkt man, dass man ein Burn Out hat?

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Das Burn-Out Syndrom zeigt sich natürlich nicht bei allen Menschen gleich. Jedoch ist es allen gemeinsam, dass sie über schwere Erschöpfungszustände klagen. Das Gefühl, die Kontrolle zu verlieren, z. B. bei den täglichen Aufgaben, überwiegt immer öfter. Die daraus resultierende Hilflosigkeit macht die Sache natürlich nicht besser. Man erträgt auch nicht mehr so leicht die Anforderungen der Umwelt. Kindergeschrei, eine Frage des Partners, alles kann schnell zu viel werden und man schreit vielleicht entnervt los, was man ja eigentlich gar nicht beabsichtigt. Aber man kann einfach nicht anders. Der Stress ist zu gross und scheint einem über den Kopf zu wachsen. Man versucht sich vor bestimmten Aufgaben zu drücken, weil man Angst hat, zu versagen. Diese Versagensangst kommt aber ebenfalls nur, weil man sich überfordert fühlt. Bei einem echten Burn-Out Syndrom ist es ratsam, einen Arzt aufzusuchen. Alleine schafft man es eigentlich nicht, da wieder herauszukommen.

Burn-Out-Syndrom ist ein Modewort für Depressionen oder depressive Verstimmungen, was ein Arzt feststellen kann. Am besten gehst du mal zu einem Psychotherapeuten. Oft hilft eine einfache Gesprächstherapie! Es ist keine Schande Hilfe anzunehmen und in dem Fall je früher desto besser!

Wie bei jeder anderen Krankheit sind die Anzeichen individuell je nach Person. Allerdings gibt es einige Alarmsignale, die ein mögliches Burnout Syndrom anzeigen können. Bevor ich hier jetzt groß aushole empfehle ich jedem der sich für dieses Thema interessiert die Seite: http://burnout-besiegen.de/ Viel Kraft auch weiterhin!

Burn out - Krankschreibung?

Bei mir wurde gestern Burn out fest gestellt. Da ich in der Arbeit meine positiven Bestätigungen erhalte und zuhause mich ausgenützt und benützt fühle wollte ich mich nicht krank schreiben lassen. Nun erhalte ich Tabletten und soll nächste Woche wieder zum Arzt. Ab welchem Zustand wird krank geschrieben. Ich möchte es richtig machen, fühle mich aber noch nicht "platt". Bin ich schon so weit? Muss mehr dazu kommen damit ich selber auch meine "Auszeit" mir geben lasse? Weine viel - habe Zukunftsängste - Zweifel an mir wie ich dass alles schaffen soll...überspiele und bin für die anderen immer zuverlässig und gut drauf...will kaum mehr aus dem Haus, liege viel und bin sehr müde, habe seit Monaten Schlafstörungen, Rückenprobleme, Magen-Darmprobleme...mal das eine, mal das andere...

Wem geht es ähnlich - soll ich mich krank schreiben lassen? Wie lange? Spricht man darüber mit den Kollegen oder lieber nicht, dem Chef?

Danke für die Antworten.

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Schlafprobleme, Erschöpfung, geistige Abwesenheit

Hallo,

ich habe seit einiger Zeit schwere Konzentrationsprobleme. Diese äußern sich zu beliebigen Tageszeiten, besonders aber leider auf der Arbeit. Wenn man mit mir spricht höre ich zwar zu, aber ich kann am Ende des Gespräches nichts davon wiederholen, nicht mal annähernd. Liegt nicht unbedingt an den Personen, wenn ich abends TV gucke, Wetter zB., höre ich ganz genau zu und wenn dann die Abschlusswerbung kommt weiß ich schon nicht mehr was die gesagt haben und bin mit meinem Kopf ganz woanders. Woran kann das liegen? Was kann ich dagegen tun? Zumal mein Schlaf auch darunter leidet, so habe ich das Gefühl. Ich schlafe teils 8 bis 9 Stunden pro Nacht und bin anschließend genauso erschöpft, wenn nicht sogar noch schlimmer, als wenn ich nur 4 oder 5 Stunden geschlafen habe. Habe auch immer wieder schlimme Albträume von Autounfällen bei denen IMMER das Dach abgetrennt wird, und von Bränden verschiedenster Art. Bei den Autounfällen sehe ich entweder zu, oder ich bin der Fahrer, aber Beifahrer oder so bin ich in meinen Träumen nie. Die Brände involvieren keine Personen und/oder Häuser oder ähnliches. Hatte aber vor 3 Jahren mal einen Autounfall, da war ich Beifahrer, haben uns bei Regen überschlagen und sind auf dem Dach noch bisschen gerutscht, wir waren allerdings unversehrt, ich war da Beifahrer. Davon habe ich bis heute aber noch einen Black-Out.

Bitte um Hilfe!!! Danke.

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Augenringe und starke Müdigkeit - bitte um Hilfe!!!

Liebe Leute da draußen,

ich (25, sehr sportlich) leide seit einigen Wochen unter extremen Augenringen. Bei mir machen sich diese insbesondere durch durch ihre Tiefe bemerkbar. Verfärbungen hingegen kann ich nicht feststellen... Wenn ich morgens -direkt nach dem Aufstehen- in den Spiegel schaue, bekomme ich jedes Mal einen Schrecken. Ich habe in der Vergangenheit noch nie (!) unter Augenringen gelitten und wenn, dann waren sie bislang nur von kurzer Dauer, weil ich vielleicht mal zu lange wach war. Das ist ja ganz normal, denke ich. Meine Blutwerte (spez. Eisen etc.) sind auch alle in Ordnung. Hinzu kommt eine ständige Müdigkeit. Ich werde nach 7-8 Std. wach und bin immer noch super müde - besonders um die Augenpartie. Ab dem späteren Nachmittag könnte ich sofort schlafen, halte mich aber stets wach, um die Nacht durchschlafen zu können. Meine Ernährung würde ich selbst als sehr mangelhaft bezeichnen.

Ehrlicherweise muss ich aber auch gestehen, dass ich im April einen "Burn-Out" (Depressionen) erlitt und seitdem -mit Unterbrechung von ca. 2 Monaten- Psychopharmaka (Antidepressiva) einnehme. Seit einer Woche werde ich wieder mit Antidepressiva (Citalopram 20 mg) behandelt und befinde mich demzufolge noch in der Einstellungsphase.

Da die Augenringe schon vor der Behandlung mit den neuen Tabletten da waren, kann da normalerweise also nicht wirklich ein Zusammenhang bestehen.

Habt ihr eine Idee, wie ich dem ganzen Abhilfe schaffen kann und woran es liegt?

Über eure Antworten freue ich mich sehr.

Lieben Gruß Dennis

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AGS Syndrom - Nebennierenrinde

AGS und Nebennierenschwäche ist was unterschiedliches. Eines ist Gendeffekt eines ist ne Nebennierenschwäche durch Stress meist.

Das es was anderes ist weiß ich, und ich habe es nur mal eben kurz so laienhaft erklärt damit es nur mal eben jeder weiß das ich schon weiß das es einen Unterschied gibt. Nur einen gibt es eben nicht: Zu wenig Cortisol. Zu wenig Cortisol (das steht glaub ich überall aber halt IMMER mit NNR-Schwäche) löst sehr oft aus das Menschen depressiv sind, unter Stress viel mehr hochpuschen und viel weniger dadurch aushalten.

Ich wollte wissen ob bei AGS das nicht eig das selbe ist dann. Ich "leide" nämlich unter solchen Sachen und zum erstem mal hätte es Sinn ergeben warum ich mit Sachen mit denen andere klarkommen nicht fertig werde und sogar (wie bei NNR-Schwäche auch beschrieben) manchmal auch mit Alltagssituationen überfordert bin (aufstehen - arbeiten - aufräumen - einkaufen)

Meine Hoffnung war einfach das sich das evtl durch die Gabe von Cortisol auch ändert. Nur muss ich dazu wissen ob bei AGS sowas auch ist. denn dazu steht im Netz bei weitem nicht so viel (außer es geht um das angeborene mit Salzverlust bla bla) Aber eben wirklich kaum etwas zu dem Late-O. AGS. Wo man es Menschen nicht ansieht und nur per Zufall manchmal merkt.

Denn wie gesagt eine NNR-Schwäche entsteht DURCH stress. Das heist aber meist wenn Menschen die NNR-Schwäche haben das genau diese Psychischen Symptome mit auftreten und es sogar zum Burn Out kommen kann - alles eben durch den einzigen gemeinsamen Nenner: ZU WENIG CORTISOL.

Ich habe schon mal eine Frage Richtung Cortisol gestellt, und möchte nun keine Antworten bzgl Chushing oder so haben. Alles eine Frage der richtigen Cortisolmenge.

Die Frage ist: sind die Psychischen Symptome die selben?

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Was tun nach der Fehldiagnose Depression, die eigentlich eine Schilddrüsenunterfunktion ist?

Ich bin seit einigen Monaten wegen "Burn-out" in Behandlung. Diagnose "schwere Depression", Venlafaxin verschrieben (75) und ohne Wirkung eingenommen und immer weiter erhöht (jetzt soll ich 225 nehmen!!!) und JETZT stellt man eine Schilddrüsenunterfuntion(TSH 2,42 Ref Bereich 0,17-2,50) fest weil mein Hausarzt auf diese Idee gekommen ist.

Was soll ich jetzt tun? Diese Venlafaxin haben ja null gewirkt, soll ich die jetzt mal absetzen/ ausschleichen? Kann es sein, dass tatsächlich an dem ganzen Krankheitsbild die Schilddrüse "schuld" war? Ich bin total ratlos und sauer, dass ich dieses Venlafaxin so lange ohne Wirklung eingenommen habe...

Was würdet Ihr tun? Ich nehme jetzt seit ein paar Tagen L-Tyrixin 50 und habe eigentlich keine Lust mehr auf diese Venlafaxin. Drohen mir da jetzt trotz des Nichtwirkens beim Absetzen "Entzugserscheinungen"???

Danke Euch!!!

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