Woran kann man einen Gesichtsfeldausfall bemerken?

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Hallo Rolli,

das Problem bei einem Gesichtsfeldausfall ist, dass er meist erst sehr spät bemerkt wird. Jeder von uns hat einen Blinden Fleck im Auge, der nicht wahrgenommen wird im Alltag. Unser Gehirn kann diese fehlende Stelle ausgleichen. Das ist auch der Grund, warum "Skotome" also Gesichtsfeldausfälle, erst spät bemerkt werden. In der Untersuchung (Perimetrie) wird ein fester Punkt fixiert und so können ausgefallene Stellen aufgedeckt werden. (Sonst würde man ja wieder mit dem gesunden Teil der Netzhaut fixieren)

In welchen Bereichen und in welcher Größe diese Ausfälle sind, liegt an der Erkrankung. Liegt z.B. ein Schaden am Sehnervkopf vor, ist der Schaden meist zentral, also im Bereich des schärfsten Sehens, mit dem wir fixieren. Das kann z.B. bei einem erhöhten Augeninnendruck passieren. (Normwerte 10-21 mmHg)

Sumpfhexe macht es ganz richtig: Gesichtsfelder sind in ihrer Veränderung zu beobachten. Also muss diese Messung regelmäßig gemacht werden, damit man bei Verschlechterung den Grund finden kann.

Ein auffälliges Gesichtsfeld kann z.B. auch zustande kommen, wenn die Person diesen Test zum ersten Mal macht. Man weiß dann noch nicht so richtig, wie das abläuft und was man zu tun hat. Darum wird diese Messung auch regelmäßig gemacht.

Die Untersuchungsdauer ist auch bei den elektrischen Geräten davon abhängig, wieviele Punkte auf der Netzhaut untersucht werden.

Ich hoffe, ich konnte dir etwas weiter helfen.

Ich denke mal, dass mit Gesichtsfeldausfall der Rahmen links und rechts gemeint ist, den das Auge noch wahrnehmen kann. Das wird gemessen mit einem Computerprogramm, bei dem immer wieder an den unterschiedlichsten Punkten ein rotes Licht aufleuchtet. Wenn man den roten Punkt gesehen hat, drückt man einen Knopf. Diese Untersuchung dauert ... ich meine 5 Minuten für jedes Auge. In der Auswertung kann man sehen, welche roten Punkte die Patientin sieht. Die Mitte wird i.d.R. oft sehr gut erkannt - die Randgebiete - sprich : das Sehen in den Augenwinkeln ist eher eingeschränkt. Und wenn es sich um einen Ausfall handelt, wird nur noch sehr wenig bis gar nichts in den Augenwinkeln wahrgenommen. Diese Untersuchung habe ich selbst schon hinter mich gebracht und wird in regelmäßigen Abständen wiederholt, um einen Verlauf darstellen zu können.

Was hilft gegen eine hartnäckige bzw. chronische Augenentzündung?

Hallo Leute,

leider habe ich nun seit zwei Jahren eine Augenentzündung am linken Auge die nicht weggehen möchte. Mein Augenarzt hat leider bereits die Hoffnung aufgegeben und hat mich das letzte Mal leider einfach zurück nach Hause geschickt. Ich war auch schon bei einem zweiten Augenarzt und bei zwei verschiedenen Kliniken. Ich brauche dringend euren Rat, da ich leider überall eine Absage für einen Job bekomme und demnächst eine Ausbildung anfangen möchte wo meine Augen gesund sein müssen. Ich hatte bereits diese Medikamente: Cortison, Hylogel, Corneregel, Isoptomax, Doxycyclin Tabletten, Bebanthen Augen Salbe, Floxal Edo Tropfen, Ikervis (ciclosporin), Posiformin, Gentamycin, Hylocomod, Weleda Augentrost und Calendula Tropfen (diese Medikamente fallen mir zurzeit ein, es können eventuell noch weitere sein) habe auch schon mit Schwarzem Tee und Lidrandpflege probiert.

Der Befund lautet: vom Augenarzt: H16.0G Keratitis marginalis, H01. 0G akute Blebharitis. Krankenhaus: H16.9, zweites Krankenhaus: LA Nummuli des Hornhautepithels seit 11/2016, Kortisontherapie ohne Effekt, Sicca Symptomatik, rezidivierende Hordeola

Mein Auge ist stets gerötet, tränt vor allem wenn es windig ist und hat eine extrem verschwommen Sicht. Es juckt jedoch nicht und schmerzt nur manchmal. Habe auch öfters Gerstenkörner. Doxycyclin hatte meine Entzündung kurzzeitig geheilt aber nach ca. 2 Monaten kam sie wieder erneut. Ich möchte aber ungern wieder Antibiotika - Tabletten nehmen, da die Nebenwirkungen sehr schlimm waren.

Über jeden Tipp bin ich unendlich dankbar.

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