Woran erkennt man eine gute psychosomatische Klinik?

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Ich war vor einiger Zeit in einer ähnlichen Situation. Mein Bruder hat allerdings nichts selbst abgebrochen, sondern war eine zeitlang arbeitslos u. vorher auch sehr schlecht in der Schule. Er hat sich völlig zurück gezogen.Wir haben dann auch einen Krankenhausaufenthalt organisiert und es war eine absolute Katastrophe.Er hat dort Menschen kennengelernt, denen es viel schlechter ging, mit richtigen Psychosen.Er hat sich mit Ihnen angefreundet u.ist damit bitter auf die Nase gefallen.Manche davon sind überhaupt nicht in der Lage echte Beziehungen zu anderen Menschen aufzubauen.Die Mitarbeiter haben ihn dort übelst mit Medikamenten vollgepumpt und abgeschossen und ihm eine EKT vorgeschlagen,und das schon zu Beginn.Er war da 19 J.alt!!!Das sagt ja schon alles.Du musst bedenken, dass Du einen Menschen damit auch ein wenig aus dem Leben reißt,also genau das, wovor Dein Bruder sich wohl drückt...Das sind also mal die negativen Seiten eines solchen Klinikaufenthaltes (wir haben übrigens den Klinikaufenthalt abgebrochen). Dafür spricht, dass mein Bruder sich eine neue Stelle gesucht hat und es ihm dort gerade richtig Spaß macht.Ob das mit dem Klinikaufenthalt zusammen hängt,kann ich nicht sagen,aber wäre es in dem Fall nicht wirklich besser einen Psychotherapeuten aufzusuchen und ihn somit an seinem Leben arbeiten zu lassen?Er könnte, während er eine Ausbildung oder Schule macht an seinen Problemen arbeiten und diese sofort besprechen.Falls ihr das vorhabt, solltet ihr Euch schnell um einen Platz kümmern, da es manchmal längere Wartezeiten für Psychotherapien gibt. Eltern spielen bei sowas auch immer eine große Rolle und sollten ihm unbedingt Hilfestellung geben, wenn es ihm offensichtlich nicht so gut geht. Er braucht jetzt Unterstützung von Euch. Also,überleg Dir das mit dem Klinikaufenthalt.Wenn ich die Wahl nochmal hätte, würde ich mich dagegen entscheiden!

Sag mal warum suchst DU denn dann plötzlich für ihn eine Klink??? Dafür muss er schon richig krank sein. Wenn er mit sich und der Welt Probleme hat, sollte er es vielleicht erstmal mit einer Psychotheapie versuchen. Das würde ihm sicher ausreichend helfen. Aber eine Klinik?? Etwas zu krass finde ich. Rede mal mit ihm, vielleicht findet er die Idee ja gar nciht schlecht sich jemand anderm anzuvertrauen...

Bekommt er jetzt eine Behandlung beim Arzt oder Psychologenl. die können einen schon Beratgen. Dann kannst dich auch an deine Krankenkasse wende und dich dort informieren. Das Wichtigste scheint mir, dass der Patient mitmachen will, sonst ist die beste und teuerste Therapie unwircksam. Dein Bruder braucht viel Liebe, Unterstützung und Begriff. Vorwurfe wie "aus dir wird nie etwas" oder "jetzt sollst es endlich mal schaffen", braucht er nicht. Weiß er selbe.

Trotz Krankschreibung zur Freundin?

Hallo,

Ich habe grade ein kleines Problem.

Ich bin heute wegen Magen - Darm für die ganze Woche krankgeschrieben worden. Jedoch habe ich vor am Donnerstag zu meiner Freundin zu fahren (230km). Natürlich nur, wenn ich in der Lage bin mit dem Auto zu fahren.

Ich frage mich jetzt, ob es ein Grund ist, dass ich eine Abmahnung oder sogar eine Kündigung dafür bekomme?

Noch dazu habe ich Angst, dass wenn ich eigentlich nichts zu erwarten habe, mir mein Chef das Leben zur Hölle macht.

Ich habe auch schon versucht mit meinem Chef zu reden & ihm zu erklären was ich vor habe. Er sagte nur daruf "Du bist alt genug um das selber zu entscheiden. Lass mich bitte mit diesem scheiß in Ruhe."

MfG Creshy

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Psychosomatische Klinik und Entgeltfortzahlung?

Hallo, ich bin 24 J. alt, weibliche und arbeite derzeit Teilzeit und geringfügig auf 450€. Ich leite derzeit die ersten Schritte ein, um in eine psychosomatische Klinik eingewiesen zu werden.

Da es auch sein könnte, dass ich krankheitsbedingt mehr als 6 Wochen in der Klinik verbleibe, wäre ich auf die Krankengeldfortzahlung der Krankenkasse angewiesen. Da würde (zuvor mit AG vertraglich geregelt - total bescheuer, ich weiß) das Geld von der geringfügigen Beschäftigung wegfallen und von mein er Vergütung aus der Teilzeitstelle ebenso 20% wegfallen. So werde ich defintiv nicht um die Runden kommen. Das Geld würde vllt ansatzweise für Miete, Auto, Rechnungen, Raten etc. reichen.

Ich habe allerdings sehr viele Überstunden auf meinem Stundenkonto, von den ich locker über 2 Monate von leben könnte.

Nun meine eigentliche Frage: Ist es erlaubt, dass ich erstmal die Überstunden "abfeiern" würde und erst wenn das Geld aufgebraucht wird, ich mit den Krankschreibungen beginne?

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ich bin psychisch am Ende - Bitte um Hilfe

Das, was ich hier nun schreibe soll keineswegs nach einem "verzweifelten-Hilfeschrei" wirken, denn das ist es nicht. Ich bin 20 Jahre alt und all meine Worte sind durchdacht. So wie alles andere in meinem bisherigen "Leben" auch. Was ich damit sagen möchte, ist, dass ich voller Bewusstsein bin und keinesfalls unzurechnungsfähig.

Miene Sorgen: lange kann ich wirklich nicht mehr so weiter"leben" bzw. existieren. Ich habe keine Motivation und auch keinen Willen mehr. Schon vor einiger Zeit habe ich mit mir selbst ausgemacht, dass - nach all den Versuchen, mich für das Leben zu entscheiden - mein einziger Ausweg ein Suizid ist.

Es scheint, als würde mir nichts mehr helfen. Weder Freunde, Familie (die ich wirklich liebe) und auch meine Therapeuten nicht... ebenso war ich bereits in einer psychosomatischen Klinik, die auf Essstörungen spezialisiert ist. Dabei konnte ich wirklich etwas Motivation sammeln, doch es reicht einfach nicht mehr aus.

So habe ich angefangen, mich mit meiner Situation abzufinden - weil ich das Ändern nicht leben konnte. Auch das war keine Lösung, nicht einmal kurzfristig.

Mein letzter Plan und meine letzte Option finde ich also wirklich nur noch im Tod. Es ist noch das einzige, was auf meiner Liste steht.

Und trotzdem möchte ich es irgendwie nicht darauf beruhen lassen.

Gibt es noch etwas anderes, als im Tod die Lösung zu sehen? Ich kann wirklich nicht mehr lange so weitermachen. Ich kann nicht mehr. Doch in ein Krankenhaus oder in eine Klinik gehe ich nicht - nicht freiwillig. Ebenso möchte ich mich nicht an meine Eltern oder an meine Therapeutin wenden. Das kann ich nicht. Auch, habe ich mich schon unzählige Male an die Onlineseelsorge, Telefonseelsorge, Onlineberatung, Hilfe-für-Suizid, und und und gewendet... und obwohl ich diesen Menschen, die mich nicht kennen unglaublich dankbar bin, konnten sie mir nicht wirklich weiterhelfen.

Ich bin so verzweifelt, depressiv und essgestört. Der psychische Schmerz scheint sich schon physisch auszubreiten.

Bitte, bitte, bitte helft mir. Ich weiß, ihr seid keine Psychologen oder sonst wer, der mir sagen kann, was ich zu tun habe. Aber vielleicht könnt ihr mir ja eine Anregung geben. Irgendetwas, das mich weiterexistieren lässt - oder hoffen lässt. Denn ich möchte meiner Familie das nicht weiterhin antun.

Ich kann nicht mehr.

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18kg während Depression zugenommen

Wie in einer anderen Frage von mir beschrieben litt ich die letzten 3-4 Monate an einer Depression, die jetzt irgendwie auch noch andauert, und zwar eigentlich viel mehr nur noch wegen meiner starken Gewichtszunahme von 40kg/161cm auf 58kg, was wahrscheinlich davon kam, dass ich vorher tagtäglich Kalorien gezählt habe und mir mein Gewicht sehr wichtig war, viele haben gesagt ich wäre magersüchtig usw., während der Depression konnte und wollte ich nichts mehr tun und das war sozusagen fast ein bisschen meine Art der "Selbstverletzung", sonst hätte ich niemals je mehr gegessen oder zugenommen... Und jetzt sitze ich da und habe praktisch eigentlich nur noch eine Depression wegen der Gewichtszunahme, und ich weiß, dass ich bis ich wieder mein normales Gewicht habe nie wieder wirklich normal weiterleben kann und will, ich schaffe es niemals mich zu überwinden damit zu leben, ich musste sowieso das Schuljahr abbrechen und habe jetzt außer evtl. psychosomatische Klinik gar nichts zu tun, und was ich normalerweise gemacht habe, wie z.B. Weggehen oder sowas kann und will ich nicht mehr... Ich hab das Gefühl ich schaffe das so nicht, und irgendwie bin ich total wütend, dass mir in meiner Depression nie wirklich geholfen wurde, dass es so gekommen ist, dass ich so viel aufgeben muss und das momentan Wichtigste: meine Figur. Das kommt mir alles so unwirklich und unbeschreiblich unfair vor! Die Depression ist eigentlich weg, aber jetzt stehe ich vor dem riesen Problem, ich weiß es klingt blöd, aber mit mehr als meinem vorherigen Gewicht (ich hatte auch echt schon weniger) fühle ich mich total schlecht, auch wenn das sehr wenig sein mag. Ich denke sogar schon an künstliches Koma um dann endlich nachher wieder so durchstarten zu können, weil ich so gerne wieder so richtig weiterleben möchte, wie vorher eben auch... Hat jemand Ideen was ich nur tun soll??? Das ist jetzt direkt für mich so schwer, weil ich mich frage: Wofür habe ich jetzt jahrelang Kalorien gezählt usw.... und während ich immer wieder versuche ein bisschen abzunehmen, kommt wieder diese Trauer über mein Gewicht zurück und diese Wut, dass ich nicht mehr kann, ich glaube ich schaff das nicht, aber ich will so gerne... P.S.: Ich bin 17 Jahre alt und danke fürs Lesen falls es jemand getan hat und danke vielmals für Antworten!!!

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Dauerhafter Schwindel und Übelkeit?

Hallo,

seit einiger Zeit leide ich an Schwindel und Übelkeit. Angefangen hat es Ende August, als ich im Urlaub war.

Seitdem ist es schlimmer geworden, die letzten 2 Wochen waren echt grenzwertig. Mir ist konstant sehr schwindlig und auch oft schlecht. Außerdem bin ich oft müde und schlapp, kann auch nicht richtig ein-/durchschlafen.Auch fühlt sich mein Kopf irgendwie taub an und ich fühle mich ein bisschen wie in einer Blase, alles wirkt etwas gedämpft und abgeschirmt.

An was kann das liegen? Habe derzeit viel Stress was Karriere, Geld und Beziehung angeht, aber daran kann es doch nicht liegen? Ist wirklich starker Schwindel und starke Übelkeit, egal ob ich sitze, gehe, Sport mache oder sogar liege? Ist so langsam echt unheimlich und ich hab Angst, dass es etwas ernstes sein könnte, weil ich sonst eigentlich immer relativ fit bin.

Was könnte das sein? Gehe am Montag zum Arzt.

Ich bin 21 Jahre alt und männlich

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