Woran erkennt man eine gute psychosomatische Klinik?

4 Antworten

Vom Fragesteller als hilfreich ausgezeichnet

Ich war vor einiger Zeit in einer ähnlichen Situation. Mein Bruder hat allerdings nichts selbst abgebrochen, sondern war eine zeitlang arbeitslos u. vorher auch sehr schlecht in der Schule. Er hat sich völlig zurück gezogen.Wir haben dann auch einen Krankenhausaufenthalt organisiert und es war eine absolute Katastrophe.Er hat dort Menschen kennengelernt, denen es viel schlechter ging, mit richtigen Psychosen.Er hat sich mit Ihnen angefreundet u.ist damit bitter auf die Nase gefallen.Manche davon sind überhaupt nicht in der Lage echte Beziehungen zu anderen Menschen aufzubauen.Die Mitarbeiter haben ihn dort übelst mit Medikamenten vollgepumpt und abgeschossen und ihm eine EKT vorgeschlagen,und das schon zu Beginn.Er war da 19 J.alt!!!Das sagt ja schon alles.Du musst bedenken, dass Du einen Menschen damit auch ein wenig aus dem Leben reißt,also genau das, wovor Dein Bruder sich wohl drückt...Das sind also mal die negativen Seiten eines solchen Klinikaufenthaltes (wir haben übrigens den Klinikaufenthalt abgebrochen). Dafür spricht, dass mein Bruder sich eine neue Stelle gesucht hat und es ihm dort gerade richtig Spaß macht.Ob das mit dem Klinikaufenthalt zusammen hängt,kann ich nicht sagen,aber wäre es in dem Fall nicht wirklich besser einen Psychotherapeuten aufzusuchen und ihn somit an seinem Leben arbeiten zu lassen?Er könnte, während er eine Ausbildung oder Schule macht an seinen Problemen arbeiten und diese sofort besprechen.Falls ihr das vorhabt, solltet ihr Euch schnell um einen Platz kümmern, da es manchmal längere Wartezeiten für Psychotherapien gibt. Eltern spielen bei sowas auch immer eine große Rolle und sollten ihm unbedingt Hilfestellung geben, wenn es ihm offensichtlich nicht so gut geht. Er braucht jetzt Unterstützung von Euch. Also,überleg Dir das mit dem Klinikaufenthalt.Wenn ich die Wahl nochmal hätte, würde ich mich dagegen entscheiden!

Sag mal warum suchst DU denn dann plötzlich für ihn eine Klink??? Dafür muss er schon richig krank sein. Wenn er mit sich und der Welt Probleme hat, sollte er es vielleicht erstmal mit einer Psychotheapie versuchen. Das würde ihm sicher ausreichend helfen. Aber eine Klinik?? Etwas zu krass finde ich. Rede mal mit ihm, vielleicht findet er die Idee ja gar nciht schlecht sich jemand anderm anzuvertrauen...

Bekommt er jetzt eine Behandlung beim Arzt oder Psychologenl. die können einen schon Beratgen. Dann kannst dich auch an deine Krankenkasse wende und dich dort informieren. Das Wichtigste scheint mir, dass der Patient mitmachen will, sonst ist die beste und teuerste Therapie unwircksam. Dein Bruder braucht viel Liebe, Unterstützung und Begriff. Vorwurfe wie "aus dir wird nie etwas" oder "jetzt sollst es endlich mal schaffen", braucht er nicht. Weiß er selbe.

Globusgefühl im Hals seit ca. 6 Monaten

Hallo ihr Lieben,

ich hoffe ihr könnt mir helfen.

Ich habe seit ca. einem halben Jahr ein immer stärker werdendes und öfter auftretendes Globusgefühl im Hals. Ich beschäftige mich mit der Materie Psychosomatik schon lange. Ich weiß sicher woher dieses Gefühl bei mir kommt. Kurz zusammengefasst: Ich bin vor 3 Jahren mit meinem Freund zusammengekommen, das erste Jahr haben wir fast nur gestritten, er ist sehr laut geworden, sehr einschüchternd und von oben herab, hat mich beschimpft und war sehr sehr aggressiv. Ich bin in einer wohlbehüteten (sogar zu sehr) Familie aufgewachsen und dadurch war/bin ich ein sehr sentimentaler, sensibler Mensch. Ich habe mich oft verbal gewehrt aber nur ein paar Wörter, er wurde sehr ausfallend und ich hatte Angst (daher das Engegefühl, ich habe auch noch viele weitere Symptome die darauf zurückschließen). Ich wusste dass dieses Verhalten bei ihm aufhören kann, da ich die Ursachen kannte, und das hat es auch getan. Ich wusste es zu 100% dass er sich ändert weil diese sekundenschnelle Veränderung so extrem auffällig war UND weil ich auch ein sehr launischer schwieriger Mensch war. Er ist mittlerweile ein so liebenswürdiger Mensch, es passiert ihm auch gar nicht mehr dass er unkontrolliert ausbricht. Er muss sich aber auch nicht sonderlich zusammenreissen sondern es ist mittlerweile ganz normal für ihn.

Ich glaube dass mein Körper und mein Gehirn so darauf eingestellt ist weil es über 1 Jahr, fast 2 Jahre dauerte, bis es nach und nach aufhört mit seiner Unterdrückung, sodass mein Gehirn sofort wieder umschaltet, wenn ich von der Arbeit zu ihm nach Hause fahre. Ich merke immer noch wie ich teilweise nervös werde, obwohl es ÜBERHAUPT KEINEN Grund gibt. Er ist sehr geduldig und verständnisvoll.

Ich möchte dieses Muster in mir wegbringen und wieder frei sein und das Leben einfach leben und genießen ohne jeden Schritt zu hinterfragen. (das habe ich angefangen weil ich seiner Meinung nach fast alles falsch gemacht habe und "unfähig" war). Das brauche ich jetzt aber nicht mehr.

Ich freue mich wenn ihr mir Tipps gebt die ich selbst ausführen kann (ohne Psychiater, ich bin selbst schon weitergebildet in dieser Richtung & habe auch schon vielen Menschen geholfen, bei mir weiß ich aber nicht mehr weiter).

DANKE FÜRS DURCHLESEN DES LANGEN TEXTES :)

Ich hoffe ihr könnt mir Tipps geben.

Freundliche Grüße Steffi

...zur Frage

Schwarze Punkte, Fäden ... + Kopfweh

Hallo ihr Lieben,

ich bins mal wieder! Bin zurzeit auf Reha! Bin wegen Angst Panikattacken Herzphobie und Mittelgradigen Depressionen da. Habe nur noch einige Tage und war dann insgesamt 5 Wochen hier! Ich sehe seit ein paar Tagen so Fäden Punkte vor den Augen und hab immer links Kopfweh in Intervallen! War natürlich bei der Ärztin und die meinte ist psychosomatisch da es auf den Schluss zugeht... Kann dies aber irgendwie nicht glauben! Wenn es nicht weggeht werde ich daheim einen Augenarzt aufsuchen. Dies belastet unheimlich und die Angst hat mich wieder eingeholt! Wenn ich die Augen bewege wandert es mit. Bin dauernd auch sehr müde aber hab auch jeden Tag viel Sport gemacht. Danke für die Antworten... Liebe Grüße

Achja Blutdruck Puls ist in Ordnung

...zur Frage

Übelkeit seit Oktober 2012 - ICH KANN NICHT MEHR

Hallo,

ich bin 21 Jahre alt und neu hier im Forum. Im September 2012 habe ich meinen Job gewechselt. Anfangs war auch alles Super und OK, die Arbeit gefällt mir. Im Oktober 2012 hat dann alles angefangen: Mir wurde plötzlich Übel und ich musste mich Übergeben. Anfangs dachte ich an eine einfache Magen/Darminfektion. Da diese aber nach 14 Tagen noch nicht besser wurde, hat mein Hausarzt Blut und Stuh untersucht. --> Alles OK! Einige Tage später wurde dann bei einem anderen Artzt eine Ultraschalluntersuchung und eine Magenspiegelung durchgeführt. --> ALLES OK!! Da ich im Dezember 2012 noch immer die selben Probleme hatte wurde ich ins Krankenhaus überwiesen. Dort wurden folgende Untersuchungen gemacht: Ultraschall vom Bauch, Magenspiegelung, Magnetresonanztomografie von Hals und Kopf und eine Untersuchung von Blut, Stuhl und Urin. Im Krankenhaus fand man eine abklingende Entzündung im 12fingerdarm. Der Artzt sage mir das die Entzündung in ein paar Tagen verheilt sein soll und dann auch meine Übelkeit besser werden müsste. Wenn die Übelkeit aber nicht besser wird, sollte ich mich ev. mit einem Psychologen in verbindung setzen, da im Magen sonst alles OK ist.

Psychosomatische Übelkeit??

Ich weis nicht mehr was ich machen soll. Seit dem Krankenhausaufenthalt im Dezember geht es mir mal besser, mal schlechter. Aber mir ist immer wieder Übel. Übergeben musste ich mich aber seit dem Krankenhausaufenthalt nicht mehr. Kann das alles wirklich von der Psyche kommen? Ich habe weder viel Stress, Angst oder sonst etwas das mich sehr belastet. Ich kann mir einfach nicht vorstellen, dass mir ein Psychologe helfen kann. Das einzige was mich zur Zeit belastet ist diese Übelkeit.

Was kann ich noch versuchen? Sollte ich einen Psychologen, Psychotherapeut oder Psychiater aufsuchern? (wo müsste ich hin?) Oder sollte ich noch weitere Untersuchungen machen? (Darmspiegelung?) Hat jemand ein ähnliches Problem?

LG

...zur Frage

psychosomatischen Klinikaufenthalt?

Wie oft bezahlt die gesetzliche Krankenversicherung einen psychosomatischen Klinik- aufenthalt? Gibts da Beschränkungen? Oder hängt dies vom Krankheitsbild ab? Oder von der behandelnden Ärzten?

...zur Frage

Psychosomatische Kur?

Ich hab zur Zeit ein für mich sehr großes Problem... Zum einen quälen mich schwere Depressionen bis hin zu suizidgedanken (mittlerweile täglich). Ich verletzen mich selbst sehr stark und meine essverhalten ist auch sehr gestört. Jedoch dachte ich, dass all dies Folgen meiner "Kindheit" sind... Hinzu kommt, dass ich in den letztem halben Jahr ständig krank war und es auch immer noch bin ( angina,infekte,bindehautentzündungen,... Zu guter letzt eine gebrochene hand) . Seit 2 Monaten bin ich krankgeschrieben, dabei besuche ich die 12. Klasse und werde diese aufgrund dessen auch wiederholen, deshalb will ich die Zeit bis dahin nutzen um alles etwas in den Griff bekommen. I h habe so eine Angst wenn ich an die Schule denke und die Klausuren, die ich definitiv allesamt verhauen werden... Ich bin nur noch müde und sehr leicht erschöpft, habe neuerdings Probleme mit dem herzen, ständige Kopfschmerzen sowie kreislaufprobleme. Ich habe keine kraft mich aufzuraffen bin vollkommen ausgelaugt. Jetzt wird zur Zeit meine schilddrüse untersucht und ich hoffe, dass all diese Symptome gelindert werden und mein Leben wieder lebenswerter wird /: Nun zu meiner eigentlichen Frage: Könnte ich bei dieser Problematik Chancen auf eine kur haben? Mein Problem ist nur, dass es mir so schwer fällt über meine Probleme zu reden, weil niemand solche bei mir erwarten würde... Vielen dank schon jetzt (:

...zur Frage

Bruxismus, aber ich habe gar keine Problem. Woher könnte das Zähneknirschen noch kommen?

Ich leide seit Jahren an Bruxismus. Mein Zahnarzt hat mir eine Aufbisschiene verschrieben und gemeint, ursächlich wären innere Konflikte und Stress. Ich habe aber nicht mehr oder weniger Stress als andere Menschen und auch schon eine Psychotherapie hinter mir, duech die ich recht erfolgreich meine Ängste in den Griff bekommen haben.

Jetzt frage ich mich, ob es vielleicht noch andere Ursachen gibt und Zahnärzte es sich manchmal ein bisschen einfach machen. Denn mein Kiefer ist eindeutig schief, genauso wie mein Gesicht. Könnte die Fehlstellung der Zähne nicht auch einfach von der Asymmetrie meiner Gesichtsknochen herrühren? Hat jemand Erfahrungen mit einer Therapie des Zähneknirschens, die nicht auf die Psyche abzielt? Freue mich über jeden Erfahrungsbericht. Danke.

...zur Frage

Was möchtest Du wissen?