Wohin kann man sich wenden für Hilfe bei Adipositas?

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Erstmal ist es doch schon gut, wenn sie erkannt hat, dass es kein normales und gesundes Gewicht ist. Da sollte wirklich gehandelt werden, denn Übergewicht ist bekanntlich nicht wirklich gesund! Als Erstes kann/sollte sie sich an ihren Hausarzt wenden. Der versucht ihr dann Rat und Hilfe anzubieten. Gleichzeitig kann sie bei der Krankenkasse anfragen, ob die Ernährungsberatung anbieten oder sich auch selber einer Solchen unterziehen. Selbsthilfegruppen für adipöse Menschen gibt es auch viele. Und vielleicht steht ja sogar ein Klinikaufenthalt an - natürlich nur wenn sie mag.

Erklärung für schwaches Immunsystem?

Ich bin 15 & weiblich, rundum eigentlich gesund und trotzdem habe ich ein riesen Problem. Ich bin ständig krank. Und wenn ich nicht krank bin, hab ich Kreislaufprobleme und kippe ständig um oder komme morgens erst garnicht aus dem Bett deswegen. Das geht schon einige Wochen/Monate so.

Der Schwindel kommt von Eisenmangel, der wurde auch von meinem Arzt festgestellt. Allerdings nehme ich schon seit einiger Zeit eisentabletten, hab nach 2 1/2 Jahren Vegetarier da sein angefangen fleisch zu essen und achte darauf genug Eisen eben zuzuführen. Laut meinem Arzt sollte die Regeneration 2-3 Monate dauern, allerdings spüre ich davon garnichts.

Noch weiter dazukommen immer widerkehrende Schmerzen in Muskeln, Gelenken, stechen in der Brust, atmenbeschwerden, ständiges Kopfweh & eine extreme Schlapp- & Müdigkeit. Ich fehle ständig in der Schule, weil ich es nicht schaffe aufzustehen und hinzugehen oder wenn ich dort bin sowieso nur eine lebende Leiche bin und nach hause geschickt werde. Phasenweise bessert sich mein Zustand schlagartig, ich kann Sport betreiben, bin total aktiv und Leistungsfähig. Danach wieder ein kompletter Zusammensturz.

Um nochmal die Sache mit meinem Immunsystem anzusprechen: Ich nehme Vitamine & meine Ernährung würde ich nicht unbedingt als grottenschlecht bezeichnen. Könnte aber durch aus besser sein. Zeitweise hab ich jedoch auch eine totale Essblockade und Appetitverlust.

Ich bin langsam echt verweifelt & mein psychischer zustand verschlechtert sich (wieder), weil ich den ganzen Tag nichts mache, weil alles körperlich zu anstrengend ist. Mein Hausarzt schiebt das alles auf den Eisenmangel und meint das es bald besser wird. Meine Klasse denkt ich würde schwänzen und vermittet das auch den Lehrern.

Hast jemand von euch eine Idee was das sein könnte? Bzw wohin ich mich wenden muss damit es besser wird?

Lg

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Psychisch krank - muss ich deshalb ständig erbrechen?

Hallo alles zusammen (: Ich habe ja vor kurzem schon einmal gefragt, ob es sein kann, dass ich an einer Essstörung leide. Ich war deshalb auch schon bei meinem Psychiater und der hat gemeint, dass wird dann in der Psychiatrie festgestellt. Dort gehe ich am 22. Juni für ein paar Monate, Minimum ein halbes Jahr wieder rein.

Jedoch dauert das nun doch noch zwei Wochen und es wird immer schlimmer. Ich kann momentan nichts essen. Weil mir permanent übel ist. Auch wenn ich essen möchte. Das geht nun schon seit über drei Wochen so. Fast vier. Ich habe in der Zeit 11 Kilo abgenommen. Ich wiege nun bei 1.76 Meter 51 Kilogramm. Ich kann nicht abstreiten, dass ich mich sehr über den Gewichtsverlust freue. Mein persönliches Ziel sind momentan 45 Kilogramm. Ich empfinde mich selbst als viel zu dick und würde gerne schlanker werden. Das macht mich echt fertig. Jedesmal, wenn ich auf die Waage steige und sehe, dass ich wieder etwas abgenommen habe, löst das ein ungemeines Glücksgefühl in mir aus. Das ist momentan das einzige, was mich noch ansatzweise glücklich macht. Ich stecke momentan wieder in einer schweren Depression und mein Borderline-Verhalten kommt nun mehr zur Geltung denje. Ich finde das einfach furchtbar und meine Mitmenschen wenden sich auch schon nach und nach von mir ab und sind maßlos überfordert. Das ist einfach schrecklich. Deshalb gehe ich nun bald wieder in die Psychiatrie, um mir so schnell wie möglich Hilfe zu holen. Denn ich nehme seit drei/vier Wochen auch keine Medikamente mehr. Und ich nehme sehr viele Medikamente. Das ist ein fürchterliches Risiko, da ich bipolar bin und eine Manie das letzte ist, was ich nun gebrauchen kann. Aber ich habe nicht absichtlich aufgehört, meine Medikamente zu nehmen. Ich kann momentan nicht mehr richtig essen und trinken. Das heißt, ich erbreche (diesmal unabsichtlich!) alles wieder heraus, was ich zu mir nehme. Egal ob Tabletten, Trinken oder auch normales Essen. Ich kann nicht wirklich etwas dagegen tun. Ich habe schon Massen an Anti-Brech-Mittel genommen. Ist leider wirkungslos. Eine Schwangerschaft ist ausgeschlossen, da ich die Spirale habe. Mir ist nur noch übel und ich bin permanent am Erbrechen. Kann das vielleicht von der Essstörung beziehungsweise von der Psyche kommen? Ich bin wirklich überfragt.. Danke schonmal für die Antworten!

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Intensivmedizinische Versorgung und Reha

Hallo, mein Vater (86 J.) liegt seit Anfang Nov. in der Uni. Leider gibt es viele Krankheitsbilder bei ihm, angefangen von einem Tumor in der Blase. Der Aufgrund seines allgemeinem Gesundheitszustandes auch nicht mit einer Chemo behandelt werden kann. Er wurde also "nur" operativ entfernt. Das 1. Mal im Mai, jetzt am 30.10. war eine Nach-OP, die auch gut verlaufen ist. Leider hat er noch in der Klinik mit der Blasen-OP eine Art "Herzinfarkt am Darm" bekommen, so wurde er von dem Belegkrankenhaus in die Uni verlegt. Dort hat man den Darmverschluss "händig" beheben können. Es wurde also nichts vom Darm operativ entfernt. Danach kam ein Organversagen zum Anderen. Erst hat die Lunge, er hat seit vielen Jahren Asthma, versagt, so musste er über einen Schlauch künstlich beatmet werden. Nach ein paar Tagen hat man einen Luftröhrenschnitt gemacht, um die Beatmung besser steuern zu können bzw in wieder gänzlich von der Lungenmaschine nehmen zu können, so die Erklärung der Ärzte. Dann hat die Niere aufgehört zu arbeiten, es läuft ständig die Dialyse. Er ist seit dem Lungenversagen nicht mehr voll bei Bewusstsein. Er hat ein Schmerzempfinden, regaiert aber nicht auf Ansprache.

Dieser Zustand ist nun schon seit fast 14 Tagen so.

Gestern hat mir der Arzt mitgeteilt, dass er in eine Reha kommt. Weil er intensivmedizinisch austherapiert wäre und den Rest müsste der Körper schaffen. Diese Reha-Klinik kann in ganz Deutschland sein, hat mir der Arzt gesagt und ich werde dazu nicht gehört, geschweige denn gefragt, obwohl ich eine Vorsorgevollmacht habe.

Ich verstehe das aber ganz und gar nicht, wie kann jemand Reha machen, wenn er gar nicht bei Bewusstsein ist und an diesen Maschinen hängt.

Mein Vater hat eine Patientenverfügung und da steht drin, dass er nicht mit solchen Geräten und einer künstlichen Ernährung am Leben erhalten werden will.

Die Ärzte sagten mir aber immer wieder, soweit wären man noch lange nicht.

Ich fühl mich völlig hilflos und weiß nicht mehr wie ich ihm helfen soll und was gut und richtig für ihn ist.

Kann mir jemand einen Rat geben oder mir sagen wohin ich mich wenden kann / soll.

Brigitte

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