Woher kommt meine Phobie?

3 Antworten

Es ist nicht einfach herauszufinden, woher Ängste stammen. Ich war ein sehr ängstliches Kind, hatte ständig Angst allein zu sein und wurde von Angstträumen geplagt. Meine Therapie war, dass ich mir Strategien zurechtgelegt habe. Wenn ich merkte, dass ich errötete, habe ich mir immer gesagt, du wirst nicht rot, du bleibst ganz ruhig und die Nervosität legte sich. Vorm Schlafengehen habe ich mir eingeredet, du träumst bloß, dir kann nichts passieren. Und wenn ich dann im Traum tatsächlich sagte ich träume ja nur, war der Alp vorüber und ich habe ganz normal weitergeträumt. So richtig habe ich meine Ängste erst abgelegt seit ich Reiki den 2. Grad habe, mich mit Entspannungstechniken vertraut machte und die Tibeter praktizierte. Meistens sind starke Verkrampfungen die Ursache.

Sehr oft handelt es sich um Ängste aus der Kindheit, die gar nicht mehr erinnerlich sind, aber im Unterbewußtsein immer weiter wirken. Diese Phobie, die Du hast, habe ich auch, komme aber mit ihr zurecht (bis auf MRT - da denke ich immer noch, ich sterbe). Ich habe die Erfahrung gemacht, daß es hilfreich sein kann, den Auslöser zu kennen. Ich erzähle Dir ein Beispiel: ich konnte und kann es nur schwer ertragen, wenn ich ein Kleidungsstück über den Kopf ziehe und dabei hängenbleibe. Es kommt sofort das Gefühl, ich muß ersticken - dabei WEISS ich doch, daß der Stoff/die Maschen luftdurchlässig sind, ich also gar nicht ersticken KANN. Trotzdem kommt Panik hoch. Meine Mutter erzählte mir vor Jahrzehnten, daß sie - schmal gebaut - Schwierigkeiten bei meiner Geburt gehabt hatte: mein Kopf war zu groß und ich blieb im Geburtskanal stecken. Ich habe mich - damals noch aus Büchern - schlau gemacht und gelesen, daß dies ein Auslöser für meine Phobie sein kann. Seither komme ich besser damit zurecht.

Vielleicht bist Du mal (versehentlich) eingesperrt gewesen? Kannst Du noch Deine Eltern oder eventuelle Geschwister danach fragen? Sonst lies Dich doch mal in das Thema "Ängste und Phobien" ein - ich fand es damals interessant. Vielleicht lernst Du dadurch auch - wie ich -, besser mit Deiner Phobie (die übrigens recht häufig ist) klarzukommen.

Hallo.

Ich habe eine extreme Wespenphobie gehabt, aufgrund einer extremen Erfahrung aus der Kindheit. Bis letztes Jahr bin ich, wirklich, schreiend weggerannt, wenn diese nur in meiner Nähe war, habe ein Netz über den Kinderwagen meiner Tochter gespannt weil ich denn Gedanken nicht ertragen konnte das so ein Vieh dort rein fliegt. Dieses Jahr dachte ich mir, dass sind doch nur kleine fliegende Insekten davor brauch man ja keine Angst haben. Da habe ich mir fest vorgenommen ganz ruhig zu bleiben ich habe all meinen Mut zusammengenommen und bin nicht weggerannt. Und je mehr ich mit denen in Kontakt gekommen bin, war je dieses Jahr nicht schwer, und mir selber gesagt habe das ich ruhig bleiben muss, desto besser wurde es mit der Phobie. Ich bin zwar nicht 100% Angstfrei, aber ich kann mich freier Bewegen.

Es ist demnach reine Kopfsache. Wenn du dir etwas positives zu einem Raum vorstellst dann klappt das auch ohne Therapeut. Vielleicht hast du einen Wunsch. Den solltest du dir täglich vor Augen halten, dann hast du einen Ansporn.

Ergänzend zu Yvonnees Ausführungen kann ich Dir dabei Atemübungen empfehlen. Wenn also in engen Räumen die Panik wieder aufsteigt, bewußt tief ein- und betont langsam wieder ausatmen (auch gut: Stotterbremse: Der Ausatemstrom wird durch schnelles Öffnen und Schließen der Lippen unterbrochen (Stakkato). Wenn Du trotzdem weiter das Gefühl hast, nicht genügend Luft zu bekommen, solltest Du Dir ein Buch mit Atemübungen zulegen und systematisch üben.

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Wann sollte man Platzangst professionell behandeln lassen?

Platzangst ist ja schon auch eine Phobie. In meinem Bekanntenkreist leiden aber sehr viele darunter. Bei mmir ist es aber besonders ausgeprägt. Ich kann in engen Räumen ohne Fenster kaum eine Minute sein. Da ich immer von anderen höre, dass sie es auch unangenehm finden, habe ich es immer für halbwegs normal erachtet und mich nicht bemüht dagegen etwas zu tun. In letzter Zeit hatte ich aber dadurch enorme Eisnchränkungen und konnte vieles aufgrund meiner Angst nicht geniessen. Jetzt überlege ich, ob ich doch etwas dagegen tun soll oder ob es übertrieben ist, bei Platzangst eine Therapie zu machen. Könnt ihr mir vielleicht weiterhelfen? Hat jemand vielleicht ein ähnliches Problem?

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Bin ich wirklich krank oder bilde ich mir alles ein?

Ich bin hier, weil ich unbedingt Rat brauche und mir gerade keiner so richtig helfen kann. Ich hole mal aus.

Zu mir

Ich bin 28 Jahre alt und bin Raucher bzw. auch Dampfer. Treibe nicht viel Sport. Habe jeher im sitzen gearbeitet bzw. bin ich seit 5 Monaten arbeitslos und spiele den ganzen Tag Computerspiele. Das erst seit meiner Trennung im Februar.

Meine Krankengeschichte

Ich leide seitdem ich denken kann an Thoraxschmerzen, wo sich keiner erklären kann wo die herkommen. Letztes Jahr wurde dann bei mir eine Panikstörung diagnostiziert. Ich konnte nicht mehr in die Öffentlichkeit gehen ohne in Panik zu geraten. In Engen Räumen mit Menschen das selbe. Es war die Hölle. Seit 2013 habe ich das eigentlich alles immer mit 2-3 Bier wieder wett gemacht. Ich wurde nicht abhängig alles gut. Letztes Jahr zu Weihnachten bekam ich dann starke Rückenschmerzen beim laufen. Mehr in der lendenregion und beim niesen und aufstehen aus dem sitzen habe ich starke Schmerzen im Sternumbereich gehabt. Das verschwand irgwndwann mal wieder. Zwischenzeitlich ist nicht viel passiert. Die Trennung halt und ich bin wieder zu mir gezogen. Dann mit einem mal knallte es ganz gewaltig. Ich saß auf meinem sessel und zockte wieder ne runde. Auf einmal bekam ich einen unregelmäßigen Herzschlag, Atemnot, schwindel, angst ohnmächtig zu werden und Todesangst. Ich wurde in die Notaufnahme geschafft und es wurde nichts gefunden. Der Arzt vermutete jedoch eine bevorstehende Infektion. Das war knapp vor 1 1/2 Monaten und damit begann alles. Seit dem geht es mir hundeelend. Es wird aber auch nichts gefunden. Ich war beim Ultraschall meiner Organe erst in der Notaufnahme und alles ist super! 3 Blutbilder gemacht und auf dem letzten hatte ich einen erhöten GOT, aber das lag auch an ein bisschen Alkohol wahrscheinlich. Seit dem das passiert ist, bin ich jeden Tag wie benommen. Irgendwann bin ich dann zum Arzt und habe Tavor genommen. Davon habe ich nur knapp 1 Mg pro Tag a 35 Tage genommen. Kein Entzug nötig nix. Mit dem Zeug war alles erträglicher. Ich kann nicht mehr richtig raus gehen, weil mir das echt zu schaffen macht. Ich muss mich dermaßen konzentrieren. Körperliche Beschwerden hab ich auch. Ich kann ohne Abführmittel seit 12 Tagen nicht mehr auf Klo, habe aber Blähungen,ich habe einen Druck in der rechten Flanke, der sich je nach Haltung erst zeigt, ich habe einen schmerz am rechten Rippenbogen, der kommt wenn ich leicht aif den Rippenbogendrücke. Seit ein paar Tagen habe ich auch Grippeähnliche Symtome, die irgendwie nur kurz nach dem aufwachen da sind und kurz vor dem Einschlafen kommen.

Mittlerweile hatte ich jetzt schon einen Termin in in einer Klinik und bekomme jetzt 10 Mg serotonin hemmer und 25mg Doxepin nach bedarf.

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was meint ihr?

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