Woher kommt diese stumpfe Gefühllosigkeit?

5 Antworten

Hallo, wie alt bist Du denn? Solltest Du gerade in der Pubertät sein, hat man manchmals depressive Verstimmungen. Bei schlechten Nachrichten fühlt sich ja wohl jeder bedrückt, das finde ich ganz normal. Solltest Du ein Erwachsener sein und Dich zunehmend schlechter fühlen, wäre es evtl. angebracht, über eine psychotherapeutische Behandlung nachzudenken. Bist Du evtl. eine Frau in den Wechseljahren? Schreib mal ein bißchen mehr über Dich. lg Gerda

Ich bin 20 Jahre alt und war bereits in Therapie und hatte/habe auch Depressionen, allerdings haben die sich bisher immer anders angefühlt. Ich hatte halt eine Menge schlechte Gefühle, aber jetzt eben nur noch so abgestumpfte, undeutliche Gefühle. Das beunruhigt mich.

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Das kenne ich auch. Zur Zeit geht es mir auch so. Leider weiß ich auch nicht, woher das kommt. Alles Gute!

Traeumer, bei Dir sind die Wechseljahre schuld. Glaub mir, dass kann einen depressiv machen. Geh doch einfach mal zu Deiner Gynäkologin und besprich mit ihr, ob bei Dir nicht eine Hormonersatztherapie angemessen wäre. Ich nehme jeden Tag minimal Hormone ein. Wenn Du ansonsten gesund bist und nicht rauchst, ist das nicht so problematisch, wie das im allgemeinen in den Medien verschrien ist. Es ist auf alle Fälle besser, als in schwere Depressionen zu verfallen. Mach Dir doch einfach heute mal einen Termin. lg Gerda

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Das sind einfach depressive Verstimmungen oder Depressionen. Das kann verschiedene Ursachen haben:

Tagsüber Antriebslos und Depressiev, Nacht kann ich nicht richtig schlafen.

Erstmal ein liebes Hallo an euch alle.

Ich habe ein Problem bei dem ich langsam nicht mehr weiter weiß. Ich bin Tagsüber sehr schlapp, Antriebslos und gegen Nachmittags sehr Müde (lege mich aber bewusst dann nicht hin). Und Abends brauche ich immer ewig zum einschlafen und bin Nachts häufig wach. Parallel dazu habe ich depressive Verstimmungen und bin sehr schnell nervlich überfordert, was ich mir mit einer 11 Monate alten Tochter eigentlich nicht erlauben kann.

Ich war damit schon beim Hausarzt, weil ich früher parallel dazu auch viel Krank war, aber es wurde nie eine Ursache gefunden, weder für mein häufiges Krank sein, noch für mein oben beschriebenes Problem. Und ich wurde im laufe der Zeit (vorallem in der Schwangerschaft) auf alles mögliche getestet.

Dann bin ich wegen den Schlafstörungen und den depressiven Verstimmungen in Therapie gegangen. Mir wurden zuerst zum schlafen Schlaftabletten gegeben (Zolpidem, Zopiclon, Opipramol), weil mein Arzt sehen wollte, ob es mir besser geht, wenn ich besser schlafe. Aber da meine Laune nicht besser wurde und Schlafmittel ja auch keine Dauerlösung sein können wollte er es mit Antidepressiva versuchen, die auch den Schlaf fördern sollen. Also nehme ich mittlerweile (natürlich nach dem es langsam gesteigert wurde) 100mg Sertralin jeden Abend. Aber auch das hat nicht wirklich viel Effekt. Ich habe auch früher (ich hatte die Probleme vor Jahren schonmal) Citalopram 40mg bekommen, aber das hat damals auch kaum geholfen.

Meine Ernährung ist eigentlich ganz in Ordnung, viel Obst und Gemüse und so. Und sonst wüsste ich nicht woran es liegen könnte. Also habe ich die Frage: Wisst ihr welche Medikamente mir wirklich helfen könnten?

Ich weiß das Medis eigentlich nicht die Lösung sein sollten, aber ich habe alles andere schon ausprobiert, mit Sport, Ernährungsänderungen, Entspannungstechniken und Homöopathie und ich kann es mir nicht leisten länger so drauf zu sein. Ich will ja auch fit für meine kleine Tochter sein und nicht immer gleich mit den Nerven am ende, wenn sie mal länger als ne halbe Stunde Zicken macht.

Ich hoffe das ihr mir mit konstruktiven Vorschlägen helfen könnt.

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