Wo stelle ich einen Therapieantrag?

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Du lässt Dir am besten von Deinem Hausarzt eine Überweisung zum Psychotherapeuten geben. Dieser führt mit Dir ein Erstgespräch und stellt anschließend den Therapieantrag bei der Krankenkasse. Je nach dem wie schwer Deine Depressionen sind, ist es empfehlenswert auch noch einen Psychiater hinzu zu ziehen, um eventuell die Therapie medikamentös zu begleiten. Die Psychologen sind zwar kein Freund davon, aber Du musst einfach selbst entscheiden, ob Du die Medikamente unterstützend brauchst oder nicht. Ich hatte mich dafür entschieden und war froh drum!

Depressiv, keine Kraft

Hallo Leute, Ich bin 18 Jahre alt und gehe zurzeit in die 10.Klasse eines Gymnasiums. Ich habe einen guten Regelschulabschluss gemacht, danach war ich ein Jahr auf einer Sozialpädagogischen Schule bis ich mich entschlossen habe das Abitur nach zu machen. Am Anfang war noch alles einigermaßen gut, ich hatte im ersten Halbjahr einen Schnitt von 2,4. Doch dann bin ich depressiv geworden. Ich hatte auch schon davor ständig depressive Verstimmungen doch jetzt werden sie immer schlimmer und schlimmer. Ich bin die ganze Zeit müde und antriebslos. Ich leide unter Kopfschmerzen und Bauchschmerzen. Ich kann mich kaum noch konzentrieren oder mich aufraffen zu lernen. In meiner letzten Klausur hatte ich eine 6, obwohl ich gelernt habe und das Thema auch verstanden habe! Ich kann mich nur einfach nicht mehr konzentrieren! Ich war deswegen auch beim Hausarzt, der meinte ich solle wegen einer leichten depressiven Verstimmung zum Neurologen! Das alles ist nur keine leichte Verstimmung mehr. Ich kann wirklich nicht mehr. Habe in ca. drei Wochen einen Termin beim Psychiater und werde auch eine Therapie anfangen. Gerade weiß ich aber wirklich nicht mehr was ich machen soll. Ich möchte nicht mehr in die Schule, das macht mich kaputt. Ich komme nicht mehr zu ruhe, bin nur noch unruhig und aggressiv, habe manchmal das Gefühl wahnsinnig zu werden :( Zu meinem Hausarzt kann ich deswegen nicht mehr, hab das Gefühl das der mich nicht ernst nimmt. Ich würde am liebsten die Schule abbrechen und es später wieder versuchen, vielleicht auch im Fernabi. Ich möchte mein Abi ja machen und ich bin auch nicht zu blöd dafür, ich kann nur gerade einfach nicht mehr :( Jetzt weiß ich gar nicht mehr was ich machen soll, soll ich mich krank schreiben lassen oder es weiter versuchen da ja bald Ferien sind?

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Diagnose Depression und abhängige Persönlichkeitsstörung - was tun?

Hallo

Bei mir wurde eine Depression und eine abhängige Persönlichketsstörung diagnostiziert. Ich bin 25 Jahre alt/w. Meine Psychotherapie ist am Anlaufen und ich glaube, dass das im Moment die einzige Lösung ist. Min Therapeut meint, dass ich das für mich brauche und ich glaube das auch. Sehr sogar! Ich habe aber trotzdem zwei Fragen.

  1. Hat jemand von euch Erfahrungen mit diesem Krankheitsbild? Wie hat eure Behandlung (und welche?) angeschlagen? Geht es euch besser? Ich will das unbedingt schaffen, aber im Moment hab ich das Gefühl, mein Leben ist gelaufen. Klar weiß ich, dass das nicht stimmt, aber das macht es nicht einfacher.
  2. Ich will die Therapie machen, habe goeichzeitig jedoch auch Angst. Wie wird mich das verändern? Irgendwie hab ich Angst, mich so zu verändern und nicht mehr richtig "ich" zu sein, sondern nicht nur die Depressonen loszuwerden, sondern auch einen Teil der Person, die ich bin. Und das will ich ja nicht. Welche Erfahrungen habt ihr mit Psychotherapie gemacht?

Danke für eure Antworten! Ganz viele Umarmungen schicke ich euch...

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Reha Wunschklinik begründen?

Hallo, es steht bei mir eine Reha wegen Depression & Angststörung an. Den Antrag habe ich bereits fertig und wollte ihn auch schon abgeben. Nun wurde mir von einer bekannten eine Klinik empfohlen die sie aus Erfahrung kennt und mit der ihre Eltern super zufrieden waren. Habe mich nun etwas informiert und bin sehr begeistert, sowohl von Lage als auch dem Therapieangebot (Klinik liegt Traumhaft am See und bietet zur Therapie auch Sport, Schwimmen etc. an was mir super hilft).

Wie kann man sowas am besten begründen? Ich habe nun zumindest mal Begründet, dass Zertifizierung nach DIN ISO 9001 vorliegt und ebenso QMS-REHA durch die DEKRA. Kann man denn auch damit begründen, dass das Angebot von Sport und Schwimmen mir sehr hilft und ich dies als sehr sinnvoll erachte. Ich denke mit der tollen lage am See wird man nicht unbedingt begründen können oder? Auch wenn ich mir sicher bin, dass gerade diese Umgebung mir sehr helfen könnte, im vergleich zu z.B. einer Lage hier in der Nähe, Stadt o.Ä.

Vielen Dank für Tipps!

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Mittlere bis schwere Depression - ist jemand davon geheilt?

Hallo zusammen,

hat schon jemand sowas überwunden? Wenn ja, wie?

Ich selber bin 24, männlich, lebe mit meiner Schwester und Freudin zusammen und bin hauptsächlich wegen dem Krebstod meiner Mutter depressiv. Mein Vater hat seit 1997 eine Schizophrenie diagnostiziert bekommen und dadurch entstand auch die Scheidung, ich wurde in der Schule schlecht und gehänselt, da man ja durch solche Erlebnisse sich abkapselt, in der Schule schlecht wird und vielleicht auch länger kindisch ist. Und dadurch wurde ich recht einzelgängerisch. Aber die Depression kam erst so richtig im Jahr 2007 durch den Tod.

Ich leide unter Antriebslosigkeit, Konzentrationsschwäche, schwacher Libido, Stimmungsschwankungen, Anankasmus (Zwangsgedanken), habe kein Selbstwertgefühl, und Niedergeschlagenheit.

Ich bin leider auch arbeitslos, da ich keinen Führerschein habe, unkonzentriert und einfach zuwenig Elan habe. Wegen der Konzentrationsschwäche und Antriebslosigkeit konnte ich mich nicht zum Führerschein-machen durchringen. Und nun habe ich Angst davor, eine neue Arbeitsstelle anzutreten, da mich die letzte Kündigung sehr niedergerissen hat.

Ich habe auch schon mal durch einen Psychiater Doxepin 25mg und Citalopram 20mg probiert, allerdings jeweils nur unter der Woche, weil mich das so müde gemacht hat und dann auch nur laut Verordnung eine Viertels-Tablette (!). Das war natürlich ein Fehler.

Dann habe ich aber Seroquel 25mg benutzt. Ich glaube, dass ich gegen Ende 1 oder 2 Tabletten genommen habe. Insgesamt waren das 6 oder 7 Wochen, aber es machte mich nur müde.

Aber durch die Nebenwirkungen von solchen Sachen wollte ich lieber mal die homöopathische Art wählen. Zur Zeit bin ich bei einer Heilpraktikerin. Sie gab mir Natrium Chlorid C1000-Globuli, von denen ich 1x3 Kügelchen nehmen muss und nach 2 Wochen dieselbe Dosis.

Meine Schilddrüsenwerte sind auch in Ordnung laut dem Endokrinologen.

Dann habe ich z. B. auch mal Vitamin B12 und Johanniskraut 900mg probiert, das hat aber gar nichts gebracht.

Jetzt habe ich aber halt die Angst, dass mir die Heilpraktikerin auch nicht helfen kann.

So langsam weiß ich nicht mehr, was ich noch tun soll.

Ich brauche dringend Hilfe. Ich hoffe, es kann mir jemand einen guten Tipp geben. :(

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