Wo ist direkter Zusammenhang zwischen Ernähung und hohem Blutdruck?

3 Antworten

Bei 50% der Menschen mit Bluthochdruck liegt eine genetische Disposition vor, die aber nicht unbedingt zur Hypertonie (Bluthochdruck) führen muß.

Durch eine zu hohe Salz-Zufuhr (> 12 g/Tag) steigt das Blutvolumen, da Natrium, als Bestandteil des Kochsalzes, Wasser bindet. Als Folge steigt die Natriumkonzentration in der Zelle. Dies wiederum führt zu einem erhöhtem Calciumspiegel in den Zellen, der die glatten Muskelzellen der Arteriolen [sehr kleine Arterien] irritiert". Folge ist der Bluthochdruck.

Überernährung verursacht zum einen durch die vermehrte Natriumaufnahme eine Hypertonie, zum anderen durch den häufig auftretenden Hyperinsulinismus. Übergewichtige haben oft eine Insulinresistenz, d.h. eine stark verringerte Wirkung des Insulins an den Zielzellen. Kompensatorisch produziert der Körper mehr Insulin. Die hohen Mengen Insulin führen in Folge dann zu einer starken Verringerung der Na-Ausscheidung durch die Niere. (Die glomeruläre Filtration des Insulins führt zu einer vermehrten Na-Rückresorption in der Niere).

Alkoholmengen über 25 g/Tag erhöhen ebenfalls den Blutdruck. Der genaue Mechanismus ist noch nicht geklärt. Man vermutet einen (alkoholbedingten) Anstieg des Cortisonspiegels im Blutplasma, der für die Blutdruckerhöhung verantwortlich ist. Eine andere These geht von einer Störung des Mineralstoffhaushaltes aus, die zu einer erhöhten Natriumaufnahme führt.

Kalium scheint bei der Entstehung von Hypertonie ein Gegenspieler von Natrium zu sein. Tierexperimente und die Beobachtung, daß Bevölkerungsgruppen, bei denen kaum Bluthochdruck vorkommt, relativ viel Kalium zu sich nehmen, stützen diese These.

Siehe: http://www.inform24.de/rr.html

Also da aber lieber Ernährung anstatt Medikamente. Weil unterdrücken den hohen Blutdruck ja nur, ohne an den Ursachen etwas zu ändern. Menschen mit Übergewicht haben sehr oft Bluthochdruck. Auch ein zu hoher Salzverzehr wirkt sich sehr ungünstig auf den Blutdruck aus. Das kann man beeinflussen, indem man die Ernährung entsprechend abändert. Und dann braucht man keine Medikamente.

Sieht man sich das Innere unseres Körpers unter einem starken Mikroskop an, dann sind dort die Zellen von Gewebewasser umgeben. Das Gewebewasser ist die Nährlösung der Zellen. Es nimmt durch Osmose die nötigen Nährstoffe aus den Blutgefäßen auf und gibt die Abfallprodukte der Zellen (zersetztes, abgestorbenes, umbrauchbares, Schlacken) in die Adern zurück, damit dieser Abfall zuletzt in den Darm abtransportiert wird.

Die Nährlösung enthält Ionisierte und sehr feine Nahrungsbestandteile als Atome und Moleküle. Die Zellen nehmen was sie gerade benötigen über ihre Zellwand auf und geben Abfallstoffe auf diesem Weg in das Gewebewasser ab. Das Gewebewasser hat einen hohen Anteil an Natrium-Ionen. Je salzhaltiger die Ernährung, desto höher der Anteil.

Im Innern der Zellen liegen die aufgenommenen Nährstoffe aus dem Gewebewasser für den Ein und Umbau bereit. Sie sind von der Außenhülle umgeben, die einen Stoffaustausch mit dem Gewebewasser der Umgebung erlaubt. Die Zellflüssigkeit hat einen hohen Anteil an Kalium-Ionen.

Die Zellen sind stets bestrebt ihren hohen Gehalt an Kalium-Ionen zu halten und einen möglichst geringen Gehalt an Natrium. Im Gewebewasser ist das Verhältnis umgekehrt. Ständig sind die Natrium-Ionen des Gewebewassers bestrebt die Kalium-Ionen in den Zellen zu ersetzen und werden von den Zellen permanent aktiv hinausgepumpt.

Diese unnötige Mehrarbeit der Zellen kurbelt den Stoffwechsel unnötig an, und das führt zu einer Erhöhung des Blutdruckes.

Genau so ist es aber auch mit zu vielen, oder ungesunden Fetten oder einem Überangebot an Zucker in der Nahrung. Anstatt sich gesunde Nährstoffe aus dem Gewebewasser holen zu können und damit die Aufgaben zu erfüllen, für die sie da sind, befassen sich die Zellen viel zu viel mit dem Sortieren von unnützem. Auch das kurbelt den Stoffwechsel an und führt zu höherem Blutdruck.

Damit wird wohl klarer, warum eine gesunde und ausgewogene Ernährung nicht nur bei Bluthochdruck einen so hohen Stellenwert hat.

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