Wirkt Insulin unterschiedlich schnell, je nachdem, wo es gespritzt wird?

1 Antwort

Wo injiziert wird, spielt sehr wohl eine Rolle; sowohl für Qualität und Ablauf der Resorption als auch unter dem Gesichtspunkt des Schutzes anderer Gewebe, va der Muskulatur. Insulin soll subkutan, also ins Unterhautfettgewebe injiziert werden. Darum sind geeignete Körperstellen solche, die erstens Unterhautfettgewebe aufweisen und die zweitens auch gut erreichbar sind. Aus diesem Grund wird in Deutschland von Injektionen in den Oberarm abgeraten. Denn sticht man in die Muskulatur, beschleunigt das die Resorption erheblich, was zu vorzeitigem Unterzucker (Hypoglykämie) führen kann. Nicht injizieren sollte man auch in die Innenseite des Oberschenkels, denn dort verlaufen in geringer Gewebetiefe Blutgefäße und Nerven. Aufgrund seiner ungünstigen Erreichbarkeit wenig geeignet ist auch das Gesäß.

Aus den unterschiedlichen Resorptionscharakteristiken an unterschiedlichen Körperstellen folgt auch, dass man unterschiedliche Insuline an unterschiedlichen Stellen injizieren kann. Damit hier nicht unversehens etwas zu schnell geht, empfiehlt sich insoweit die Besprechung mit einem Diabetologen oder anderweitig diabeteserfahrenen Arzt.

Empfehlenswert für die Injektion von Insulin ist das Bauchfettgewebe, dessen Mächtigkeit (Dicke) nach außen allerdings erheblich abnimmt. Auch zum Nabel sollte man ca. 3cm Abstand halten. Ferner empfiehlt sich (auch hier) ein "Spritzenkalender", um alle Stellen gleichmäßig mit den Einstichen (der sehr dünnen Nadeln) zu belasten.

Mit diesen Grundsätzen sollte Ihr Kumpel aber schon einmal ein Stück weiterkommen!

Was war das? Amphetamin-Intoxikation(Überdosis), Panikattacke oder anaphylaktischer Schock?

Und zwar ist mir letzte Woche beim Konsum etwas sehr komisches passiert.. Nachdem ich 3 Tage durch gemacht habe auf Speed, ist bei meinem Kumpel als ich eine gezogen habe etwas komisches passiert. Meine Nase wurde auf einmal komplett zu, und ist ohne ende gelaufen. Habe dann mehrere Taschentücher voll geschnaupt, und als die Nase halbwegs frei war habe ich begonnen im paar Sekunden Takt zu Niesen, wie als hätte ich auf einmal eine Allergie gegen Speed entwickelt. Hab mir halt nichts dabei gedacht und habe als nächstes eine kleinere Nase gezogen und bin nach Hause. Als ich dort war habe ich aus meinem letzten halben Gramm was ich noch hatte 2 übertrieben dicke Bahnen gemacht. Diese auch im Abstand von 15min gezogen. Meine Nase war komplett zu und ich habe abgewartet.

Nun zum eigentlichen Problem..

Nach etwa 30min habe ich festgestellt, das ich mit offenem Mund dasaß und sehr schnell Geatmet habe. Auf einmal überkam mich ein komisches sehr starkes kribbeln im ganzen Körper. Mein Kopf hat gekribbelt und stand sehr unter Druck. Meine Hände fingen an zu kribbeln und wurden Taub bzw verkrampften sich. Ich konnte sie auch nicht mehr groß bewegen und es hat sich so angefühlt als wäre ein extrem Starker druck, der gerade meine Hände "zerdrückt". Meine Hände waren komplett Taub und ich habe bemerkt dass mein Herzschlag sehr schnell war. Als ich aufgestanden bin, bin ich fast umgekippt, wegen Kreislauf.. der war auch komplett im asch. Ich konnte mich also kaum bewegen und mir ging es echt extrem Schße. Ich hatte angst dass was passiert, ich dachte wirklich das ich fast sterbe... wollte aber wegen Eltern keinen Krankenwagen rufen. Habe als es mir dann irgendwann besser ging das Internet durchforstet und bin auf die erkenntnis gekommen, dass es eine Überdosis sein kann, dann habe ich aber auch etwas von einer Panikattacke oder einem anaphylaktischen Schock gelesen und mir ist aufgefallen, dass all die "Diagnosen" die selben Anzeichen haben. Es hat kann sogar auch alles in Verbindung mit Drogen ausgelöst werden. Je mehr ich mich über eine "Diagnose" belesen habe, desto mehr Indizien haben darauf hin gedeutet(bei allen 3) Es kann ja aber schlecht sein, dass Ich eine Intoxikation, Panikattacke und anaphylaktischen Schock auf einmal hatte. Kann mir vielleicht jemand von euch sagen was das war? Die Anzeichen von den sind wirklich überall die selben, deswegen bin ich sehr unsicher was das nun war.

Ich hoffe jemand kann mir helfen. Wäre echt eine sehr große Hilfe..

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Ischias Schmerzen rechts - was kann man (noch) tun?

Hallo ihr Lieben,

Sorry, das ich auf einem Sonntag nerven muss. Es geht um meine Mutter (82) . Sie rief mich heute früh an, das ihr die Hüfte und das Bein stark schmerzt. Auf den Weg gemacht und gab ihr eine Ibuflam 600. Positiv war, das PD zur selben Zeit eintraf und ich beim Anziehen und Frühstück machen Hilfe hatte, was aber nicht ihre Aufgabe war, nur Strümpfe Anziehen und Insulin spritzen. Danach rief ich den Bereitschaftsdienst. Die Ärztin meinte, das es der Ischiasnerv ist und verabreichte 2 Spritzen im Gesäss und Knie. Dazu Ibuflam und Novalgin, Letzteres haben vorhin aus der Apotheke geholt, höchsten je 4 pro Tag.Ein wenig besser ist es jetzt wohl schon, sie kann das Bein schon ein wenig heben, aber nicht gut. Aus der Apotheke habe ich noch Thermacare besorgt und geklebt.

Gedanken mache ich mir wie es in der Nacht wird. Sie muss sehr sehr oft Wasser lassen, die Strecke wäre kein Problem, einen Galgen hat sie am Bett und auch einen Toilettenstuhl im Zimmer. Nur ob sie das ohne Hilfe auch bewältigen kann,das ist das Problem. Ich möchte nicht, das es wieder zu einem Sturz kommt. Zur Not muss ich mein Nachtquartier dorthin verlagern.

Wie sollte gelagert werden,so das möglichst Ischias schonend liegt? Erhöhter Oberkörper? Was kann ich noch oder alles tun, damit sie wenigstens halbwegs mobiler wieder wird? Wenn nicht dann habe ich ein großes Problem.....Wenn ich die Kraft hätte sie dahingehend zu unterstützen, das ihr alles etwas leichter fällt, aber die habe ich einfach nicht. Habt ihr noch ein paar gute Ratschläge für mich?

Ich bin beim Überlegen einen höheren Pflegegrad zu beantragen. Hat jemand Erfahrung ob die Beurteilung nun etwas leichter ausfällt oder ob es keinen Unterschied zu den PS gibt? Nicht das der Schuss nach hinten geht und eventuell gar kein Pflegegrad anerkannt wird. Das ist alles nicht so leicht und auch schon vorgekommen. Zum Laufen hat sie zwei Gehilfen, ohne die geht es gar nicht mehr.

Ich danke euch im voraus und wenn es nur das Lesen ist. Man kann nicht immer für alles einen Ratschlag parat haben.

Liebe Grüße und noch einen schönen Rest Sonntag

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heuschnupfen oder wie?

hallo ihr lieben!

ich weiss, diese internetseite kann keinen arztbesuch ersetzen (dazu weiter unten noch), aber ich hoffe, hier "leidensgenossen" zu finden.

vor etwa einem monat fing es an. nase war abends ständig dicht. tage später kam ein trockener husten dazu, bei dem ich teilweise auch einen blutigen geschmack im mund hatte (was denke ich durch den starken und vor allem trockenen husten kam). wiederum ein paar tage später kam ein starker schnupfen mit ins spiel. einige tage lang konnte ich dadurch nachts kaum schlafen, da vor allem abends/nachts das ganze anfing intensiv zu werden. nasenspray hat da kaum geholfen.

nachdem ich anfangs eine erkältung vermutet hatte, bin ich dann zu der ansicht übergegangen, dass es eine pollenallergie sein könnte. zum einen fühle ich mich nicht so wie bei einer erkältung (da ist man doch immer so matschig). zum anderen: ich habe teilweise niesanfälle bei denen ich 3 oder 4 mal am stück niese (kannte ich vorher nicht), gaumen und ohren "jucken" gerne mal (war aber auch vorher schon mal der fall) und je nach wetterlage besser oder verschlechtert sich das ganze wieder. hatte mir in der apotheke ein heuschnupfenasenspray geholt, seitdem ich das zweimal täglich nehme war der schnupfen nie wieder so stark da wie zu der zeit der "schlaflosen nächte", und auch der husten ist einigermaßen erträglich.

aber es ist halt nie ganz weg. heute quält mich mal wieder das gefühl, als ob etwas auf meinen brustkorb drückt. teilweise kann ich an manchen tagen auch nicht tief luft holen, dann muss ich husten.

ich war bereits zweimal beim hausarzt seitdem, und hab mich auch beim hno (gleichzeitig allergologe) vorgestellt. auf den termin beim hno musste ich zwei wochen warten. der termin war jetzt die woche und ich hatte mir da echt eine antwort auf mein problem erhofft. allergietest wird aber erst in zwei wochen (!) gemacht, ich bin also immernoch ratlos, was mir da seit wochen auf den senkel geht, mehr wurde bisher auch von keinem der beiden veranlasst. langsam mache ich mir auch gedanken, ob es nicht etwas ernsteres sein könnte. oder sich z.b. etwas chronisches entwickelt.

mein hausarzt meinte, für eine allergie fehlt eigentlich das augentränen bzw. -brennen.

fühle mich von den ärzten ein wenig allein gelassen. was meint ihr, was ich machen sollte? nochmal einen anderen allergologen raussuchen und dort hin? oder wie würdet ihr vorgehen?

letztes jahr um diese zeit hatte ich so ca. 2 wochen lang, dass immer wenn ich draussen war, mir die nase lief. sobald ich drinnen war, wars nach ner zeit wieder okay. da nur die nase lief und es auch bald wieder vorbei war, hab ich mich da nicht drum gekümmert und es fiel mir auch erst jetzt wo ich die symptome hab wieder ein.

erkennt sich jemand wieder in meinem beitrag? könnte es tatsächlich heuschnupfen sein?

danke schon einmal fürs durchlesen :)

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ständiges Druckgefühl am Knie und Knirschen?

Ich bin 28 Jahre alt und hatte noch nie zuvor Probleme mit dem Knie, wobei ich gemerkt habe, dass ich schon vor etwa 2 Jahren das gleiche Symptom schon 1-2 mal feststellte, ein Druckgefühl beim langem laufen im Knie, das dann aber wieder verschwand und nicht mehr wieder kam. Vor etwas einer Woche bemerkte ich bei einem etwas längerem Marsch von 3-4 km wieder ein Druckgefühl im rechten Knie. Das Gefühl kam auf gegen Ende der Tour auf, nachdem ich das Tempo beschleunigte. Mit der Zeit wurde es immer schlimmer und ich musste das Tempo deutlich reduzieren. Es war ein Druckgefühl, manchmal fühlte es sich auch leicht locker an. Am gleichen Tag bemerkte ich auch ein knirschen im Knie, allerdings knirscht es nur, wenn ich mich sehr tief in die Hocke begebe und dann wieder aufstehe.

Am nächsten Tag wandere ich 25km und gegen Ende der Tour, wieder das gleiche Problem. Inzwischen habe ich das Druckgefühl auch zu Hause wenn ich nur ein paar Schritte laufe, allerdings wenig ausgeprägt. Gleich am nächsten Tag bin ich nochmal 10km gelaufen, da hatte ich wieder das Druckgefühl aber so schlimm, wie als ich es beim ersten mal bemerkte war es seither nicht mehr. Von einem richtigen Schmerz kann man nicht sprechen, unangenehm ist es aber schon und je mehr ich belaste umso angenehmer wird es. Es schmerz nach einer starken sportlichen Belastung nicht nach. Und das knirschen macht mir Sorgen, das soll man ja immer ernst nehmen, das hört auch nicht auf. Lass in dem Zusammenhang etwas von Knorpelschaden und Arthrose.

Das Knie habe ich trotz allem nicht weiter geschont, habe in der Zeit auch weiter intensiv Tennis gespielt und hatte immer das gleiche Problem. Es wurde dadurch nicht schlechter und nicht besser. Gestern habe ich mir einen Tag Ruhe gegönnt, es scheint aber noch nicht besser. Weiß jemand was das sein könnte?

Ein Termin beim Ortopähde habe ich schon.

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Zucker macht mich überdreht?

Liebe Community: Jedes Mal wenn ich Süßes/stark Zuckerhaltiges esse (es tritt schon bei ein Paar (30g oder so) Gummibärchen ein) werde ich extrem unruhig, hyperaktiv, aggressiv etc. Oft fühle ich dann einen Drang herumzurasen, alles umzuwerfen, mit den Armen um mich zu fuchteln, zu knurren und Grimassen wie ein wütender Bär oder Wolf zu schneiden. Ich kann das natürlich unterdrücken, aber das fühlt sich dann noch viel furchtbarer an, als würde es meinen Bauch kochen. Wenn ich alleine Zuhause bin lasse ich es manchmal heraus. Unter Menschen verhalte ich mich dann oft als wär ich wahnsinnig oder hätte aufputschende Drogen genommen, weil ich diese Raserei dann in extreme Überdrehtheit kanalysiere weil ich es sonst oft nicht aushalte es zu unterdrücken. Es dauert je nachdem wie viel davon ich gegessen habe ca. 30 Minuten an. Darauf folgt dann meist eine längere Phase der Depression. Gott sei Dank ist dabei noch nie etwas passiert. Leider habe ich den Zusammenhang mit Zucker erst vor nicht allzulanger Zeit festgestellt, auch wenn ich es immer wieder in Erwägung gezogen habe. Es fällt mir extrem schwer Zuckerhaltigem zu widerstehen, es ist einfach überall, mal schaffe ich es für 2 Wochen, dann denk ich mir "ach, so ein kleiner Smoothie, was ist schon dabei" und eine Woche später ertappe ich mich wieder mit einem Beutel Gummibärchen im Einkaufswagen.

Ich bin 22 Jahre alt, männlich, hab leichtes Asperger, bin generell übersensibel, aber eigentlich gesund und fit.

Könnte es dafür einen speziellen Grund geben? Diabethes oder so ein Dreck? Oder bin ich wirklich einfach nur extrem überempfindlich?

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