Wird Grauer Star in Narkose operiert?

2 Antworten

Vom Fragesteller als hilfreich ausgezeichnet

Ergänzend zu der Antwort von Escondida kann ich Dir noch sagen, daß Du selbst eine sedierende Spritze bekommst, so daß Du zwar noch mitbekommst, daß an Deinem Auge gearbeitet wird, es ist Dir aber sowas von egal... :o) Der Vorteil der Lokalanästhesie besteht u. a. darin, daß Du schnell wieder fit bist und nach kurzer Beobachtungszeit nach Hause gehen kannst.

Also bei meiner Großmutter wurde für die Operation ihres Grauen Stars nur eine Lokalanästhesie/örtliche Betäubung durchgeführt. Ihr ist vom Anästhesisten erklärt worden, dass in der überwiegenden Zahl der Fälle eine Kataraktoperation nur in örtlicher Betäubung durchgeführt wird. Man unterscheidet bei der örtlichen Betäubung noch mal zwischen der Injektionsanästhesie, bei der das Betäubungsmittel neben ("Peribulbäranästhesie") oder hinter ("Retrobulbäranästhesie") den Augapfel injiziert wird und der Tropfenanästhesie. Durch beide Methoden erhält man ein völlig schmerzfreies Auge. Der Vorteil der Injektion ist, dass das Auge auch nicht mehr bewegt werden kann. Das macht die Operation für den Augenarzt und auch für den Patienten leichter/angenehmer.

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