Wird die Entfernung von Krampfadern grundsätzlich von der Krankenkasse übernommen?

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3 Antworten

Als grobe Regel kann gelten: leichte, oberflächliche Krampfadern, die eher ein kosmetisches Problem darstellen, werden wahrscheinlich nicht von der GKV übernommen. Der Phlebologe wird eine Ultraschalluntersuchung machen http://www.venendiagnostik.de/Ultraschallverfahren/ultraschallverfahren.html und anhand dieser den tatsächlichen Behandlungsbedarf feststellen. Oft sind die sichtbaren Krampfadern nur "die Spitze des Eisbergs" und es geht um die tieferliegenden (äußerlich nicht sichtbaren) Krampfadern.

Zumindest bis vor einigen Jahren bezahlte die GKV nur das klassische Venenstripping. Wie es da bei den Privaten aussieht, kann ich Dir nicht sagen.

Ganz genau, nur bei medizinischer Indikation werden Entfernungen übernommen. Sieht man sie "nur" und verursachen sonst keine Probleme wird die Kasse sich ziehren zu zahlen. Wenn der Arzt aber es für notwendig hält, muss die Kasse zahlen.

Da Krampfadern nie von allein weggehen und mit den Jahren zu ernsthaften Komplikationen führen können sind Venenuntersuchungen und die operative Entfernung Leistungsestandteil aller Krankenkassen.

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