Wird der Wächterlymphknoten bei Krebs immer entfernt?

2 Antworten

Ja, der Wächterlymphknoten wird bei der bestätigten Diagnose, dass es sich um Brustkrebs handelt entfernt, damit man sehen kann, ob der Krebs sich schon ausgebreitet hat. Das wird sicherlich auch bei deiner Freundin noch gemacht werden.

Zuerst erfolgt eine Biopsie. Wird dann Brustkrebs festgestellt, muss bei der Brust-OP immer der Wächterlympfknoten entfernt werden. Ist dieser frei von Krebszellen, bleibt es dabei, werden dort Krebszellen nachgewiesen, müssen weitere Lympfknoten (Segmente) entfernt werden.

werden dort Krebszellen nachgewiesen, müssen weitere Lympfknoten (Segmente) entfernt werden.

Das war bis vor einiger Zeit die fast uneingeschränkte Therapieempfehlung.

Laut der aktuellen S3-Leitlinie ist das für die häufigen T1 und T2-Stadien und maximal 2 positive Sentinel nicht mehr automatisch indiziert.

Daher werden auch die Axilladissektionen seit einigen Jahren deutlich seltener, und mit ihnen, die oft sehr lästigen Nebenwirkungen.

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Ist eine Hautdelle bereits ein Hinweis auf Brustkrebs?

Hallo an alle, heute leider schon eine negative Frage. Ein Familienmitglied ist immer wieder belastet. Vorgeschichte: Letztes Jahr mehrere Knoten auf einer Seite, wurden entfernt. Einer davon böse verändert aber Lymphknoten zum Glück nicht. Daher soweit den Umständen entsprechend Glück gehabt. Nun die andere Seite. Ärzte hatten gesagt, die andere Seite kann auch noch kommen.

Das komische: Vor genau 3 Monaten wurde die andere Seite ja auch genau unter die Lupe genommen mit allen möglichen Verfahren. Die Brust war 100% gesund meinten die Ärzte. Jetzt spürt die Frau auf der Seite eine Delle. Im Liegen. Es ist wie eine Erhöhung und hier bildet sich eben eine Delle. Sichtbar wohl noch nicht. Und dass solche "Einziehungen" ein Hinweis sind, ist leider nicht unbekannt.

Oder versteht man unter Dellen und Einziehungen etwas anderes? Jetzt wird bald wieder ein Termin beim FA gemacht.

Diese ständige Angst macht einen verrückt. Kann es denn überhaupt sein, dass sich sowas innerhalb 3 Monate bildet? Und wenn ja, dann aber doch vermutlich noch nicht fortgeschritten im Regelfall, oder?

Vielen Dank an alle die sich hier aufkennen oder leider betroffen sind/waren.

Grüße

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Brustkrebs - Operation verweigert - Oberarm jetzt auf die doppelte Größe angeschwollen

Vor ca. 9 Monaten wurde bei meiner Muttter (66 Jahre) Brustkrebs festgestellt. Der Arzt meinte, Sie solle sich sofort operieren lassen, da bereits die Lymphknoten befallen waren. Meine Mutter ist jedoch der Auffassung gewesen, dass sie lieber noch ein paar glückliche und weitestgehend schmerzfreie Jahre hat, als ein restliches Leben in Therapie und mit der ständigen Konfrontation der Krankheit.

Seit 3-4 Monaten hat sich das Auftreten der Schmerzen auf alle 7-10 Tage verlängert. Es gab auch schon eine Phase bei der Sie 3 Wochen lang keine Schmerzen hatte und das ist wirklich positiv. Seit ca. 3 Wochen ist nun ihr Arm um das doppelte angeschwollen. Die Schmerzen treten deshalb Gott sei Dank nicht häufiger auf, sind jetzt jedoch von der Brust in den Arm gewandert!? Eine Freundin, die allg. Ärztin ist, hat ihr eine Lymphdrainage emfpohlen. Die Ärztin, bei der sie die Überweisung ausstellen lassen wollte, meinte jedoch, dass Sie das NICHT empfiehlt.

Da ich bisher nur von operierten Patienten Artikel gefunden habe, würde ich mich diesbzgl. speziell auf Erfahrungen von unoperiereten freuen, wenn es die überhaupt gibt......... Vielen Dank, ein sich sorgender Sohn

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Lymphknoten oder nur Lipome?

Um es kurz zu machen. Hab vor knapp nem Jahr mehrere größere und kleinere LK am Haks entdeckt, von 0,5 - etwa 2 cm Größe. Der größte wurde schließlich entfernt, Ergebnis: Lipom mit eingeschlossenem LK. Nix schlimmes. Ich beruhigt, danach alles ruhig. Dann vor ca 4 Monaten einen neuen dicken LK vorne am Hals. Dachte von der Erkältung, die ich hatte, aber der LK ist geblieben. Heute etwas drunter wieder einen entdeckt, etwas kleiner, ca 1,5 cm. Jetzt ist die Krebsangst wieder da, oder besser: Panik. Bin nur noch am Tasten! Frag mich schon, ob der entfernte LK vllt zufällig einfach nur nicht befallen und so nicht aussagekräftig war?!

FRAGE: 1. kann es vllt sein, dass das alles nur Lipome sind, da ja (gerade) der dickste von allen auch ein Lipom war! Sind das gar keine geschwollenen LK? Es gibt doch diese "Krankheit", wo man mehrere Lipome in einer Region hat! 2. Und müssten bei Krebs nicht die geschwollenen LK auch stätig größer werden, und nicht nur mal hier und da neue hinzukommen? ( bitte gebt mir Recht ;) )

Fragen, die mir wichtig sind und auf die ich im Netz keine Antworten finde - bin um jede ausführliche Antwort unglaublich dankbar!

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Meine Mutter hat Krebs im Endstadium (Metastasen) und liegt bereits auf der Palliativstation. Lässt sich irgendwie einschätzen, wie viel Zeit ihr noch bleibt?

Hallo zusammen,

ich hoffe, dass ihr mir weiterhelfen könnt. Meine Mutter erkrankte vor ca zwei Jahren an Brustkrebs. Bis vor 4 Monaten sah alles nach einer erfolgreichen Behandlung aus, doch dann kam der Schicksalschlag. Es wurden Hirnmetastasen festgestellt, eine Ganzkopfbestrahlung war leider nicht erfolgreich. Meine Mutter wurde am 19.11.2011 auf die Palliativstation verlegt, da auch Metastasen an der Wirbelsäule festgestellt wurden. Seit zwei Wochen wird sie nun bei meinen Vater zu Hause gepflegt. Aus beruflichen Gründen konnte ich keine Ärztin bzw Arzt mehr fragen, als sie noch im Krankenhaus lag, wie lange sie noch zu leben hat. Mein Vater kann ich auch nicht fragen, da er aus verständlichen Gründen, dass nicht wissen will.

Kann jemand von euch aus eigener Erfahrung sagen, wie lange derjenige bzw diejenige, den ihr kanntet, noch gelebt hat, nachdem er mit Krebs auf die Palliativstation verlegt bzw zu euch nach Hause entlassen wurde. Zudem würde ich gern wissen, was die Anzeichen für den nahen Tod sind, vorallem bei Betroffenen von Krebs bzw. von hirnmetastasen sind.

Ich frage deshalb, weil ich weit entfernt von meinem Elternhaus lebe u arbeite, eine eigene Familie da habe. Ich würde gern aufgrund eurer Berichte meine Zeit planen, dass ich für meine eigene Familie da sein kann und zugleich meinen Beitrag zur Pflege und Begleitung meiner Mutter leisten kann.

Vielen Dank schon mal und schreibt einfach :-)

Vg andre

Ps: da dies via smartphone geschrieben wurde, bitte ich um Nachsicht bei Rechtschreibfehlern.

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unterbauchschmerzen gehen nicht weg

Ich habe seit 2 monaten heftige unterbauchschmerzen, über dem schambein mittig und etwas links. Esse schon wenig wegen der übelkeit bei den schmerzen. Habe eine bauchspieglung hinter mir. Es wurden verwachsungen im mittelbauch entfernt. Mehr wurde nicht gesehen. Mrt kleines becken ergab: 2 kleine ovarialzysten, adenomyosis uteri, keine schwellung der lymphknoten im bauchraum, prolabierte blase, zwei kleine zysten in der leber. Über dem darm wurde nichts geschrieben. Dieser müsste doch im mrt kleines becken zu sehen gewesen sein. Oder? Vielleicht wurde was im mrt übetsehen? Sieht man im mrt entzündungen oder abszesse? Ich war zig mal in der Notaufnahme wegen starker unterbauchschmerzen. Wurde auxh jedesmal gynäkologisch untersucht. Das blutbild ist immer in ordnung, crp und leukozyten im normalen Bereich. Bauch ist weich und tastbar. Somit werde ich immer nach hause geschickt mit den schmerzen. Darmspieglung ist am 2.1.14. Ich bin total verzweifelt. Sind denn die blutwerte so maßgebend, um den patienten nicht weiter zu behandeln? Und ihn nach hause zu schicken? Nehme derzeit tramadol 100 retard. Im januar habe ich Termin in einer schmerzsprechstunde. Wärmeflasche auf den unterbauch tut mir nicht gut. Und jetzt hab ich angst wegen krebs.

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