Wird an Migräne gerade geforscht?

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5 Antworten

Die Veranlagung zur Migräne ist erblich bedingt. Die Häufigkeit und Intensität der Anfälle ist individuell verschieden und hängt vor vielen Faktoren ab.

Mir hilft die Vorbeugung sehr gut, indem ich die Migräneauslöser konsequent vermeide:

Bestimmte Nahrungsmittel sind häufig Auslöser von Migräne. Das können bei jedem Migräniker andere sein - man muss einfach beobachten, was man in den Stunden (oder auch 24 Std.) vor einer Attacke gegessen oder getrunken hat.

Häufig sind Geschmacksverstärker wie Glutamat, die in den meisten Fertigprodukten (Tütensuppen, Chips, xxx-fix - Kochhilfen, Gewürzmischungen, ect.) enthalten sind Migräne auslösend. Einfach auf der Packung unter Zutaten nachlesen.

Histaminreiche Lebensmittel (Alkohol, reife Käsesorten,…) können auch zu einem Migräneanfall führen. Aktiv-/Passivrauchen begünstigt ebenfalls Migräne.

Auch Stress kann ein Auslöser sein. Wobei die Migräne häufig erst nach der Stressphase in der Entspannungsphase auftritt. Die Vermeidung von Stress ist wichtig.

Ein regelmäßiger Schlaf-/Wachrhythmus und ausreichend Schlaf sind auch förderlich um der Migräne vorzubeugen. Wenn man die Möglichkeit hat einen Mittagsschlaf zu halten, kann das hilfreich sein. Dieser sollte aber nicht länger als 20 Minuten dauern. Generell ist ein geregelter Tagesrhythmus, auch was die Mahlzeiten betrifft, von Vorteil. Ausreichend zu trinken ist sehr wichtig!

Weitere (nicht immer vermeidbare) Auslöser der Migräne sind: Wetterumschwung, Hormonschwankungen (Menstruation oder eine Pille, die Östrogen u. Gestagen kombiniert enthält), grelles oder flackerndes Licht.

Es gibt spezielle Migräneschmerzmittel, Triptane (z. B. Sumatriptan), die im Notfall zuverlässig helfen. Die soll man aber nicht zu häufig einnehmen, da sonst ein medikamenten-abhängiger Kopfschmerz hinzukommt. Die Triptane, die am besten wirken, sind verschreibungspflichtig.

Ein Neurologe ist hier der zuständige Arzt. Am Besten einer, der Erfahrung mit Migränepatienten hat. Das ist leider nicht bei jedem der Fall, deshalb ist es ratsam sich vorher zu erkundigen.

Danke für den Stern :-)

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Hallo HerrF! Schau mal, was ich gefunden habe auf folgender Seite:

http://www.schmerzklinik.de/2010/10/22/risikofaktor-fuer-migraene-im-erbgut-entdeckt/

Dort wird beschrieben, dass man für die Erkrankung an Migräne einen neuen genetischen Risikofaktor gefunden hat, der auch die Behandlungsmöglichkeiten erleichtern könnte! Grundsätzlich wird es sicher immer verschiedene Studien geben, die versuchen, neue Erkenntnisse über die Migräne zu bekommen!

Migräne hängt ganz oft mit Histamin-Intoleranz zusammen. Sie sollten soweit es geht, alle Nahrungsmittel meiden, die histaminreich sind. Dazu zählen vor allem lange gereifte Produkte:

  • Fleisch, Wurst, Fisch
  • Essig, Senf
  • Rotwein bzw. Alkohol generell
  • Tomaten, Auberginen, Zitrusfrüchte
  • jegliche Zusatzstoffe, besonders Glutamat und Hefeextrakte (also generell Fertigprodukte und Nahrung aus den meisten Kneipen, sprich Sie sollten selber kochen)
  • Nüsse
  • informieren Sie sich was noch alles dazu zählt

Oft liegt nicht nur eine Nahrungsmittel-Intoleranz vor, sondern mehrere. Zu prüfen wäre vom Arzt ausserdem Lactose, Gluten, Sorbet, Fructose. Zudem können Kreuzallergien entstehen und so Nahrungsmittel, die bisher verträglich waren ebenfalls einen Migräne-Anfall auslösen.

Ein wichtiger Punkt ist, genügend Wasser zu trinken. Und zwar nicht Flüssigkeit an sich (also Säfte, Wasser mit Kohlensäure oder gar Soft-Drinks), sondern reines kohlensäurefreies Trinkwasser. Empfohlen wird 30 ml pro kg Körpergewicht. Sie sollten zwei Gläser Wasser nach dem Aufstehen trinken, jeweils ein großes Glas vor jeder Mahlzeit und ca. 2 Stunden nach der Mahlzeit ein weiteres Glas und eines bevor Sie schlafen gehen.

Informieren Sie sich über die HI - wenn Sie die Auslas-Diät über eine gewisse Zeit einhalten kann sich der Dünndarm auch erholen und die HI kann sich wieder zurückbilden. Es gibt Formen, die chronisch sind, aber bei vielen erholt sich die Darmschleimhaut auch wieder. In ganz akuten Phasen kann Ihnen auch ein Einlauf Hilfe bringen - mehr als alle Kopfschmerztabletten. Denn: auch Aspirin führt dazu, dass im Körper Histamin ausgeschüttet wird - deswegen hilft es bei Migräne bei den meisten nicht sondern macht den Schmerz nur noch schlimmer.

hallööchen,

  • es ist bereits erforscht, ob es weiter erforscht wird, kann ich mir vorstellen...

  • damals wurde herausgefunden, dass zuwenig reines wasser täglich getrunken zu diesen symptomen führen kann...

  • meine idee für dich, fang sofort an, viel reines wasser zu trinken, notfalls aus dem wasserhahn, soll ja angeblich das bestkontrollierte lebensmittel sein...

  • und dann stellst du sehr schnell fest, ob dir das hilft...

  • wenn unserem körper wasser fehlt, dann gibt es halt schmerzen, und besonders vom gehirn, denn braucht ganz arg dringend ständig verfügbares reines wasser...

  • alles gute

Hast du schon Triptane probiert? Immerhin die spezifischste Hilfe, die es im Moment gibt. Und viele haben sie trotz schwerer Migräne noch nie kennengelernt.

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