Winkelfehlsichtigkeit?

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3 Antworten

Hallo ottaro!

...dass ich (laut Augenarzt) an einer leichten Hornhautverkrümmung leide (-0,25 und -0,75; Werte können sich inzwischen auch verschlechtert haben, da ich die Brille nicht trage -> Beschwerden werden sowieso nicht besser!)

Wenn Du eine ausgleichende Brille bekommen hast, dann solltest Du sie auch Konsequenz tragen!!! Die Beschwerden werden dadurch natürlich nicht schlagartig besser, da sich das Gehirn ja erst einmal langsam auf die veränderten Bilder gewöhnen muss. Das kann schon mal eine Weile dauern. Welche Augenkrankheit genau bei Dir vorliegt, können wir Dir hier beim besten Willen nicht sagen. Wenn Du aber den Eindruck hast, dass Dein Augenarzt Dich nicht recht ernst nimmt, dann lass Dir mal einen Termin in einer Augenklinik geben. Dort haben sie noch bessere Untersuchungsmöglichkeiten. Aber die dann vorgeschlagene Therapie solltest Du danach unbedingt auch durchführen. Eine noch so gute Brille, die nur in der Ecke liegt, hilft Dir ja nun wirklich nicht weiter!!! Wegen Deiner Nackenverspannungen, dem Tinitus etc. könnte auch eine osteopathische Behandlung weiterhelfen. Dazu schau mal in diesen Tipp.

https://www.gesundheitsfrage.net/tipp/manuelle-therapie-oder-osteopathie-wo-ist-da-der-unterschied (bes. Punkt 2b)

Alles Gute wünscht walesca

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Ob Du an einer Winkelfehlsichtigkeit leidest, kann nur der Augenarzt feststellen. Unser "Glaube" nutzt Dir da nichts.

Wenn dem so ist, lässt sich das durch eine spezielle Brille ausgleichen. Die verschreibt dann der Augenarzt.

Wenn Du die dann auch nicht aufsetzt ("Beschwerden werden sowieso nicht besser"), ist Dir nicht mehr zu raten und zu helfen.

Und steigere Dich bitte nicht wieder in irgend etwas rein - was soll jetzt der Quatsch mit dem Blindwerden ?!

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Wissenschaftliche Sichtweise zur Winkelfehlsichtigkeit:

Der Begriff der Winkelfehlsichtigkeit und insbesondere die damit verbundenen Therapiemaßnahmen werden von der evidenzbasierten Medizin und auch von einem Großteil der Augenoptiker nicht nur sehr kritisch betrachtet, sondern als „Kunstbegriff“ schlichtweg abgelehnt. Dafür gibt es verschiedene Gründe.

Zum einen fehlt bisher ein anerkannter wissenschaftlicher Nachweis für die positive Wirksamkeit der in dieser speziellen Form und Ausprägung propagierten Behandlungsmaßnahmen. Zum anderen wird kritisiert, dass für das Thema Winkelfehlsichtigkeit bereits seit langem existierende medizinische Konzepte lediglich in leicht abgewandelter Form und vor allem mit neuer Terminologie präsentiert würden, um damit sehr teure Korrektionsmaßnahmen in Form von dynamischen Prismenverordnungen zu rechtfertigen.

Deren Erfolg erscheine zudem in der überwiegenden Mehrzahl der Fälle nicht nur fraglich. Ihr genereller und unreflektierter Einsatz wird als geradezu fahrlässig betrachtet, da unsachgemäße Prismenkorrekturen in einigen Fällen dazu geführt haben, dass zuvor nicht geplante Schieloperationen durchgeführt werden mussten.

Deshalb lehnen Augenärzte die unkontrollierte Verwendung von Prismenkorrekturen als Eingriff in medizinische Behandlungsmaßnahmen strikt ab. Eine solche Behandlung beziehungsweise schon die Inaussichtstellung eines gewissen Behandlungserfolgs gehe zudem über den Aufgabenbereich von Augenoptikern deutlich hinaus und stelle eine erlaubnispflichtige Ausübung der Heilkunde nach dem Heilpraktikergesetz dar.

http://de.wikipedia.org/wiki/Winkelfehlsichtigkeit

Da kannst du mal sehen wo es hinführt, wenn man sich seine "Krankheiten" im Internet zusammen-googelt. Das war wohl der Holzweg, und blind wird man davon ganz sicher nicht.

Dafür gibt es Fachärzte. Wenn du also meinst, dass deine Probleme von einer Fehlsichtigkeit herrühren könnten, dann ist die erste Anlaufstelle der Augenarzt. Das ist der einzige, der dir da eine sichere Auskunft geben und bei Bedarf auch Abhilfe schaffen kann.

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