Wieviele Kaiserschnitte sind überhaupt möglich, bei ein und derselben Mutter?

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Ganz so einfach lässt sich das nicht sagen, weil man in einem solchen Zusammenhang immer die individuelle Situation der jeweiligen Frau betrachten muss. Es gibt persönliche Risikofaktoren, welche die Gültigkeit allgemeiner Angaben einschränken können.

In einem Artikel einer gynäkologischen Fachzeitschrift (GebFra, 1998, M93-M95) wurde über Frauen berichtet, die bis zu acht Kaiserschnitte hatten. Die Risiken während und auch nach der Operation entsprachen denen von Frauen, die sich dem zweiten oder dritten Eingriff unterzogen.

Allerdings muss man sich dessen bewusst sein, dass eine Frau mit einer höheren Anzahl von Kaiserschnitten während der Schwangerschaft und noch mehr während der Geburt sehr intensiv überwacht werden muss, damit man mögliche Komplikationen, wie beispielsweise den Einriss der alten Kaiserschnittnarbe, nicht übersieht.

Auch mögliche Komplikationen während der Operation, wie schon beim ersten Eingriff, müssen bekannt sein, nämlich die Möglichkeit der Verletzung umliegender Organe. Darüber muss auch immer eine Aufklärung erfolgen. Laut der oben genannten Untersuchung hat aber auch nach vier und mehr Eingriffen die Verletzungsrate nicht zugenommen, sondern lediglich das Ausmaß der im Bauchraum vorliegenden operationsbedingten Verwachsungen.

Somit braucht man sich, wenn man die Kontrollen während der Schwangerschaft und im Zuge der Geburt in Kauf nimmt, bei wiederkehrender Notwendigkeit eines Kaiserschnittes keine großen Sorgen machen.

http://www.netdoktor.at/frage_antwort/sexualitaet_partnerschaft/schwangerschaft/kaiserschnitt_20010419.htm

Geburt trotz Analfissur

Hallo Leidgenossen,

seit gut einem Jahr mittlerweile laufe ich mit einer Analfissur durch die Gegend. Das Ziel dieser Veröffentlichung ist ein dringend benötigter Rat. Um darauf zu sprechen, werde ich vorab ein paar Details zu meinem bisherigen Leidensweg erzählen.

Im Juli letzten Jahres habe ich mein Erstes Kind (einen süßen Jungen-) )zur Welt gebracht. Ich bin eine Woche nach der Entbindung und ein paar Rissen aus dem Krankenhaus entlassen worden. Ca. 4 Wochen danach fingen die Schmerzen an. Nach JEDEM Stuhlgang brannte mein Hintern wie Feuer und für ca. 4-6 Stunden war ich danach nicht mehr zu gebrauchen. Ich konnte nicht sitzen, nicht liegen und den kleinen Stillen war oft nur mit der Hilfe meines Mannes (er hielt ihn im Stehen an die Brust) möglich. Im Krankenhaus hielten die Ärztinnen die mich bereits genäht hatten für verrückt. Alles sei gut verheilt und man könne nichts sehen hieß es. Beim zweiten Besuch wurde mir dann von der Ärztin eine Hämorrhoide diagnostiziert. Anfangs glücklich zu wissen was diesen Schmerz verursacht, habe ich wie verordnet meinen Hintern mit … eingeschmiert. Doch der Schmerz ging einfach nicht weg und Leidesgenossen wissen was das für abartig harte Schmerzen seien können. Durch das Internet bin ich auf die Idee gekommen, dass es sich um eine Analfissur handeln könnte. Ich suchte einen Proktologen auf der mir dies bescheinigte (Analfissur auf 12Uhr und 2Marisken, die eine ist auf der Analfissur). Da Diltiazem logischerweise nicht an stillende Mütter getestet worden ist überließ er mir die Entscheidung die Salbe zu benutzen. Aus Angst und Liebe zu meinem Kind habe ich weiter gestillt und die Salbe nicht benutzt. Ich bin nach mehreren Beratungsgesprächen in verschiedenen Apotheken auf Kamillensalbe ausgewichen. Doch auch mit dieser Salbe war kein Erfolg in Sicht. Nach ein paar weiteren Proktologen hieß es chronisch und man müsse überlegen zu operieren. Da Operation nach intensivem überlegen und Recherche nicht in Frage kam, entschloss ich mich erneut einen Proktologen aufzusuchen. Er war ziemlich direkt und riet mir von einer Operation ab. Er verschrieb mir einen Analdehner (der bis heute ein wenig Erleichterung verschafft) und meinte ich solle Zinksalbe oder Bepanthen drauf schmieren. Was für den Babyhintern gut sei, kann dem erwachsenen nicht schaden. Unabhängig davon war ich bereits vorher schon von Kamillensalbe auf Zinksalbe umgestiegen.

Ich leide bis heute! Der extrem krasse Schmerz gleich nach dem Stuhlgang ist lange nicht mehr so ausgeprägt aber die Analfissur ist weiterhin vorhanden. Sich zu entspannen während man auf dem Topf sitzt und dieses brennen im Kopf hat ist leicht gesagt. Ich bin so ziemlich am Ende mit meinem Latein und habe mich quasi damit abgefunden.

Ich plane irgendwann noch mindestens ein weiteres Kind zu bekommen, doch habe ich große Angst davor, welche Auswirkungen die Geburt auf meine Analfissur nimmt. Hat jemand Erfahrung damit gemacht? Möchte am liebsten kein Kaiserschnitt!

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Kleines Loch in Kaiserschnittnarbe, noch warten?

Hallo! Ich hatte vor fast 7 Monaten meinen zweiten ungewollten Kaiserschnitt. Narbe sieht super aus bis auf eine 0,5 cm rotblaue Stelle entlang der Narbe. Die Stelle ist ungefähr in der Mitte der gesamten Narbe und "enthält" ein kleines Loch, wo eine Flüssigkeit rauskommt und gelegentlich Eiterstippchen. Außerdem brennt es dort, bei Berührung. Ich berühre es aber auf keinen Fall absichtlich! Mir kommt das nicht geheuer vor, somit war ich vor ein paar Tagen im KH, um das kontrollieren zu lassen. Der Arzt meinte: "das heilt. Kommen Sie in 8 Wochen wieder, wenn es nicht besser sein sollte. Dann schneiden wir es raus." Meine Frage: wozu warten? Wenn es 7 Monate nicht geheilt ist, warum warten? Und: was ist da drin? Ich habe grundsätzlich nie Probleme mit Wundheilung. Und der Rest der Narbe beweist: alles top verheilt bis eben auf diese Stelle. Besteht das Risiko einer Sepsis?

Danke für eure Hilfe!!!

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