Wieviel Sport ist gut für Kinder?

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4 Antworten

Ich glaube, wir sollten eher die Frage beantworten "Wie bekommen wir unsere Kinder überhaupt dazu, sich zu bewegen?" :-)
Mittlerweile ist es doch schon soweit, dass unsere Zukunft noch nichtmal mehr einen simplen Purzelbaum oder rückwärts Gehen zustande bringt. Eine Anleitung zur Bewegung sollte von uns (Erwachsenen) kommen. Seilhüpfen, Hampelmann, Gummispringen, Himmel und Erde, Trampolin, Hula hoop, Radschlagen, Federball spielen, Fangen - alles einfache Dinge, die wir als Kinder noch gemacht haben - heute fast unbekannt, es sei denn "Hanna Montana" hat es für sich entdeckt. Dann ist es cool. Allerdings möchte ich hier nicht alle Kinder über den Kamm scheren. Es gibt trotzdem noch, gottseidank, viele Kinder, die sich bewegen und das mit Begeisterung. LG

Normalerweise haben Kinder noch ein sehr gutes Gefühl wann sie sich wie viel bewegen wollen. Kinder laufen sowieso immer und ich denke mal dass es nicht schadet wenn man auch mal ein paar kleine Trainingseinheiten mit einbaut. Mal eine Stunde Tennis, mal Leichtathletik oder auch Kampfsport, das schult die Koordination und das Körpergefühl. Außerdem erlernt man dort auch eine gewisse Etikette, was das "kämpfen" angeht.

Kinder sollten sich auch in großzügigem Maße ohne Vorgaben (wie z.B. durch Regeln bei Sportarten) selbstbestimmt betätigen / bewegen können. Der - "strukturierte" - Sport mag zwar auch gewisse Gesundheitswirkung(en) haben, aber die Einhaltung von Regeln, Normen, äußerlichen Strukturen hat auch negative Aspekte!

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Kinder in der zivilisierten Gesellschaft werden in eine Richtung sozialisiert, die bei den meisten Menschen früher oder später zu deutlichen gesundheitlichen Störungen / Erkrankungen führt - Zahlen der EU belegen das auf dramatische Weise! Und außerhalb des mainstreams der "Wissenschaft" und ihrem Weltbild teile ich die Erkenntnisse von Vertretern alternativer Ursachen- und Behandlungsmodelle, die u.a. Mangel an Lebensenergie als einen der wichtigsten Aspekte benennen.

Welche Zahlen der EU belegen, dass Kinder die Regeln oder Normen einhalten, krank werden?

Mir ist eher das Gegenteil bekannt: Kinder, deren Eltern sich um nichts kümmern, die nicht auch einmal Grenzen setzen, haben oft gesundheitliche (psychische) Probleme.

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@Borg13

@ Borg13: Was du ansprichst, beweist nicht etwa das Gegenteil, sondern stellt das andere Extrem dar. Wie bei dem Phänomen "Überbehütung" - da gibt es auch exzreme Auswüchse beim zu großen "laissez-faire".

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"Regeln" sollten sein. Aber den Unterschied zwischen kranker und gesunder Gesellschaft liegt z.B. darin, ob die "Regeln" von außen kommen und - aus Angst vor "Strafe" befolgt werden oder ob es sich um die Hinführung zum Erkennen der "inneren" Regel(n)" handelt, die vom Gegenteil der Angst, nämlich von Liebe, motiviert sind.

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Das paßt alles nahtlos in die Erkenntnisse auch zahlloser kompetenter Menschen, die der zivilisierten Gesellschaft seit ein paar tausend Jahren das kollektive Kranksein attestieren. Die Literaturhinweise in meinem "Arbeitsblatt Zivilisations-Neurose" (zu finden in meinem Tipp hier auf dieser Plattform) enthält ja nur eine kleine - eher zufällige - Auswahl aus der weitaus größeren Zahl von Autoren und Werken zu der Problematik. Die Bibel berichtet von den typischen Phänomenen: "...hat ihre Augen verblendet und ihre Herzen verstockt, so daß sie nicht sehen und ich sie heile". In einem anderen Werk las ich, daß schon das Römische Reich an einem "Nervenleiden" untergegangen sei. Die "Normalität" der Gesellschaft ist auch nach Ansicht von E. Fromm und A. Gruen krank bzw. krankmachend. Ganze Bücher sind nur zu diesem Aspekt geschrieben worden. Und da man nur mit dem Herzen gut sieht (die wesentlichen Dinge sind für das Auge unsichtbar, wie Saint-Exupéry sagte), können diejenigen, die in dieser Hinsicht von der Normalität krank gemacht wurden ihr Kranksein auch typischerweise nicht erkennen! Ein vielleicht einzigartiger Sonderfall im Bereich der Psyche / des Bewußtseins - aber er ist, wie wir sehen, möglich; und irgendwie muß die Menschheit eine Lösung für dieses Problem finden und es - kollektiv - in den Griff bekommen, sodaß es jetzt geheilt und für die Zukunft vermieden wird.

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hallööchen, ich denke, für kinder ist genausoviel sport gut, wie sie selber machen wollen...

kinder lieben es, sich zu bewegen, und sie spüren genau, wann es genug ist...

und kinder wissen auch ganz genau, was ihnen freude macht, WENN sie die WAHL haben...

wenn ihr euren kindern was gutes im bereich sport tun wollt, gebt ihnen die möglichkeit, auszuprobieren und SELBER zu entscheiden...

alles gute

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