Wieviel Prozent können bei Schizophrenie ohne Medikamente leben?

2 Antworten

Vom Fragesteller als hilfreich ausgezeichnet

Habe auch diese Erkrankung. Antriebslosigkeit und Desinteresse ist eine Begleiterscheinung. Dagegen kann ich nicht viel tun. Werde hauptsächlich Stress vermeiden und versuchen gesund zu leben. Da ich die Rente bekomme macht mir das nicht mehr viel aus, denn werde beruflich ja nicht mehr gefordert und wie andere Leute über mich denken ist mir völlig egal, hauptsache ich komme einigermaßen zurecht. Habe auch mit Übergewicht zu kämpfen. Jedoch habe ich Medikamente die nicht dick machen. Vielleicht hilft eine Umstellung der Medikamente bei Dir. Das Zunehmen bei mir liegt eher daran, daß mir Bewegung fehlt und ich mehr Kalorien zu mir nehme als ich verbrauche. Seit zwei Wochen bin ich nun bei einem Ernährungsberater. Den habe ich von der BKK verschrieben bekommen, da ich an Übergewicht leide. Nun heisst es so fettarm zu essen wie nur möglich. Habe seit zwei Wochen 1 kg abgenommen. Ich weiss es ist noch nicht viel, aber zumindest ein Anfang und das ohne Sport, nur durch die Umstellung der Ernährung. Auch darf ich mein Apfelsaftschorle nicht mehr pur trinken. Hat zuviel Zuckeranteil, daher mische ich den sehr stark mit Wasser. Vielleicht bekommst Du ja auch eine Ernährungsberatung, frag mal bei der Krankenkasse nach. Ohne Medikamente bekomme ich ein Rückfall, daher nehme ich die immer regelmäßig ein. Ohne geht es mir schlechter, daher werde ich eine Reduzierung oder Absetzen ohne den Arzt zu fragen vermeiden. Vielleicht muss ich die ein Leben lang nehmen, aber solange es mir dafür besser geht, nehme ich das in Kauf. Viele Grüße neuhaus.

Hallo Senfbrot!

Diese Nebenwirkungen sind bei meiner Freundin (Antwort auf Deine andere Frage) leider auch vorhanden. Den Versuch, von diesen Medikamenten herunter zu kommen und sie langsam auszuschleichen, würde ich Dir wirklich nicht empfehlen. Du merkst ja selbst, dass es Dir dann gleich wieder schlechter geht!!! Diese Krankheit ist wirklich zu ernst, als dass man damit Experimente machen sollte. Du kannst nur - mit Hilfe Deines Therapeuten - die Medikation so gering wie möglich (aber so viel wie unbedingt nötig) dosieren. Ansonsten kann es vielleicht auch hilfreich sein, ein anderes Präparat zu nehmen? Aber bitte NIE auf eigene Faust!!! Damit musst Du dich schon arrangieren. Überleg mal, wie viele Tabletten z.B. transplantierte Leute täglich einnehmen müssen, damit das neue Organ nicht abgestoßen wird. Das ist sicher auch mit einigen unangenehmen Nebenwirkungen verbunden - aber lebensnotwendig!!!

Alles Gute wünscht walesca

Wieso fragt das der gesundheitlich bestellte Gutachter?

Was ich den ganzen Tag so mache? Wo ich im letzten Jahr in Urlaub war? Welche Ziele ich habe / verfolge. Wie ich zum Gutachter gekommen bin (selbst gefahren oder gefahren worden). Welche Interessen/Hobbys ich habe. Wieviel Freunde ich habe. Wirkung der Medikamente (besser/gleichbleidend/schlechter). Mein gesundheitliches Befinden und Symtome. ---> Ist es nicht so, daß ich Ihm die Story vom Pferd erzählen kann, wie will er mich einschätzen können. Ich kann mir kaum vorstellen, daß man durch diese Fragen jemanden einschätzen kann, ob er Erwerbsminderung erhält. Man kann sich doch im Ernst innerhalb 20 Minuten kein Bild von jemanden machen. Fundierte Fragen über die Erkrankung wurde, außer die Diagnose nicht gestellt. Oder wird er eher die eingereichten Ärzteschreiben und Befunde als Entscheidungskriterium nehmen?

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Hallo, wir haben vor 2 Wochen die Diagnose bekommen, dass mein Freund Diabetis hat. Er ist 29 und übergewichtig..Der Arzt dachte an Diabetes Typ 2. Leider haben die Medikamente gar nicht angeschlagen. Seine Augen wurden immer schlechter. Nun hat der Arzt noch einmal die Dosis der Tabletten erhöht, wenn es damit nicht besser wird, soll es wohl doch Typ 1 sein und er soll wieder kommen damit er Insulin bekommt. Ganz ehrlich, das sind die einzigen Infos die wir bis her haben. Wenn geklärt ist was er hat, wird er bestimmt eine Schulung bekommen, hoffe ich. Doch bis dahin bin ich bzw. sind wir ziemlich aufgeschmissen.. Könnt ihr mir grob erklären, was man essen darf? Wieviel man essen darf? Was isst man zum Frühstück? Darf man Brot essen? Welche Sättigungsbeilagen sind erlaubt, wenn welche erlaubt sind?? Hilfee, ich bin echt verzweifelt.. Mit BE´s kenn ich mich gar nicht aus..

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Ich-dystone Schizophrenie?

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