Wieso schmerzt mein frisch plombierter Zahn beim Essen?

2 Antworten

Hallo, ich bin da vom Fach. Ist die Füllung vielleicht zu hoch? Würde auf die Symptomatik passen. Viele Zahnärzte schauen nicht danach, dann wird fehlerhaft eine Wurzelkanalbehandlung durchgeführt oder im schlimmsten Fall sogar der Zahn extrahiert. Überprüfe selbst (oder beim Zahnarzt) welchen Zahnkontakt du zuerst hast wenn du langsam zusammenbeißt und wenn du deinen Unterkiefer in die Richtung bewegst, auf dessen Seite die Füllung nicht ist, ob dann auf der Seite, auf der die Füllung gemacht wurde kein Kontakt ist. (So sollte es idealerweise sein, ansonsten ist es eine Hyperbalance) Bsp.: Die Füllung ist links gemacht worden, du bewegst unter Kontakt den Unterkiefer nach Rechts und hast trotzdem links noch Kontakt. Das wäre eine Hyperbalance. Überprüfe oder lasse die Kontaktpunkte prüfen. Das könnte man mit ein wenig Einschleifen beheben und wäre deutlich einfacher als eine endodontische Maßnahme.

Liebe Grüße :)

Danke für die schnelle Antwort. Das hat die Zahnärztin beim letzten Besuch überprüft, und sie war wirklich etwas zu hoch. Das wurde dann auch behoben ... aber die Schmerzen sind nach wie vor da.

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@Lafleur7

Eventuell muss noch mehr eingeschliffen werden? Man muss sich nach dem Einschleifen erstmal an die neue Bisssitution gewöhnen. Manchmal reicht einmal nicht aus. 

Auch wenn die Füllung gut aussieht, kann sie dennoch auf minimalster Ebene undicht sein. Nicht normal zu erkennen. Würde dann, wenn mehrfaches Einschleifen erfolglos bleibt, eher probieren eine neue Füllung zu machen. (Allerdings etwas suboptimal, da dabei wieder gesunde Zahnsubstanz abgetragen werden muss) 

Eventuell ist der Nerv (die Zahnpulpa) schon minimal eröffnet - dann ist eine Wurzelkanalbehandlung erforderlich.

Mit was wurde denn gefüllt? Manche Füllungsstoffe reizen die Pulpa, oder ziehen sich nach legen der Füllung etwas zusammen. Dann wäre die Füllung vielleicht undicht. 

Wurde ein Röntgenbild angefertigt, um die Situation an der Wurzelspitze zu beurteilen? Eventuell eine Entzündung (kann man durch klopfen auf die Kaufläche Schmerz auslösen, dann ist ein Entzündungsprozess im Gange) wenn jetzt noch nichts zu sehen ist eventuell in 3-6 Monaten. In diesem Falle wäre ebenfalls eine Wurzelkanalbehandlung erforderlich.

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Leider hört sich das wirklich so an, als wird über kurz oder lang eine Wurzelfüllung fällig.

Wenn der Zahn bei der Vitalitätsprûfung bereits sehr verzögert reagiert, ist das kein besonders gutes Zeichen.

Wäre die Füllung zu hoch, hättest Du dies früher gemerkt.Außerdem gehe ich davon aus, dass Dein ZA beim letzten Besuch die Höhe überprüft hat.

Die Symptomatik passt nur leider nicht zu einem entzündeten Nerv  (Pulpitis).

Eine leichte Reaktion auf Kälte ist der Idealzustand. Die Zähne sollten bei Einwirkung von Temperatur nicht schmerzen. Wäre der Nerv gereitzt würde der Zahn überempfindlich auf Kälte reagieren oder wenn der Nerv am Absterben ist, gar nicht. 

Ob eine Füllung zu hoch ist, oder man generell Frühkontakte im Gebiss hat, merkt man nicht immer. Da handelt es sich manchmal um weniger als ein Tausendstel Millimeter, was aber auf Dauer dennoch Schmerzen beim Aufbiss verursachen kann, da der Zahn bei hoher Belastung zu weit in die Alveole (Knochenfach, in dem sich der Zahn befindet) gedrückt wird. Das ist wie wenn man jemanden immer wieder leicht wegen den selbe Stelle am Schienbein tritt. Irgendwann schmerzt es, auch wenn man wenig Kraft anwendet. 

Bei solchen Fällen wird dann eine Wurzelkanalbehandlung durchgeführt und der Schmerz ist danach immer noch nicht weg, außer man macht den Trepanationsverschluss in der korrekten Höhe. 😂 Wenn die Schmerzen dann immer noch vorhanden sind, wird dann der Zahn extrahiert. Die Schmerzen sind dann weg, aber der Zahn auch. Im schlimmsten Fall elongiert der Antagonist und man bekommt neue Beschwerden, weil die Artikulation eingeschränkt ist. 

Das ist dann einfach nur Geld- und Zeitverschwendung.

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Zahnschmerzen nach Revision

Hallo,

Ich hatte vor ca. einem Jahr eine Revision an einem wurzelbehandelten Zahn. Das erste Mal wurde die Wurzelbehandlung nicht ordentlich durchgeführt, so dass ich jahrelang Probleme mit dem Zahn hatte, daraufhin kam dann die Revision bei einem Spezialisten (mit Operationsmikroskop). Danach sah es sehr gut aus, ich spürte den Zahn immer mal wieder, was anscheinend aber normal ist. Danach hatte ich ca. ein halbes Jahr meine Ruhe. In der Zeit bekam ich auch eine Teilkrone auf den Zahn. Vor ein paar Tagen ist es dann plötzlich wieder losgegangen. Ich habe Aufbissschmerzen und auch so spüre ich den Zahn. Es sind keine richtigen Schmerzen, also ich kann normal Essen und brauche keine Schmerzmittel, aber es ist unangenehm... Habe nächste Woche auch einen Zahnarzttermin. Allerdings kann ich nicht zu meinem normalen Zahnarzt gehen und bin von dem zu dem ich nächste Woche gehen muss nicht so überzeugt, aber besser als nichts... Meine Frage lautet jetzt: Kann das immernoch die Nachwirkung der Revision sein oder ist das jetzt ein Zeichen dafür, dass der Zahn endgültig am Ende ist? Kann es auch vom Zahnfleisch oder so kommen? Habe damit immer wieder Probleme... Hoffe ihr könnt mir weiterhelfen. Ist schon sehr frustrierend, dass schon wieder was nicht in Ordnung ist....

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Können Zähne nach einer Wurzelbehandlung dunkel werden

Seit einigen Wochen habe ich leichte Schmerzen an einem Zahn wenn ich Kaltes oder Keisses zu mir nehme. Die Zahnärztin sagte, das könne eine Entzündung sein und sie müsse evtl. eine Wurzelkanalbehandlung vornehmen. Zunächst hat sie mir aber ein Gel mitgegeben, dass ich auf den entsprechenden Zahn auftragen soll.

EIn Bekannter sagte gestern, nach einer Wurzelbehandlung könne es sein, dass der Zahn nach einer Weile dunkler wird.

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Wurzelbehandlung und offener Zahn für Wochen

Liebe Community,

ich brauche dringend einen Rat.

Ich hatte vor vier Wochen eine Wurzelbehandlung am ersten der oberen Backenzähne und das bei einem neuen Zahnarzt, da mein alter Arzt leider aufgehört hat. Der Zahn ist provisorisch mit einem Medikament gefüllt.

Anders als bei den Wurzelbehandlungen, die ich schon vor Jahren hatte, tat diesmal alles furchtbar weh und der Zahn ist immer noch nicht ruhig. Im Gegenteil, er "pocht" noch. Manchmal ist er für 1-2 Tage ruhig, aber ich habe das Gefühl, es wird schon immer permanenter mit den Schmerzen.

Ich war seitdem jede Woche beim Zahnarzt. In den ersten beiden Wochen sagte mir der Arzt, dass das noch normal sei, weil hat alles entzündet ist und der Zahn sich vom "Trauma" des Nerv-Ziehens erholen muss. Okay, war bei meinen anderen wurzelbehandelten Zähnen zwar nicht so, aber jeder Zahn ist ja unterschiedlich.

Letzte Woche sagte mir der Arzt dann, dass es langsam besser werden sollte, sonst müsste man den Zahn halt öffnen und offen lassen. Daraufhin sagte ich dem Arzt, dass ich aber nun eine Woche in Kur fahre. Zudem kann ich wegen gesundheitlicher Einschränkungen nur einmal pro Woche zum Zahnarzt (wenn meine Betreuung Zeit hat). Mein Zahnarzt meinte, ein offener Zahn für zwei oder drei Wochen sei kein Problem, er würde mir ein Antibiotika mitgeben.

Nun bin ich total geschockt und weiß nicht, was ich machen soll - ich könnte nächsten Donnerstag nochmal zum Zahnarzt ud fahre dann weg; der nächste Zahnarzttermin wäre am 21.5. Mein "alter" Zahnarzt hatte mir aber mal gesagt, dass ein Zahn nur im Notfall mal für 1-2 TAGE offen bleiben soll. Und jetzt für Wochen? Zudem ich auf Antibiotika nicht gut reagiere und meine Kur nicht mit Übelkeit im Bett liegen will. Aber ich habe auch so verdammtes Zahnweh und nehme seit Wochen jetzt täglich Ibuprofen. Der Zahnarzt will aber definitiv nicht nochmal "säubern" oder nach weiteren Kanälen suchen.

Was soll ich machen? Hat hier jemand Erfahrungen mit so lange geöffneten Zähnen?

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Kälteempfindlicher Zahn der auch (noch?) schmerzt - Wurzelbehandlung?

Hallo liebe Community,

ich bräuchte einmal einen Ratschlag bezüglich eines Zahnproblems.

Einer meiner Backenzähne hat vor zwei Jahren eine Füllung bekommen. Nach der Füllung wurde der Zahn extremst kälteempfindlich - selbst Leitungswasser wurde wie ein Stromschlag - aber Hitze war kein Problem und weh getan hat er auch nicht.

Jetzt musste vor zwei Wochen die Füllung erneuert werden (ein Stück ist mir abgebrochen) und danach begann der Zahn, auf Druck empfindlich zu reagieren, so dass ich nicht mal mehr ein Mürbchen auf der Seite kauen konnte. Wenn aber kein Druck da war - also außerhalb des Essens - hatte ich keine Schmerzen.

Ich war also Mitte letzter Woche beim Zahnarzt und der meinte, nachdem mir beim Kältetest die Tränen kamen, dass da wohl zu 90% eine Wurzelspitzenentzündung vorliegt und da nichts mehr zu machen ist außer halt die übliche Behandlung. Er meinte aber, er könne die Füllung nochmal abschleifen und etwas Kontakt wegnehmen und ich könnte schauen, ob es was hilft. Ansonsten solle ich halt am Montag zur Wurzelbehandlung reinkommen.

Jetzt, übers Wochenende, sind die Schmerzen besser geworden - ich kann weiche Sachen wieder problemlos kauen, aber bei härteren Sachen tut es nach wie vor weh. Daher bin ich unschlüssig, was ich machen soll. Laut dem Zahnarzt ist die extreme Kälteempfindlichkeit ja auch ein Zeichen, dass da etwas nicht stimmt. Ich habe aber schon zwei Wurzelbehandlungen hinter mir und bei der einen musste der Zahn am Ende doch gezogen werden und bei der anderen habe ich einen sehr problematischen Zahn zurückbehalten, der mich alle paar Monate wieder in die Praxis bringt.

Ich fahre Ende der Woche in Urlaub, deshalb weiß ich nicht wirklich, wie ich mich entscheiden soll. Kennt sich hier jemand besser mit solchen Sachen aus und kann mir einen Rat geben? Vielen Dank!

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Zahnschmerzen ohne Diagnose?

Hallo zusammen, ich habe eine etwas längere Leidensgeschichte… in den letzten 2-3 Jahren hatte ich ca. 3 Wurzelbehandlungen und es wurde mir ein Implantat gesetzt. Folge der ganzen Behandlungen war/ ist, dass meine Kieferdysfuktion verstärkt wurde und ich mit Kieferschmerzen zu kämpfen habe und nun eine CMD-Therapie mit Schiene und Physio beginne. Ein weiteres (schlimmeres) Problem allerings ist, dass ich im links unten gefühlt unheimliche Zahnschmerzen habe. Lokalisieren (so glaube ich) kann ich das auf 2 Zähne, die beide behandelt wurden und nebeneinander sind. Der eine wurde mit einer Wurzelspitzenresektion gerettet, der andere aufgrund auftretender Schmerzen wurzelbehandelt. Diese Schmerzen sind allerdings nicht wieder zurückgegangen. Schmerzmedikamente, egal welcher Stärke helfen nicht. Antibiotikum auch nicht. Auf den Röntgenbildern ist nichts zu sehen, weder an dem Zahn mit der WSR, noch an den mit der Wurzelbehandlung. Das seltsame ist, das die Schmerzen alle 2-3 Wochen auftreten und dann wieder verschwinden; essen kann ich ganz normal. Die Schmerzen sind dabei nicht pochend, sondern eher ziehend und hell. Dies geschieht nun seit einem halben Jahr. Ich war bereits im MRT, beim Kieferchirurgen, beim Radiologen (Untersuchung der Speicheldrüsen), Neurologen, diversen Zahnärzten und niemand kann etwas feststellen. Gefühlt würde ich vermuten es ist der WSR Zahn, möchte ihn natürlich nicht ziehen lassen. Hat jemand eine Idee? Könnte es sein, dass der Zahn entzündet ist und man auf den Bildern nichts sehen kann? Kann das etwas mit der Kieferfehlfunktion zu tun haben? Was könnten nächste Schritte sein? Danke für euer Feedback.

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Zahnschmerzen nach Wurzelbehandlung?

Hey, ich hatte vor einigen Monaten noch mit einer Wurzelbehandlung am Backenzahn zutun. Der Zahn wurde gefüllt und Stifte wurden hinein gegeben um ihn zu stabilisieren. Jetzt hab ich aber Zahnschmerzen und es ist leicht geschwollen, kann es entzündet sein obwohl er dicht ist? Oder kann es auch was mit der Füllung zutun haben. Möchte mein Zahn nicht verlieren :(

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