Wieso schaffe ich es nicht aufzustehen?

1 Antwort

Hm, mir wäre das zuwenig.

Normalerweise sagt man: so lange schlafen, bis man von alleine aufwacht (ohne an den Wecker gewöhnt zu sein). Im Schlaf findet der Zellstoffwechsel statt, der ist absolut wichtig. Schläft man zuwenig, wird man krank.

Das Problem ist, daß man einen ganze Weile zu wenig schlafen kann, aber irgendwann holt sich der Körper, was er braucht. Und dann bist Du müde, auch wenn Du länger schläfst als sonst. Wahrscheinlich müßte man dann einmal rund um die Uhr schlafen...

Wenn Du so lange zum Einschlafen brauchst, solltest Du mal folgendes überlegen:

  • Man braucht genügend Melatonin, das ist das Schlafhormon. Also nicht bis kurz vor dem Schlafengehen helles Licht anhaben (Bildschirm soll anscheinend auch sehr auf den Organismus einwirken durch die vielen kleinen Lichtpunkte); Fenster verdunkeln
  • Man braucht genügend Sauerstoff: 15 min vor dem Schlafen Fenster ganz aufreißen, nachts auf kipp, falls kein Lärm draußen; evtl. leichter Spaziergang bis zu 30 min
  • Man braucht genügend "Blutdruck", damit das Schlafzentrum im Gehirn aktiviert wird. Wenn Du Kaffee trinkst, sofort danach schlafengehen, dann kann das helfen. Nach einer halebn Stunde hält dsa den ganzen Menschen wach. Also nach 16°° oder so weder Kaffee noch Cola o.ä. trinken.
  • Aufregendes meiden, Gedanken meiden. Nicht mehr grübeln, Filme oder Bücher rechtzeitig wegpacken, wenn sie aufregend sind.

Müdigkeit kann aber auch von folgendem kommen:

  • Eisenmangel (kann z.B. durch viel Kakao kommen); Milchprodukte hemmen die Eisenaufnahme
  • Mangel an Vitamin D macht "Winterschlafsymptome" (kannst Du messen lassen, dann ggf die Anfangsdosis von 1 Mio IE innerhalb einer Woche nehmen)

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