Wieder Borreliose Symptome nach länger zurückliegender Infektion?

4 Antworten

Hallo Malamut, die Symptome, die Du jetzt hast, können durchaus mit Deiner vorangegangenen Borreliose-Erkankung zusammen hängen. Du solltest unbedingt nochmals Deinen Arzt aufsuchen. Es gibt leider Fälle von Borreliose-Infektionen, wo die Symptome immer wieder auftreten können. Das ist leider das Heimtückische an diesem Erreger. Ich wünsche Dir alles Gute. Gerda

Hallo Malamut, ich habe soeben gesehen, dass es im Internet auch ein Borreliose-Forum gibt. Vielleicht wäre es für Dich hilfreicher, wenn Du Dich an die dort schreibenden Leute mal wendest. Evtl. kann Dir da eher geholfen werden.

1

Leider ist das typisch für die Borrelliose, dass immer wieder Beschwerden auftreten können. Du solltest zu deinem Hausarzt gehen und dein Blut nochmals testen lassen. Kann sein, dass du erneut Antibiotika einnehmen musst. Leider, aber das ist das tückische an der Borrelliose.

Siehe meine Antwort unter: Kann man eine Borreliose wieder ganz wegbekommen?

Gruß SuSonne66

0

Ich bin nicht sicher, ob ich die Anamnese richtig verstehe: Sie sagen, die Beschwerden gleichen jetzt den Beschwerden von damals (Gelenkbeschwerden).

Die Lyme Arthritis ist dem Stadium 2 zuzuordnen, das bedeutet, dass Sie damals sowohl im Stadium 1 (Erythema migrans) als auch im Stadium 2 (Lyme Arthritis) therapiert wurden - vermutlich eben weil Sie trotz der Therapie die Gelenkbeschwerden entwickelt haben.

Ist die Therapie damals stadiengerecht durchgeführt worden ?

Das Stadium 1 kann i.d.R. mit einem Antibiotikum als Tablette therapiert werden (meist Doxycyclin), während diese Therapie im Stadium 2 nicht greift. Hier wird bevorzugt ein Cephalosporin der 3. Generation gegeben, dass es nicht in Tablettenform gibt. Es muss daher über 3-4 Wochen als tägliche intravenöse Kurzinfusion verabreicht werden. Das wird in der ambulanten Medizin leider häufig nicht so streng umgesetzt..

Es ist jetzt sehr schwierig, festzustellen, ob Ihre Beschwerden tatsächlich Ausdruck einer reaktivierten Borreliose sind. Die Serologie wird leider überschätzt, besser ist der Erregernachweis in den betroffenen Strukturen mittels PCR (Liquor, Gelenkpunktat - ist aber aufwendig).

Kann es sein das man hier in etwa reagiert wie bei Herpes, dass heißt das man Symptome bekämpft und nicht die Krankheit.

http://www.dieterhassler.de/index.php?id=165

0
@StephanZehnt

Das würde ich weder bei Herpes noch hier so sehen. Für beide Erreger stehen direkt wirksame antibakterielle /-virale Chemotherapeutika zur Verfügung. Ziel der Therapie ist es, den Erreger zu eliminieren. Eine symptomorientierte Therapie wäre die Gabe von NSAR bei Gelenkbeschwerden oder Carbamazepin bei neuralgischen Beschwerden beim Zoster.

1
@GeraldF

Hallo Stephan! Ich komme gerade von meiner Heilpraktikerin - wegen Herpes-Infektion. Die hat mir gesagt, dass es auch homöopathische Mittel gibt, die die Herpes-Viren direkt bekämpfen!! Auch die Bioresonanz-Therapie kann dafür angewendet werden!! LG

0

Wann machen Chlamydien unfruchtbar? Bedeuten Symptome automatisch was schlimmes?

Hallo zusammen,

Neulich wurde festgestellt, dass ich an einer Chlamydien Infektion leide. Meiner Berechnung nach leider schon seit ca. zwei Jahren. Symptome sind circa vor einem halben Jahr aufgetreten. Schmerzen beim Sex, gelblicher Ausfluss, leichte Unterleibschmerzen. Erstmal habe ich dies alles auf die Unverträglichkeit der Pille geschoben. Nach dem positiven Testergebnis wusste ich dann Bescheid. Nun nehme ich Antibiotikum (doxycilin 100 über 10 Tage) und hoffe, dass die Infektion schnell weggeht. Trotzdem mache ich mir natürlich sorgen, da ich diese schon so lange mit mir rumtrage. Bedeuten die Symptome automatisch, dass die Wahrscheinlichkeit höher für Eine unfruchtbarkeit bzw. Verklebung der Eierstöcke ist? Kann es nach zwei Jahren sein, dass meine Eierstöcke nicht verklebt sind bzw. Dass ich die Chlamydien nicht dort festgesetzt haben? Ich weiß, dass eine Bauchspiegelung Klarheit ergeben würde. Ich denke gerade noch nicht an eine Schwangerschaft aber mach mir trotzdem große Sorgen.

Vielen Dank vorab für jede hilfreiche Antwort.

...zur Frage

Knieschmerzen. Was kann das sein?

Hallo,

Ich, weiblich, bin 17 Jahre und leide seit zwei Jahren an Kniebeschwerden. Vor zwei Jahren fing es an, dass die Knieschmerzen nach dem Sport auftraten (Ich habe damals noch Fußball gespielt). Von mal zu mal kam es dazu, dass ich schmerzen beim Treppensteigen bekam. Auch das Bergauf laufen fiel mir schwer. Manchmal bin ich morgens mit Knieschmerzen aufgewacht, die im laufe des Tages wieder verschwanden. Beim Sitzen z.B. im Bus bekomme ich ein unwohles und drückendes Gefühl im Knie. Fahrten sind meist nur dann möglich, wenn ich zwischendurch meine Beine strecken kann. Rad fahren und Hocken ist sehr schmerzvoll. Mit diesen Symptomen bin ich also zu meinem Hausarzt gegangen. Dieser erteilte mir Fußballverbot und Ibo Einnahme. Da dies nichts half, suchte ich ein Orthopäden auf. Der Orthopäde veranlasste eine Röntgenaufnahme. Auf dieser Aufnahme war laut Arzt nichts zu sehen. Der Orthopäde verschrieb mich also zu einen Rheumatologen in ein Krankenhaus. Dort führten wir sämtliche Blutuntersuchungen durch, untersuchten das Knie mit einem Ultraschall und setzten ein MRT an. Er teste mich auch auf Borreliose, da ich dies als Kind hatte. Aber all das ergab kein Ergebnis. Also schickte mich der Rheumatologe wieder nach Hause mit der Begründung, dass es der "Wachstum " sei. Diese Meinung nahm ich für ein Jahr auf mich und unterließ den Sport. In diesen Jahren bin ich jedoch kein stück gewachsen und die Knieschmerzen sind immer noch da. Mittlerweile habe ich keine schmerzen mehr beim Aufwachen oder Treppensteigen. Alle restlichen Symptome sind jedoch geblieben. Da ich schon immer ein sehr aktiver Mensch war habe ich mich dann nun in einem Fitnessstudio angemeldet um wenigstens ein bisschen Sport zu treiben. Dort erstellte mir ein Trainier einen Plan um meine Knie zu trainieren. Ich baue Muskeln im Bein auf um die Knie zu entlasten. Vorgestern bin ich dann in der Nacht aufgewacht, weil ich so starke Knie schmerzen hatte. Diese Knieschmerzen befanden sich im linken Knie ca. unter der Kniescheibe. Ich hatte aber das Gefühl, dass es tief im Knie schmerzt und nicht oberhalb. Die Einnahme von Ibo 800 linderte den schmerz zum glück schnell. Ein andermal habe ich nach der Übung "Beinstrecker" rote Flecken auf den Knien bekommen. Diese waren im Gegensatz zu dem Rest des Knies erhitzt.

Ich hoffe sehr, dass ihr mir weiterhelfen könnt oder einen Hinweis auf eine mögliche Ursache gebt.

Danke im Voraus! LG

...zur Frage

Kennt jemand diese Krankheit? Brauche dringend Hilfe

Hallo Leute, ich möchte gerne Symptome meiner Erkankung auflisten, hoffe irgendjemand kennt sie und kann helfen.

Ich habe nun seit 5 Monaten sehr unangenehme und teilweise starke Schmerzen in den Fingern beider Hände und den Zehen beider Füße. Es hat auf der Arbeit am Grundgelenk des mittleren Fingers der rechten Hand angefangen. Es hat sich nach Gelenkschmerzen angefühlt und war nur an einem Punkt. Daraufhin habe ich ein paar Tage nicht gearbeitet und die Hand geschont. Während dieser Schonungsphase,hat sich der Schmerz erst im ganzen Finger,dann auf allen Fingern und schliesslich auf die Finger der linken Hand ausgebreitet. Etwa drei Wochen später habe ich auch an den Zehen beider Füße leichte Schmerzen bekommen. Jetzt nach 5 Monaten, merke ich, wie die Schmerzen langsam auf die gesamte Hand und gesamten Fuß übergehen. Sie breiten sich aus.

Der Schmerz ist nicht immer der selbe Schmerz, es sind verschiedene Schmerzen. Er ist fast immer da, dennoch gibts wenige Phasen von 5 bis 30 Minuten, wo es nicht bzw. kaum schmerzt. Manchmal nur ein ziehen was sich irgendwie nach Sehnen anfühlt, manchmal ein brennender Schmerz was sich nach Gewebe anfühlt, manchmal Druck auf den Mittelgelenken der Finger als wäre irgendwas verknotet und manchmal fühlt es sich an als würde direkt unter der Haut irgendwas lang gezogen. In den ersten zwei Monaten kam hinzu, dass ich das Gefühl hatte, als würde irgendwas meine Finger Richtung Handaussenfläche biegen, ich dachte der Finger bricht ab, so ein Gefühl. Fühlte sich an als wären Knorpel abgenutzt und es knachste bei fast jeder Bewegung. Das hörte dann aber auf, als ich mit Doxycyclin behandelt wurde. Übrigens war es das einzige Medikament, was einigermaßen etwas gebracht hat.

Es wurden Röntgenaufnahmen der Hand gemacht, MRT der Wirbelsäule, mehrere Bluttunsersuchungen auf Rheuma, mehrere Blutuntersuchungen auf bekannte Viren, ein Skelettszintigramm (Knochen und Weichteile), Behandlung mit Sulfalazin, Nerven und Venen wurden ebenfalls untersucht. Schliesslich noch ein HIV-Test, alles absolut negativ. Keine Entzündung Es kann einfach nichts festgestellt werden und keine Medizin hilft.

Nur einmal nach zwei Monaten gingen die Schmerzen extrem zurück, kamen dann wieder.

Wurde mit jeder Menge entzündungshemmenden Mittel behandelt, wie Ambene, Arcoxia, Meloxicam oder Sulfalazin auf (Psoriasis-)Arthritis behandelt. Habe nebenbei jede Menge Prednisolon bekommen (Cortison).

Ich bin 33 Jahrem vom Beruf Datenerfasser und habe meine Hände dementsprechend belastet, hinzu kommt, dass ich selten die optimale Sitzhaltung hatte. Als Datenerfasser arbeite ich seit knapp 1,5 Jahren. Hatte mal eine Chlamydien-Infektion, die aber nicht mehr besteht. Trinke zuviel Cola und Mineralwasser. Auch Kaffee trinke ich gerne und habe dementsprechend auch leicht Übergewicht. Sportlich bin ich leider sehr wenig untewegs. Ab und zu hab ich Kieferschmerzen und regelmässig Knieschmerzen (Knochen rausgewachsen).

Hoffe jmd. kann helfen,vielen Dank

...zur Frage

Hilfe bei Lyme Borreliose im 3. Stadium

Im Grundschulalter von 1968 - 1972 wurde ich infiziert. Schleichend, mit akuten Fieberschüben, bin ich im 3. Stadium angekommen. Ich versuche mit der Salz Vitamin C Therapie den Erreger auszuschwemmen. Der Zeithorizont liegt bei ein bis zwei Jahren; jede erdenkliche Hilfe werde ich gebrauchen können, um nicht dahin zu siechen.

...zur Frage

Mein Mann hat sich vor Jahren durch einen Zeckenbiss an Borreliose angesteckt. Jetzt Beschwerden, wa

Vor Jahren hat sich mein Mann durch einen Zeckenbiss an Borreliose angesteckt und hat sehr lange gezögert bis er zum Artzt gegangen ist. Da war dann die rechte Gesichtshälfte gelähmt. Ist aber dann durch die Intensivbehandlung wieder weggegangen. Seit heute liegt er im Krankenhaus, weil er Gangschwierigkeiten und Koordinationsschwierigkeiten hat.Vermutung der Ärtzte: Leichter Schlaganfall oder Spätfolgen der Borriliose. Wenn es von der Borriliose kommt, was steht ihm dann im weiteren Verlauf noch bevor, wie gut läßt sich sowas behandeln?

...zur Frage

Nachwirkungen von Zeckenbiss?

Mein Vater hat sich im Sommer eine Zecke an der Wade eingefangen. Die Stelle an der die Zecke hing, war eine Weile rot und ein wenig schmerzhaft. Ein Borreliosetest fiel aber negativ aus. Jetzt hat er an der selben Stelle aber immer wieder Schmerzen. Können das noch die Nachwirkungen des Zeckenbisses sein? Kann das Testergebnis vielleicht auch falsch gewesen sein und es ist doch eine Borreliose?

...zur Frage

Was möchtest Du wissen?