Wie wird jemand aus dem künstlichen Koma erweckt?

2 Antworten

Die Tiefe des künstlichen Komas wird individuell an jeden einzelnen Patienten angepasst. Nur in seltenen Fällen sind die Patienten in wirklich tiefer Bewußtlosigkeit. Meist werden sie zwar massiv gegen Schmerzen und Stress abgeschirmt, können aber oft noch Stimmen und Berührungen wahrnehmen. Deshalb wird jeder Patient im künstlichen Koma so behandelt, als sei er wach. Doch wirkliche Erinnerungen an diese Zeit haben die Menschen nach Beendigung des künstlichen Komas nur selten. Wenn die Medikamente abgesetzt sind, muss sich erst der eigene Atemantrieb wieder stabilisieren. Oft dauert es noch Tage oder gar Wochen, bis die Erinnerung wieder einsetzt.

Hallo....

Erstmal tut es mir sehr leid, was mit deinem Opa passiert ist... Mein Mann lag im künstlichen Koma!!! Ich denke, dass man das mit Medikamenten macht.... Als er dann wach werden sollte, wurden die Medikamente langsam abgesetzt!!! Ich hab's damals als sehr langwierig gesehen, bis er wieder wach war... Aber vielleicht war das auch einfach nur mein empfinden!!! Habe noch nie gehört, dass jemand aus dem "KÜNSTLICHEN KOMA" nicht mehr erwacht ist... Nur wenn jemand so ins Koma fällt!!! Lg

Septischer Schock-Multiorganversagen

hallo...ich habe vor eine woche erfahren,dass mein vati auf der intensivsta. verstorben ist...diagnose:septischer schock+multiorganversagen...zunächst lag er nur im kh,weil er an der wirbelsäule operiert werden musste(nicht zum 1.mal)...danach wurde eine lungenentzündung links festgestellt u somit wurde er auf die intensivstation verlegt...nur paar std. später wurde er ins künstliche koma verstetzt u musste beatmet werden...1tag später bekam er ein septischen schock,der48 std. verlief...dann folgte multiorganversagen...die ärzte sagten mir,dass sie nichts mehr für ihn hätten tun können...man muss erwähnen,dass mein vati dialyse patient(8jahre) war,Diabetiker war,herz krank war,er lag sehr oft im kh...nahm sehr viele tabletten...war sehr dünn u geschwächt...ein schlimmes leben...wie ich gelesen habe,ist eine sepsis(septischer schock)eine Blut Vergiftung,MEINE FRAGE:sind die bakterien durch die OP ins blut gelangen?ist der septische schock die folge von der OP oder der Lungenentzündung ?bekam er die Lungenentzündung,weil er durch die OP geschwächt war(allgemein zustand)geschwächt war?ich stelle mir die ganze zeit die frage,ob man die blutvergiftung hätte verhintern können u ob es ein verschulden des kh war?...ich weis,ihr seit keine ärzte,aber vielleicht könnt ihr mir paar fragen beantworten..vielen dank...

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Gibt es eine Möglichkeit, das Abrutschen in eine Schlafparalyse zu vermeiden?

Guten Abend,

ich habe seit geraumer Zeit ein ziemlich großes Problem, das mich sehr belastet und einen ziemlich schlechten Einfluss auf meinen Lebensalltag hat. Ich hoffe, dass ihr mir vielleicht einen Rat geben könnt, der mir hilft, das Problem zu bewältigen.

Wenn ich mich recht entsinne, hat das Ganze vor circa einem Jahr angefangen. Ich lag im Bett und wartete darauf, dass ich einschlief, aber plötzlich spürte ich nur noch, wie mein Körper sich in einen gelähmten, bewegungsunfähigen Zustand versetzt hat. Allerdings war ich geistig noch anwesend und habe einen großen Schrecken bekommen und bin sofort in Panik geraten. In dieser Nacht plagten mich etliche Alpträume und leichte Panikanfälle. Es soll daran liegen, dass man sich in so einem Zustand hilflos ausgeliefert fühlt und deshalb so leicht in einen panischen Zustand verfällt. Nach dieser Nacht dachte ich, dass das ein einmaliges Erlebnis war und ich nicht noch einmal so viel Schreckliches in einer Nacht durchleben müsste, aber nichts da. Von diesem Zeitpunkt an fing ich an, beinahe jede Nacht erneut in diesen Zustand zu verfallen.

Ich habe mich im Internet darüber informiert und habe herausbekommen, dass das ein völlig normales Phänomen ist und dass so etwas eigentlich unvermeidbar ist, weil der Körper sich in diesen Zustand versetzen muss, damit die Tätigkeiten in den Träumen nicht auch in der Realität ausgeführt werden. Bei mir ist es mittlerweile so, dass ich nachts kaum noch zum Schlafen komme, ohne von Alpträumen, eingebildeten Berührungen, Stimmen und furchtbaren Szenarien, in denen ich einfach nur hilflos in meinem Bett liege und kaltblütig ermordet werde, geplagt zu werden. Früher ist mir das immer nur dann passiert, wenn ich auf dem Rücken geschlafen habe, aber mittlerweile spielt die Liegeposition auch keine Rolle mehr, es passiert trotzdem immer wieder.

In letzter Zeit höre ich eigentlich nur noch Stimmen und bin oft gezwungen, komische Konversationen zwischen zwei Menschen mitzuverfolgen, bis ich es schaffe, mich wieder aus diesem Zustand zu befreien. Am schrecklichsten finde ich es aber, wenn ich höre, wie jemand unglaublich laut schreit und zum Beispiel meint, dass ich elendig verbluten soll. Einmal habe ich versucht, mithilfe von leiser Entspannungsmusik einzuschlafen, aber dann hat plötzlich jemand durchgehend "Psht" geflüstert und sich über den Lärm beschwert. Manchmal habe ich die Möglichkeit, in diesem Zustand aufzustehen und eine außerkörperliche Erfahrung zu machen. Allerdings ist das für mich nichts Positives, wenn ich plötzlich komische, durch meine Panik hervorgerufene Gestalten sehe, die mich beispielsweise angreifen.

Ich bin ein 14-jähriges Mädchen und kann so etwas jetzt, wo ich im Schulstress bin, überhaupt nicht gut gebrauchen. Ich leide sehr darunter und frage mich, ob es nicht doch eine Möglichkeit gibt, etwas an meiner Situation zu ändern. Ich bedanke mich an dieser Stelle schon einmal im Voraus für alle hilfreichen Antworten.

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Frage zu Depressionen und Arbeitsunfähigkeit, bitte lesen ! brauche dringend Hilfe !

Guten Tag, Community, ich brauche dringend aussagekräftige Antworten, ich schreibe hier für meine Freundin weil ich ihr helfen möchte, weiß aber nicht wie.

Sie ist seit mehreren Monaten krank geschrieben wegen schwerer Depressionen, sie kann fast den ganzen Tag ihr Bett nicht verlassen, schläft viel und ist immer traurig weil ihr langjähriger Partner letztes Jahr verstorben ist. Sie geht 1x Monat zum Arzt um die AU zu verlängern.

Vor Weihnachten ging es ihr besser und sie wollte nach den Feiertagen wieder zur Arbeit, überraschenderweise hat sich der Zustand verschlechtert bei dem Gedanken dass sie wieder unter Menschen gehen muss, sie hatte einen emotionalen Absturz und weint den ganzen Tag. Ich weiß nicht wie ich ihr helfen kann. Meine Frage nun:

Wie würde das jetzt weiter laufen, sie würde natürlich mit einem Psychiater sprechen, dafür ist sie bereit, wenn sie jetzt zum Hausarzt geht und er sie zum Psychiater überweist, wie wird das weiter gehen, muss man eine Therapie in einer Tagesklinik machen oder kann man das auch in einer niedergelassenen Praxis machen ?

Wie lange dauert es ungefähr bis man ein Therapieplatz bekommt ?

Wird man bis dahin problemlos krank geschrieben ?

Vielleicht ist hier jemand unter euch der so etwas hinter sich hat.

Danke für's lesen und vielen Dank für Antworten LG

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18kg während Depression zugenommen

Wie in einer anderen Frage von mir beschrieben litt ich die letzten 3-4 Monate an einer Depression, die jetzt irgendwie auch noch andauert, und zwar eigentlich viel mehr nur noch wegen meiner starken Gewichtszunahme von 40kg/161cm auf 58kg, was wahrscheinlich davon kam, dass ich vorher tagtäglich Kalorien gezählt habe und mir mein Gewicht sehr wichtig war, viele haben gesagt ich wäre magersüchtig usw., während der Depression konnte und wollte ich nichts mehr tun und das war sozusagen fast ein bisschen meine Art der "Selbstverletzung", sonst hätte ich niemals je mehr gegessen oder zugenommen... Und jetzt sitze ich da und habe praktisch eigentlich nur noch eine Depression wegen der Gewichtszunahme, und ich weiß, dass ich bis ich wieder mein normales Gewicht habe nie wieder wirklich normal weiterleben kann und will, ich schaffe es niemals mich zu überwinden damit zu leben, ich musste sowieso das Schuljahr abbrechen und habe jetzt außer evtl. psychosomatische Klinik gar nichts zu tun, und was ich normalerweise gemacht habe, wie z.B. Weggehen oder sowas kann und will ich nicht mehr... Ich hab das Gefühl ich schaffe das so nicht, und irgendwie bin ich total wütend, dass mir in meiner Depression nie wirklich geholfen wurde, dass es so gekommen ist, dass ich so viel aufgeben muss und das momentan Wichtigste: meine Figur. Das kommt mir alles so unwirklich und unbeschreiblich unfair vor! Die Depression ist eigentlich weg, aber jetzt stehe ich vor dem riesen Problem, ich weiß es klingt blöd, aber mit mehr als meinem vorherigen Gewicht (ich hatte auch echt schon weniger) fühle ich mich total schlecht, auch wenn das sehr wenig sein mag. Ich denke sogar schon an künstliches Koma um dann endlich nachher wieder so durchstarten zu können, weil ich so gerne wieder so richtig weiterleben möchte, wie vorher eben auch... Hat jemand Ideen was ich nur tun soll??? Das ist jetzt direkt für mich so schwer, weil ich mich frage: Wofür habe ich jetzt jahrelang Kalorien gezählt usw.... und während ich immer wieder versuche ein bisschen abzunehmen, kommt wieder diese Trauer über mein Gewicht zurück und diese Wut, dass ich nicht mehr kann, ich glaube ich schaff das nicht, aber ich will so gerne... P.S.: Ich bin 17 Jahre alt und danke fürs Lesen falls es jemand getan hat und danke vielmals für Antworten!!!

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Intensivmedizinische Versorgung und Reha

Hallo, mein Vater (86 J.) liegt seit Anfang Nov. in der Uni. Leider gibt es viele Krankheitsbilder bei ihm, angefangen von einem Tumor in der Blase. Der Aufgrund seines allgemeinem Gesundheitszustandes auch nicht mit einer Chemo behandelt werden kann. Er wurde also "nur" operativ entfernt. Das 1. Mal im Mai, jetzt am 30.10. war eine Nach-OP, die auch gut verlaufen ist. Leider hat er noch in der Klinik mit der Blasen-OP eine Art "Herzinfarkt am Darm" bekommen, so wurde er von dem Belegkrankenhaus in die Uni verlegt. Dort hat man den Darmverschluss "händig" beheben können. Es wurde also nichts vom Darm operativ entfernt. Danach kam ein Organversagen zum Anderen. Erst hat die Lunge, er hat seit vielen Jahren Asthma, versagt, so musste er über einen Schlauch künstlich beatmet werden. Nach ein paar Tagen hat man einen Luftröhrenschnitt gemacht, um die Beatmung besser steuern zu können bzw in wieder gänzlich von der Lungenmaschine nehmen zu können, so die Erklärung der Ärzte. Dann hat die Niere aufgehört zu arbeiten, es läuft ständig die Dialyse. Er ist seit dem Lungenversagen nicht mehr voll bei Bewusstsein. Er hat ein Schmerzempfinden, regaiert aber nicht auf Ansprache.

Dieser Zustand ist nun schon seit fast 14 Tagen so.

Gestern hat mir der Arzt mitgeteilt, dass er in eine Reha kommt. Weil er intensivmedizinisch austherapiert wäre und den Rest müsste der Körper schaffen. Diese Reha-Klinik kann in ganz Deutschland sein, hat mir der Arzt gesagt und ich werde dazu nicht gehört, geschweige denn gefragt, obwohl ich eine Vorsorgevollmacht habe.

Ich verstehe das aber ganz und gar nicht, wie kann jemand Reha machen, wenn er gar nicht bei Bewusstsein ist und an diesen Maschinen hängt.

Mein Vater hat eine Patientenverfügung und da steht drin, dass er nicht mit solchen Geräten und einer künstlichen Ernährung am Leben erhalten werden will.

Die Ärzte sagten mir aber immer wieder, soweit wären man noch lange nicht.

Ich fühl mich völlig hilflos und weiß nicht mehr wie ich ihm helfen soll und was gut und richtig für ihn ist.

Kann mir jemand einen Rat geben oder mir sagen wohin ich mich wenden kann / soll.

Brigitte

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Wie lange wird im allgemeinen ein künstliches Koma aufrechterhalten?

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