Wie wird jemand aus dem künstlichen Koma erweckt?

2 Antworten

Die Tiefe des künstlichen Komas wird individuell an jeden einzelnen Patienten angepasst. Nur in seltenen Fällen sind die Patienten in wirklich tiefer Bewußtlosigkeit. Meist werden sie zwar massiv gegen Schmerzen und Stress abgeschirmt, können aber oft noch Stimmen und Berührungen wahrnehmen. Deshalb wird jeder Patient im künstlichen Koma so behandelt, als sei er wach. Doch wirkliche Erinnerungen an diese Zeit haben die Menschen nach Beendigung des künstlichen Komas nur selten. Wenn die Medikamente abgesetzt sind, muss sich erst der eigene Atemantrieb wieder stabilisieren. Oft dauert es noch Tage oder gar Wochen, bis die Erinnerung wieder einsetzt.

Hallo....

Erstmal tut es mir sehr leid, was mit deinem Opa passiert ist... Mein Mann lag im künstlichen Koma!!! Ich denke, dass man das mit Medikamenten macht.... Als er dann wach werden sollte, wurden die Medikamente langsam abgesetzt!!! Ich hab's damals als sehr langwierig gesehen, bis er wieder wach war... Aber vielleicht war das auch einfach nur mein empfinden!!! Habe noch nie gehört, dass jemand aus dem "KÜNSTLICHEN KOMA" nicht mehr erwacht ist... Nur wenn jemand so ins Koma fällt!!! Lg

18kg während Depression zugenommen

Wie in einer anderen Frage von mir beschrieben litt ich die letzten 3-4 Monate an einer Depression, die jetzt irgendwie auch noch andauert, und zwar eigentlich viel mehr nur noch wegen meiner starken Gewichtszunahme von 40kg/161cm auf 58kg, was wahrscheinlich davon kam, dass ich vorher tagtäglich Kalorien gezählt habe und mir mein Gewicht sehr wichtig war, viele haben gesagt ich wäre magersüchtig usw., während der Depression konnte und wollte ich nichts mehr tun und das war sozusagen fast ein bisschen meine Art der "Selbstverletzung", sonst hätte ich niemals je mehr gegessen oder zugenommen... Und jetzt sitze ich da und habe praktisch eigentlich nur noch eine Depression wegen der Gewichtszunahme, und ich weiß, dass ich bis ich wieder mein normales Gewicht habe nie wieder wirklich normal weiterleben kann und will, ich schaffe es niemals mich zu überwinden damit zu leben, ich musste sowieso das Schuljahr abbrechen und habe jetzt außer evtl. psychosomatische Klinik gar nichts zu tun, und was ich normalerweise gemacht habe, wie z.B. Weggehen oder sowas kann und will ich nicht mehr... Ich hab das Gefühl ich schaffe das so nicht, und irgendwie bin ich total wütend, dass mir in meiner Depression nie wirklich geholfen wurde, dass es so gekommen ist, dass ich so viel aufgeben muss und das momentan Wichtigste: meine Figur. Das kommt mir alles so unwirklich und unbeschreiblich unfair vor! Die Depression ist eigentlich weg, aber jetzt stehe ich vor dem riesen Problem, ich weiß es klingt blöd, aber mit mehr als meinem vorherigen Gewicht (ich hatte auch echt schon weniger) fühle ich mich total schlecht, auch wenn das sehr wenig sein mag. Ich denke sogar schon an künstliches Koma um dann endlich nachher wieder so durchstarten zu können, weil ich so gerne wieder so richtig weiterleben möchte, wie vorher eben auch... Hat jemand Ideen was ich nur tun soll??? Das ist jetzt direkt für mich so schwer, weil ich mich frage: Wofür habe ich jetzt jahrelang Kalorien gezählt usw.... und während ich immer wieder versuche ein bisschen abzunehmen, kommt wieder diese Trauer über mein Gewicht zurück und diese Wut, dass ich nicht mehr kann, ich glaube ich schaff das nicht, aber ich will so gerne... P.S.: Ich bin 17 Jahre alt und danke fürs Lesen falls es jemand getan hat und danke vielmals für Antworten!!!

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Intensivmedizinische Versorgung und Reha

Hallo, mein Vater (86 J.) liegt seit Anfang Nov. in der Uni. Leider gibt es viele Krankheitsbilder bei ihm, angefangen von einem Tumor in der Blase. Der Aufgrund seines allgemeinem Gesundheitszustandes auch nicht mit einer Chemo behandelt werden kann. Er wurde also "nur" operativ entfernt. Das 1. Mal im Mai, jetzt am 30.10. war eine Nach-OP, die auch gut verlaufen ist. Leider hat er noch in der Klinik mit der Blasen-OP eine Art "Herzinfarkt am Darm" bekommen, so wurde er von dem Belegkrankenhaus in die Uni verlegt. Dort hat man den Darmverschluss "händig" beheben können. Es wurde also nichts vom Darm operativ entfernt. Danach kam ein Organversagen zum Anderen. Erst hat die Lunge, er hat seit vielen Jahren Asthma, versagt, so musste er über einen Schlauch künstlich beatmet werden. Nach ein paar Tagen hat man einen Luftröhrenschnitt gemacht, um die Beatmung besser steuern zu können bzw in wieder gänzlich von der Lungenmaschine nehmen zu können, so die Erklärung der Ärzte. Dann hat die Niere aufgehört zu arbeiten, es läuft ständig die Dialyse. Er ist seit dem Lungenversagen nicht mehr voll bei Bewusstsein. Er hat ein Schmerzempfinden, regaiert aber nicht auf Ansprache.

Dieser Zustand ist nun schon seit fast 14 Tagen so.

Gestern hat mir der Arzt mitgeteilt, dass er in eine Reha kommt. Weil er intensivmedizinisch austherapiert wäre und den Rest müsste der Körper schaffen. Diese Reha-Klinik kann in ganz Deutschland sein, hat mir der Arzt gesagt und ich werde dazu nicht gehört, geschweige denn gefragt, obwohl ich eine Vorsorgevollmacht habe.

Ich verstehe das aber ganz und gar nicht, wie kann jemand Reha machen, wenn er gar nicht bei Bewusstsein ist und an diesen Maschinen hängt.

Mein Vater hat eine Patientenverfügung und da steht drin, dass er nicht mit solchen Geräten und einer künstlichen Ernährung am Leben erhalten werden will.

Die Ärzte sagten mir aber immer wieder, soweit wären man noch lange nicht.

Ich fühl mich völlig hilflos und weiß nicht mehr wie ich ihm helfen soll und was gut und richtig für ihn ist.

Kann mir jemand einen Rat geben oder mir sagen wohin ich mich wenden kann / soll.

Brigitte

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