Wie wendet man Bauchwickel richtig an?

2 Antworten

Man kann heiße Wickel anlegen, ein Tuch in heißem Wasser auswringen und auf den Bauch legen, am besten dort wo es schmerzt. Ein Körnerkissen oder eine Wärmflasche tun es auch, aber nie auf die nackte Haut auflegen. Man kann auch kühle Wickel machen, Quarkwickel oder Weißkrautblätter walzen und auflegen. Man muss ausprobieren, was besser hilft. Gut sind auch Leberwickel, das hilft bei der Verdauung.

Ein Bauchwickel wird in drei Schichten angelegt

Haben Sie alle Zutaten beisammen, ist es Zeit, dass der Kranke das Bett kurzzeitig verlässt, damit Sie die Tücher auf das Bett legen können.

Zunächst legen Sie die wasserfeste Unterlage auf das Bett

Falten Sie dann die Wolldecke oder das Badehandtuch der Länge nach und legen Sie es quer über das Bett.

Nachdem sich der Patient wieder ins Bett und auf die Decken gelegt hat, kommt das Innentuch auf den schmerzenden Bauch. Dazu verwenden Sie je nach Rezept:

Für den warmen, trockenen Wickel: das vorgewärmte trockene Tuch.

Für den feuchten Wickel: ein feuchtes Tuch. Tauchen Sie dazu das Tuch vorher in die Wasserschüssel und wringen Sie es gründlich aus.

Für den Leinsamenwickel: ein Leinsamenpaket. Packen Sie dazu die aufgequollenen, warmen Leinsamen in das Küchentuch und legen es auf.

Für den Kartoffelwickel: das Küchentuch mit der Kartoffelpackung.

Vorsicht bei Kindern und älteren Menschen: Testen Sie die richtige Temperatur des Wickels bevor Sie ihn fest verpacken. Legen Sie dazu Ihre Hand mit dem Handrücken nach oben zwischen Wickel und Bauch. Wird es zu heiß, müssen Sie den Wickel noch einmal abkühlen lassen, sonst drohen Verbrühungen oder Verbrennungen.

Auf das Innentuch legen Sie nun das dickere Tuch als Zwischenlage und wickeln Sie zuletzt das äußere Tuch möglichst faltenlos um den Bauch des Patienten. Der Wickel darf ruhig fest sein, aber nur so, dass er den Kranken nicht unangenehm einschnürt.

Hier findest du noch andere Tipps: http://www.tippscout.de/bauchwickel-anlegen_tipp_5757.html

2 Wochen Fieber, Starker Husten und kein Arzt weiß was los ist...

Hallo erst mal an alle,

ich schreibe hier mal rein weil ich ein paar Meinungen hören wollte nachdem mir die Ärzte bei denen ich war nicht wirklich Antworten geben können.

Erst mal sei erwähnt dass es nicht um mich sondern um meine 22 jahre alte Freundin geht.

Sie hat nun seit ca. 2,5 Wochen erhöhte Temperatur/ Fieber.

Vorangegangen war eine Lungenentzündung von mir, die stationär behandel wurde und an der sich meine Mutter angesteckt hatte. Meine Symptome waren u.a. Kopfschmerzen, Gliederschmerzen, 39,5° Fieber und schmerzenden Husten im Bronchien-/ Lungenbereich. Ich bekam Unacid 375mg 2-0-2 und Klacid 500mg 1-0-1 über sieben Tage verschrieben. Meine Mutter bekam die gleiche Medikamention wie ich und wir beide heilten recht schnell wieder aus.

ca. eine Woche nachdem ich aus dem Krankenhaus war klagte meine Freundin mit der ich zusammen lebe über ähnliche Symtome wie ich, Kopfschmerzen, Husten, abgeschlagenheit, Schwindel und schmerzen im Brustbereich. Wir sind natürlich sofort zum Arzt gegangen der allerdings nicht wirklich viele Untersuchungen anstellte (Abhören und Lymphknoten abtasten) und dann die gleiche Medikamention wie bei mir und meiner Mutter verschrieb. Er meinte er höre zwar nichts, da das bei mir aber bis zum Schluss der Behandlung ebenfalls so war wollte er eine Lungenentzündung nicht ausschließen.

Während dr Medikamention ging es ihr zwar besser aber nciht wirklich gut. Die Temeratur schwankt immer zwischen Morgens 37,7- 38,0° und Abend 38,3- 38,8°

Nach der Antibiose schloss der Arzt auf einen grippalen Infekt und konnte mittels Blutbild Bakterien ausschließen, sowie erhöhte Entzündungswerte feststellen.

Eine Endokarditis wurde vom Kardiologen ausgeschlossen. Übers Blut wurde ebenfalls Keuchhusten ausgegrenzt.

Jetzt hab ich das Gefühl der Arzt weiß nicht mehr weiter. Behandelt wird momentan gar nicht. Der Husten wird schlimmer und ist zeitweise so stark dass sie davon erbrechen muss.

Hat jemand von euch eine Idee was ihr fehlen könnte? ich wäre über jeden Tipp dankbar.

Dominik

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Herzmuskelentzündung - nur LZ-EKG?

Hallo, ich hatte vor einigen Wochen eine üble Salmonellen-Infektion (Einige Tage Erbrechen, Durchfall, 40°C Fieber, Kreislaufprobleme etc.) anschließend noch gut 2 Wochen flüssigen Durchfall. Danach natürlich ziemlich schlapp und nicht belastbar. Ging dann aber recht schnell bergauf, auch meine 7kg die ich verloren habe kamen schnell wieder fast drauf (wenn auch mehr am Bauch als da wo sie weg sind :D )

Das ganze fing um den 1. Mai rum an, arbeiten bin ich seit dem 22.05. wieder gewesen. Aber habe auch da gemerkt, dass ich noch sehr schlapp bin.

Nun war ich letzte Woche das erste Mal wieder beim Sport. Kaum auf dem Laufband, Puls noch bei ~120 fing das Herzstolpern an. Und dann sehr häufig immer wenn ich anfing zu laufen. Also abgebrochen und heim. Habe das Herzstolpern auch so immer mal wieder zwischendurch, egal ob beim laufen, im Bett, sitzend, liegend .... nicht sehr häufig aber häufiger wie sonst. Seit einigen Tagen habe ich das Herzstolpern auch beim Treppensteigen. Samstag mit den Einkäufen und Wasser im Gepäck fing es gleich bei den ersten Treppenstufen an zu stolpern, Puls sehr hoch und e s hörte auch nicht auf bis ich mich ausruhte. Einkäufe blieben also unten. Mein Nachbar der mir über den Weg lief rief einen Krankenwagen, dieser kam machte EKG, Blutzucker uind Blutdruck, alles in Ordnung und fuhr wieder. Gestern beim spaziergen gehen auch nochmal bei einer Treppe, dass es stolperte und ich aus der Puste war.

Heute ging es aber, auch beim treppen laufen keine nennenswerten Beschwerden. Meine Hausärztin machte ein EKG auch hier alles ok.

Nun habe ich eine Überweisung zum Kardiologen aber nur mit dem Auftrag LZ-EKG. Beim Termin ausmachen kam schon die Frage ob das alles sei oder nicht mehr gemacht werden solle.

Meine Frage ist nun ob das reicht. Man muss dazu sagen, ich litt lange unter einer Angststörung bei der genau diese Symptomatik immer wieder auftrat. Herzstolpern, -rasen usw. Aber das ist eigentlich nicht mehr akut bzw. nicht mehr das Problem. Vorstellbar ist es zwar, aber ich habe eher die Befürchtung, dass es nicht von der Angst kommt.

Das Herzstolpern ansich kenne ich, mein Herz ist auch bisher kerngesund gewesen, wurde schon untersucht vor 1-2 Jahren.

Reicht es hier auf Ruhe-EKG und LZ-EKG zu setzen? Ist hier nicht die Gefahr doch eine Herzmuskelentzündung zu übersehen und beim nächsten Treppensteigen umzufallen?

Danke für Tipps.

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Bier und Durchfall alá Magen-Darm-Grippe

Es gibt da eine Sache, welche mich seit 10 Jahren stört und ich damit gelernt habe zu leben, ohne darüber nachzudenken, ob ich es abstellen könnte.

Es geht um Folgendes:

Ich liebe Bier. Nur leider bekomme ich schon wenige Stunden (ca. vier Stunden) nach dem ersten Schluck schweren Durchfall. Das jeder Mensch gewissermaßen eher flüssigen Stuhl nach Alkoholkonsum hat, ist mir schon klar. Allerdings muss ich am nächsten Tag mind. drei bis sieben Mal die gekachelten Nebenräume aufsuchen.

Gefühlsmäßig ist das jedes Mal gleichrangig mit einem Magen-Darm -Infekt. Und ich kenne niemanden, welcher ähnliche Probleme wie ich hat. Mich ägert es, dass ich immer abwägen muss, ob ich das "Risiko" eingehe Bier am Abend zu trinken.

Meine Blutwerte und Stuhlproben sind übrigens alle in Ordnung. Ich habe also keine inneren Schäden o.ä., wie in allen Beiträgen, die ich im Netz gefunden habe, vorliegen.

Ich trinke jeden zweiten Tag meine 3 Liter Bier am Abend. Das schmeckt mir einfach, macht geistig zufrieden und rundet einen arbeitsreichen Tag ab, daher werde ich nicht darauf verzichten wollen. Allerdings habe ich zwei Fragen:

-> Warum habe ich auf Bier oder alkoholische Getränke Durchfall?

-> Wie kann ich es abstellen und trotzdem Bier trinken? (diese Frage ist mir natürlich wichtig)

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