Wie weit ist ein Kaloriendefizit gesundheitlich tragbar?

2 Antworten

Hallo,

hast du zwischendurch bereits kalorienreduziert gegessen? Dann passt sich der Stoffwechsel an und kommt mit weniger Energie zurecht bzw. du nimmst nur mit hungern ab.

Ich selber habe mir mit Diäten meinen Stoffwechsel kaputt gemacht, ohne dass ich abgenommen habe. Erst mit Slim-XR habe ich gelernt, mal die Kalorien außer Acht gelassen und dann endlich abgenommen. Und das rapide.

Ich würde an deiner Stelle weniger auf die Ernährung achten. Stattdessen mit Fitness, Kraftsport und Intervalltraining die Körperdefintion in Angriff nehmen. Ernährung behälst du so bei und reduzierst die Kalorienzufuhr am besten nicht noch weiter.

röße von 1,72 Metern ca. 63 Kilogramm

Das Gewicht ist ideal (172 - 100 - 10% = 64,8 kg) Was willst du also abnehmen? Da wird schon kein überflüssiges Fett vorhanden sein.

Der normale Kalorienbedarf liegt für eine Person mit moderater körperlicher Tätigkeit bei 3.500 kcal. Mit 1.000 kcal. wird man gerade noch nicht verhungern.

Wenn du Sport machst, dann bildest du Muskeln. Wenn du also zunimmst, wirst du Muskelmasse zunehmen, also schwerer werden. Ein großer schlaner Muskelprotz wird genau so viel wiegen, wie ein gleich großer Fettsack. Eine Handvoll Muskelmasse ist viel schwerer, als eine Handvoll Fett.

Wenn du bei mehr als 1.000 kcal. pro Tag trotz Sport noch zunimmst, kann höchstens eine Schilddrüsenunterfunktion vorliegen. Das kann ein Arzt mit einer Blutabnahme testen.

Aussichtlos - Untergewicht?

Hallo Leute,

Ich leide seit meiner Geburt an einem enorm schnellen Stoffwechsel, der sich dementsprechend stark an meinem Körpergewicht orientiert.

Ich bin 22 Jahre - 65Kg - 177cm

Ich fühle mich sehr unangenehm in meiner Haut. Die schmale Statur erübrigt mir Tag für Tag neue erniedrigungen anderer Mitmenschen. Es ist nunmal normal, wenn normalgebaute Leute, schmalere Menschen automatisch abwerten - Ansatzpunkt von Mann zu Mann: Körperkraft.

Besonders schlimm wird es im Badeurlaub. Wenn ich mich beispielsweise am Strand umschaue, dass 80% der Leute größere Waden, Oberkröper etc. haben fühle ich mich total Minderwertig. Vor allem bei Frauen fällt mir immer wieder auf, dass diese sich eher an dicker gebaute Körper lehnen als an schmalere was sehr selten vorkommt. Auf einen Minderwertigkeitskomplex würde ich mein Verhalten jetzt nicht zu 100% unterteilen, da ich deshalb mich nicht verstecke oder "kleinmache".

Es ist eben diese Kopfsache. Mich stört es einfach enorm, da ich derzeit alle meine gesetzten Ziele (Beruf+Hobby etc.) erreicht habe, und mich nur "noch" dieses Makko stört und runterzieht. Ich würde zu gerne normale Jeans tragen können ohne dabei immer wieder kommentare von meinen Mitmenschen zu bekommen.

Ich betreibe seit 2 Jahren Kraftsport. Ich habe schon viele Bücher über das Zunehmen gelesen und in die Praxis umgesetzt. Und selbst wenn ich 5000Kcal /Tag esse - Es bringt absolut Null! Ich denke ich bin da wirklich ein Einzelfall. Mein Körper wehrt sich dagegen enorm. Ich kann im Stundentakt essen, was andere in einer Woche essen (Siehe Familie + Freunde). Ich habe schon viele probiert (Erdnüsse im Kilobereich / Woche, Fisch, Fleisch wirklich alles was der Supermarkt hergibt) - ohne Erfolg.

Das Einzige was ich jetzt in betracht ziehe wäre eine Hormon- Therapie. Ich habe aber davor sehr viel Respekt, da ich was das solch ein Eingriff in meinen Hormonhaushalt alles auf den Kopf stellt. Aber selbst das ziehe ich ernsthaft zu Debatte!

Ich würde mich freuen wenn einige von euch ein fundementales Statement zu meiner Situation geben könnten, sodass ich mir eine bessere Einstellung zu dem ganzen geben kann.

Vielen Dank!!!

...zur Frage

Was möchtest Du wissen?