Wie viel Mich sollte man am Tag trinken?

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9 Antworten

PS: Ich hoffe, die Hyroglyphen können trotzdem entziffert werden, ansonsten schau mal hier http://natuerlich.wordpress.com/2008/08/20/osteorporose-durch-zu-hohen-milchkonsum/

Liebe/r diaetfrust1,

bitte achte in Zukunft darauf Ergänzungen zu Deiner Antwort über den Link "Antwort kommentieren" in Form eines Kommentars hinzuzufügen. So ist sichergestellt, dass der Zusammenhang im Nachhinein nicht verloren geht, da die Antworten durch die Bewertungen ja ständig in Bewegung sind.

Vielen Dank und viele Grüße,

Linda vom gesundheitsfrage.net-Support

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Hier streiten sich die Gemüter, einerseits haben wir die Aussage von Bonifaz (der ich übrigends zustimme), andererseits die Aussage von Auskunft (hier steckt m.E. die Milchlobby dahinter. Fakt ist, dass Deutschland und Amerkika bekanntlich einen hohen Milchkonsum haben und beide Länder weit vorn mit Osteoporoseerkrankungen liegen. Woran könnte das liegen? Schau mal hier

Osteoporose durch zu hohen Milchkonsum

Neuere Forschungen belegen, dass Osteoporose weniger durch Kalziummangel als durch eine übersäuerungsbedingte Störung des Kalziumstoffwechsels entsteht. Ursache der Übersäuerung ist ein vor allem in den westlichen Industrienationen viel zu hoher Verzehr von tierischen Eiweiß- besonders in Form von Milchprodukten. Wer viel Milchprodukte konsumiert, baut seine Knochendichte doppelt so schnell ab wie Menschen mit niedrigem Konsum an tierischem Eiweiß. Die Mär von der Osteoporoseprophylaxe durch reichlich Verzehr von Joghurt, Quark und Co. ist eine Irreführung. Osteoporoseprophylaxe – richtig verstanden – beginnt bei der Milchreduktion und besteht vor allem in einer Verbesserung der Kalziumverwertung.

  • Fakten:

    • Nur etwa 30% des in der Milch enthaltenen Kalziums können vom Körper letztlich verwertet werden.
    • Osteoporose tritt gerade bei Milchtrinkern am häufigsten auf. US-amerikanische Frauen haben den weltweit höchsten Konsum an Milchprodukten und Kalzium, gleichzeitig liegt ihre Osteoporoserate ebenfalls im obersten Bereich.
    • Grünkohl enthält pro 100 g doppelt soviel Kalzium wie Milch, Brokkoli und Fenchel etwa gleich viel. Die Kalziumaufnahmerate aus Gemüse liegt höher als bei Milch.( zwischen 40 und 64 %.)
    • In asiatischen Ländern, in denen der Milchkonsum sehr niedrig ist – so wird in der chinesischen Küche auf Milchprodukte praktisch vollständig verzichtet -, ist die Anzahl der Osteoporoseerkrankungen erheblich niedriger als in den westlichen Industrienationen mit ihrem hohen Konsum von Kuhmilch.

Schöne Grüße

Diese Studie interessiert mich.

Sei so gut und sage mir (und den anderen), wer diese Studie durchgeführt hat und wo sie veröffentlicht wurde.

Kleine Anmerkung:

Hinter jeder wissenschaftlicher Aussage eine "Lobby", sei es die Milch- oder die Pharmalobby zu vermuten, zeigt oft, dass einem die Argumente fehlen und man auf solche Verschwörungstheorien zurück greifen muß, um die eigene Ansicht zu begründen.

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@Auskunft

@Auskunft - Wissenschaft bleibt m.E. nicht auf dem gleichen Niveau. Es wird immer weitergeforscht und Fakten von früher werden widerlegt oder wieder bestätigt. Ich vermute nicht hinter jeder wissenschaftlichen Aussage eine Lobby, weil mir die Argumente fehlen. Meine Familie und ich konsumieren wenig Milch und Milchprodukte und haben deshalb trotzdem keinen Kalziummangel. Wir greifen auf Alternativen, wie grünes Gemüse und Kräuter oder auch mal ein kalziumreiches Wasser zurück, um den Kalziumbedarf zu decken. Aber letztendlich darf doch jeder seine eigene Meinung und Einstellung dazu haben, und das ist, denke ich, gut so, sonst könnten wir in der Wissenschaft nicht weiterkommen. Und wie die Geschichte beweist, neue Erkenntnisse und Ideen werden immer erstmal abgelehnt, wenn sie nicht dem momentanen allgemeinen menschlichen Verständnis entsprechen. Ich hoffe, das zählt für dich als Argument :-)

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@diaetfrust1

@diaetfrust1:

Dass Wissenschaft sicher weiterentwickelt, ist vollkommen richtig.

Deshalb interessiere ich mich ja auch für die Studie.

Wo kann ich sie denn mal nachlesen?

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@diaetfrust1

Danke für den Link.

Aber leider nennt die Autorin auch nicht die Studie oder gibt an, wo sie veröffentlicht wurde.

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@diaetfrust1

Vielen Dank, dass Du Dir die Mühe gemacht hast. Ich werde mal versuchen, an diese alten Ausgaben der Zeitschriften zu kommen, um die Artikel zu lesen.

Vielleicht können mir Kollegen dabei weiterhelfen.

Ich finde es übrigens prima, dass man sich mit Dir auf dieser sachlichen Ebene ausstauschen kann - Kompliment!

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Das Gesunde an der Milch ist vor allem das Kalzium. Man kann den Kalziumbedarf aber auch mit anderen Lebensmitteln decken.

Zur Zeit wird allgemein 1/4 Liter pro Tag empfohlen.
Bekömmlicher als "süße" Milch ist allerdings saure Milch, Kefir, Joghurt, Käse und alles, was fermentiert ist.
Zuviel Milcheiweiß ist in der Tat ungesund. Es belastet die Nieren.

Milch wird zur Zeit völlig überbewertet, weil zuviel davon erzeugt wird. Eigentlich braucht der Erwachsene gar keine Milch. Die entsprechenden Forschungsergebnisse werden aber nicht veröffentlicht, um den Bauern nicht zu schaden.

Ich möchte doch noch was zur Ehrenrettung deiner Omi sagen: früher waren nicht so viele kalziumhaltige Nahrungsmittel verfügbar, das kam erst mit steigendem Wohlstand. Daher war man froh, Milch zu haben, vor allem in der Landwirtschaft, und deckte seinen Bedarf eben damit. Omi hatte vielleicht Recht, aber heute ist es anders.

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@cyberoma

Milch entzieht dem Körper Kalzium - hat sich das immer noch nicht herumgesprochen?

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@Gesundi

Hier wird wohl einiges auf den Kopf gestellt.

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@Borg13

das hast du richtig erkannt, und das ist der unterschied zu gesund oder krank.

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Deine Omi hat Recht und offenbar hat ihr die Milch bis heute nicht geschadet.

Milch ist weit mehr als ein Getränk. Als erste Nahrung für Mensch und Säugetiere ist sie für die „Komplettversorgung“ konzipiert und liefert fast alle Nährstoffe in optimaler Verträglichkeit und Menge.

Wertvolles Eiweiß, Fett als Träger der fettlöslichen Vitamine A, D, E und K sowie Milchzucker.

Außerdem liefert Milch wichtige B-Vitamine und die Mineralstoffe Kalzium, Magnesium, Zink und Phosphor. Besonders das Kalzium ist für die Osteoporose-Vorbeugung bedeutsam.

Die Deutsche Gesellschaft für Ernährung (DGE) empfiehlt eine Trinkmenge von täglich 200 bis 250 Milliliter fettarmer Milch.

(http://www.wdr.de/tv/servicezeit/gesundheit/sendungsbeitraege/2008/1208/00a_was_ist_gesunde_milch.jsp)

Menschen, die an einer Laktose-Intoleranz leiden, was genetische Ursachen hat, müssen darauf leider verzichten.

Zum Glück stellen in Europa die Milchtrinker die Regel dar, und die Personen mit Laktose-Intolleranz sind eher die Ausnahme.

@ Auskunft!!! die DGE empfiehlt so manches. wir menschen haben jedoch die wahl, uns bei unterschiedlichen quellen zu informieren, und uns EINE EIGENE MEINUNG ZU BILDEN, am besten mit einem veränderten verhalten, um EIGENE NEUE ERFAHRUNGEN ZU MACHEN. (es gibt universelle gesetze, die sind immer wirksam, ob wir sie akzeptieren oder ablehnen, kennen oder nicht kennen) und noch was: wer fortgesetzt unüberhörbares überhört, und unübersehbares übersieht, der darf sich nicht wundern, wenn ihm eines tages HÖREN UND SEHEN VERGEHT!!!

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Grundsätzlich ist das menschliche Verdauungssystem nicht für Milch "gemacht". Allerdings sind in Milch und Milchprodukten viele Nährstoffe enthalten, die unser Körper benötigt. Man muss nicht auf Milch verzichten, sollte aber, wie bei allem im Leben und beim Essen, ein vernünftiges Mittelmass finden. Ein "zuviel" über lange Zeit kann zu einer Milcheiweissintoleranz führen. In diesem Fall müsste man völlig auf Milcheinweiss verzichten und auf Lactose-freie Lebensmittel zurückgreifen.

muttermilch ist grundsätzlich für babys da. kuhmilch ist für kälbchen da. milchprodukte sind erhitzt und sonstwie molekular verändert das bedeutet, dass die nährstoffe (die ausserdem für kälbchen gedacht sind) für uns sowieso wertlos, weil hitzebehandlung nährstoffe zerstört...nach dem abstillen sollte JEDER MENSCH AUF MILCH VERZICHTEN!!!

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@8rosinchen

Wenn ich dieser "Logik" folgen würde, wären Kartoffeln für den Boden, Äpfel für die Bäume und Honig für die Bienen da....

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@Borg13

hey, coole erkenntnis, der honig ist tatsächlich nur für die bienenvolker gedacht und gemacht. wusstest du, das der honig, den die menschen den bienen wegnehmen, von den bienenvölkern bereits "vorverdaut ist", die haben den honig schon mal "selber genascht" und wieder "ausgespuckt".!!! und was dié kartoffel angeht, sollte man sie besser im boden lassen, als sie zu kochen, denn dann ist sie für uns menschen "wertlos" und belastend.und was die äpfel angeht: mehr als 1 apfel pro tag ist sehr förderlich...

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Sowenig wie möglich bis gar keine ! Warum ?? Ab dem 5 Lebensjahr verliert der Mensch ein gewisses Enzym welches zuständig ist , Milch aufzuschlüsseln. Ab dem 5 LJ muß der Körper für die Verdauung von Milch ein eigenes Enzym erzeugen . und noch eines muß gesagt werden - die Milch von "Heute" hat ja nichts mehr mit einem ursprünglichen Lebensmittel zu tun. Was bekommen die Tiere zum fressen ? Monokulturen ! die Masse bekommt vergorenes Futter , die Lebensmittelindustrie macht dann noch aus einen 10 Tage haltbar Produkt eine "Frische Garantie " auf ihr Edikett usw. schöne grüße bonifaz

genau so ist es!

schade, dass ich Dir nur einen DH für diese Antwort geben kann!

lg

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Milch von Tieren gehört weniger zu den "natürlichen" Nahrungsmitteln des Menschen. Außerdem ist Milch grundsätzlich nur Nahrung für Jungtiere, also Tier-Kinder. Außerdem ist die Milch, die wir im Handel kaufen können, vielfältig verarbeitet und behandelt, also z.B. pasteurisiert, homogenisiert, ultrahocherhitzt und was noch alles, so daß von "natürlich" kaum noch eine Rede sein kann. Möglicherweise ist auch diese, letztlich erwähnte Behandlung der wichtigste der Punkte, die GEGEN regelmäßigen Konsum von (Tier-)Milch sprechen.

Vor allem sollte man keine ANGST vor den Folgen "falscher" Ernährung haben, denn Angst - je intensiver sie ist und je länger sie dauert - ist ein wesentlicher Faktor wider ganzheitliche Gesundheit.

Ich empfehle meine Tipps hier bei GF.

nachdem ich mich bei milch-den-kuehen durchgegoogelt habe und das Buch von

Andrea Sixt: Endlich gesund

gelesen habe

bin ich mir absolut sicher

dass der Mensch KEINE Milch braucht, ja dass sie sogar schädlich ist

ansonsten stimme ich der Antwort von bonifaz und ähnlichen zu

z.b. hier: (http://www.milch-den-kuehen.de/index2.html)

Auszug aus obigem Buch:

Laborexperimente ergaben, dass Kuhmilchprodukte das Wachstum von Brust- und Prostatakrebszellen begünstigen

über 70% der Erwachsenen kann Milchzucker (Laktose) nicht verdauen, Folgen:Durchfall und z.Teil schwere Allergien

Milch ist ein wahrer Chemikaliencocktail. Sie transportiert hunderte verschiedene Stoffe und enthält zahlreiche Wachstumsfaktoren, darunter den insulinhaltigen IGF 1( er regt die Zellteilung an und verhindert das genetisch vorprogrammierte Absterben von Zellen), zudem jede Menge Hormone und Enzyme.

In der Milch sind alle Chemikalien, mit denen das Milch gebende Tier gefüttert wurde: Antibiotika, Wurmkuren, in manchen Ländern zudem Hormone der Hirnanhangdrüse wie Oxytocin und mehr.

Außerdem ist Milch ein Nährboden für Wachstum und Verbreitung von Bakterien und Mikroorganismen.UND: Milch kann Eiter enthalten. Der Grund sind Entzündungen des Euters, die u.a. durch falsches Melken u. mangelnde Melkhygiene entstehen können.

Milch enthält außerdem Umweltgifte wie PCBs und Dioxine.....

usw usw...

sie schreibt FINGER WEG VON (KUH-)MILCHPRODUKTEN ALLER ART!

Milch, und zwar Muttermilch sollten nur Säuglinge trinken!

Ohne Gewähr ;-)

Wenn, dann auf jeden Fall Bioprodukte - meine Meinung!

Zu Kalzium noch: Kalzium ist in Artischocken, grünem Blattgemüse, Brokkoli, grünen Bohnen, Chinakohl, Fenchel, Grünkohl, Karotten, Kichererbsen, Knollensellerie, Kresse, Meerrettich, Petersilie, Spinat, Schnittlauch, Zwiebeln, Hagebutten, Himbeeren, Feigen, schwarzen Johannisbeeren, Kiwis, Orangen und Sojaprodukten!

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die wahrheit bleibt bei einer solch aufgeladenen diskussion mal wieder auf der strecke. wer hier mit argumenten von milchlos.de oder sonstigem kommt, und sich über die 'milch-lobby' beschwert, hat von lobbyismus anscheinend noch nichts gehört.

fakt ist: es gibt keine seriöse wissenschaftliche studie, die beweist, dass milchkonsum schädlich ist. es entzieht dem körper weder kalzium, noch fördert es osteoporose (für alle, die vielzitierte studien ansprechen: informiert euch über vitamin D, es ist nicht immer alles so 'einfach', wie es scheint bzw. von lobbby-gruppen (ja, auch eure milchlos.de etc. sind nichts anderes, als lobbygruppen) dargestellt wird). d.h. im umkehrschluss nicht, dass milch besonders gesund ist. aber ständig zu behaupten, milch und -produkte wären ungesund, ohne seriöse wissenschaftliche studien aufzuführen bzw. entlastende studien zu verschweigen und zu ignorieren, zeugt auch nicht wirklich von reflektivem denken.

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