Wie verhindere ich Karies an meinen Zähnen?

2 Antworten

Vom Fragesteller als hilfreich ausgezeichnet

Liebe/r Fragesteller/in,

Karies zu 100% zu verhindern, ist problemlos machbar. Selbst eine Heilung ist möglich.

Die Zahnpflege alleine mit Zahnbürste und Pasta ist reicht hierfür allerdings nicht aus. Denn Sie putzen sich bestimmt regelmäßig die Zähne und versuchen zahngesund zu bleiben. Dies scheitert in aller Regel! Nicht umsonst haben 95% der Deutschen Karies, obwohl sie täglich Putzen und fleißig zum Zahnarzt gehen.

Karies ist kein direktes Problem der Mundhygiene, sondern eine zu große Belastung an kariesverursachende Bakterien (u.a. S. mutans, Lactobazillen), daran kann die Zahnbürste kaum was ändern, da diese Bakterien in den Fissuren (Furchen auf den Backenzähnen) und in den Zahnzwischenräumen nisten und mit der Zahnbürste kaum erreicht werden können. Auf den Glattflächen entstehen daher auch fast nie kariöse Läsionen. Letztendlich ist es völlig logisch, warum die häusliche Mundpflege und die Behandlungen der Zahnmedizin scheitern: sämtliche Munderkrankungen werden durch Bakterien ausgelöst, diese lassen sich weder durch Bohren noch Füllungen eliminieren. Zumal selbst die „schönste“ Füllung oder Krone nur im ersten Moment darüber hinwegtäuscht, dass der darunterliegende Zahn auch weiterhin krank oder gar schon tot ist.

Karies ist heilbar, auch wenn Kollegen gerne das Gegenteil behaupten! Allerdings müssen Sie dafür optimale Bedingungen schaffen. Sobald Sie das kariogene Umfeld vollständig behoben haben, wird die Karies austrocknen (Caries sicca) und ist somit nicht mehr behandlungsbedürftig. In der non-invasiven Therapie greifen wir übrigens nur medikamentös in die Zahnerkrankungen ein, also ohne Bohrer, Sauger und Füllungen und somit schmerzfrei. Da sämtliche Zahnerkrankungen durch Bakterien (u.a. S. mutans, Lactobazillen) ausgelöst werden, kann die herkömmliche „Zahnheilkunde“ nicht funktionieren. Die bakterielle Ursache der Erkrankung wird in der heutigen Zahnmedizin nicht therapiert. Bakterien lassen sich nämlich nicht „wegbohren“, sondern verbleiben auch nach einer Behandlung in der Mundhöhle und werden die Zähne weiter schädigen.

Ein Kariesproblem lässt sich also nicht alleine durch Zähneputzen, eine Füllungstherapie oder eine Wurzelbehandlung beheben, sondern nur durch eine „kugelsichere“ Prophylaxe mit antibakteriellen Mitteln die die Krankheitsursache beheben.

Gerade wenn man ein "Karies-Risiko-Patient" ist, würde ich dringend Mundspülungen mit Chlorhexidin 0,20% (z.B. von Curasept, Chlorhexamed usw.) zur täglichen Prophylaxe verwenden. Diese rezept- und nebenwirkungsfreien Mundspülungen und Gels aus der Apotheke eliminieren bis zu 99,9% der schädlichen Bakterien und bieten somit eine „kugelsichere“ Prophylaxe vor Karies und Parodontitis. Ihr Zahnarzt wird Ihnen dies natürlich nicht empfehlen, schließlich können Sie ihn somit arbeitslos machen.

Kariesverursachende Bakterien ernähren sich übrigens ausschließlich von Zucker. Es gibt eine einfache Regel: „Kein Zucker = keine Bakterien; keine Bakterien = keine Plaque (Biofilm); keine Plaque = keine Karies“. Es ist somit eine ernährungsbedingte, ansteckende (!) Infektionskrankheit. Regulären Haushaltszucker kann man übrigens durch Birkenzucker (Xylitol) ersetzen. Dieser natürliche Zucker verursacht keine Karies und ist daher ein wichtiger Bestandteil der „kugelsichere“ Prophylaxe.

Wirkstoffe wie Novamin oder ACP (aus der Apotheke oder Internetshop) können natürlich die Zahnfarbe aufhellen und remineralisieren die Zähne. Hier empfehlen sich Produkte wie "mirawhite tc tooth conditioner" oder "GC tooth mousse". Eine Ernährung mit ausreichend Kalzium (min. 1.000 mg. täglich, z.B. durch Nahrungsergänzungsmittel) und die Anwendung der beiden o.g. Produkte verhelfen auf natürliche, unschädliche Weise zu helleren Zähnen und heilen zudem Karies.

Solange Sie keinen Zucker essen (auch verstecke in Lebensmitteln wie Ketchup, TK-Pizza usw), auf Birkenzucker (Xylitol) umsteigen sowie täglich Chlorhexidin verwenden, kann keine Karies entstehen bzw. die bestehende Erkrankung nicht weiter fortschreiten, sondern natürlich heilen! Sie haben die Möglichkeit Ihre Gesundheit selbst in die Hand zu nehmen und somit ein Leben lang kariesfrei und gesund zu bleiben bzw. zu werden.

Alles Gute!

Dr. L. Hendrickson

Facharzt für Pädiatrie und Zahnarzt i.R.

An "Auskunft" und an ALLE: Fluoridhaltige Zahncrème zur Profilaxe unbedingt streichen!!! Wasserlösliche Fluoride sind als giftig eingestuft. Die Giftwirkung beruht dabei teils auf der Ausfällung des vom Stoffwechsel benötigten Calcium als Calciumfluorid, teils aus der Wirkung als Protoplasma- und Zellgift, das bestimmte Enzymsysteme und die Proteinsynthese hemmt. Eine chronische Aufnahme auch geringer Mengen kann zu einer Vergiftung (Fluorose) führen, die sich in Schädigungen des Skeletts, der Zähne, der Lungenfunktion, der Haut und in Stoffwechselstörungen äußert. Also genau das Gegenteil von dem, was uns weisgemacht wird. Der Grenzwert liegt bei 1,5mg/l. Bei höheren Konzentrationen wächst nämlich das Risiko einer Dentalfluorose. Fluoride und ihre Komplexsalze sind giftig. Durch ihre Verwendung als Ratten- und Insektengifte haben sie infolge von Verwechslungen oder als Mittel für Suizide und Mordanschläge auch bei Menschen oft tödlich verlaufene akute Vergiftungen verursacht. Unter bestimmten Voraussetzungen (zum Beispiel Verzehr von vielen Fluoridtabletten durch Kinder, oder technisches Versagen von Anlagen zur Wasserfluoridierung) ist eine akute Fluoridvergiftung auch durch Produkte zur Kariesprophylaxe möglich. Da Fluorid heutzutage fast allen Mainstream-Zahncrèmes zugefügt ist, rate ich DRINGEND!!!, auf Alternativen umzusteigen. Ich putze meine Zähne mit Salz. MEINE BASE von Jentschura enthält kolloidal augeschlüsselte Mineralsalze, manchmal nehme ich auch einfach Himalaya-Salz, denn ein salzhaltiges Milieu bringt die Karies-Bakterien zum Absterben. Anfangs fühlt sich das Zahnfleisch recht strapaziert an, nach kurzer Gewöhnung sind sämtliche empfindlichen Stellen verschwunden und sogar Zahnstein und Karies können verschwinden. Ich bin 44 Jahre alt, weiblich, und habe in meinem Leben noch kein einziges Loch gehabt. Ich hoffe, diese Erfahrung überzeugt euch.

Zur Vertiefung: http://www.youtube.com/watch?v=-vG_VBNGJLc Es ist an der Zeit, dass wir unsere Gesundheit selbst in die Hand nehmen! Gott schütze euch.

Was möchtest Du wissen?