Wie umgehen mit einer falschen Diagnose?

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gerade bei Schilddrüsenpatienten wird häufiger falsch diagnostiziert. Schmerzen sind gar nicht soooo selten. Ich hatte sie bei einer Unterfunktion. Das Problem bei Schilddrüsenfehlfuntkionen ist, daß man sehr schnell in die Psychoecke geschoben wird. So frei nach dem Motto, die will krank sein, die bildet sich das ein. Hier ein Antidepressivum, dann geht es ihnen auch wieder besser.

Dabei könnte es dem Patienten besser gehen mit etwas mehr oder weniger Hormonen, je nach richtiger Diagnose.

Auch Ärzte können mal irren. Ob Du ihm sagst, daß Deine Problematik von der Schilddrüse kam, kann Dir keiner wirklich sagen. Das muss jeder für sich selbst entscheiden. Ich würde es allerdings in einem truhugen Ton tun, denn vielleicht erspare ich dadurch jemand anderem ein Leid

Nackenverspannungen ist eine der häufigsten Gründe, weshalb die Menschen den Arzt aufsuchen. Die Schilddrüse als Ursache dafür ist eine Rarität, deshalb konnte der Hausarzt nicht sofort drauf kommen. Es gibt beim Arzt keine Garantie auf die richtige Diagnose, es kommt auf die Gründlichkeit des Vorgehens darauf an.

ich habe seit 20 Jahren Schilddrüsenprobleme und habe noch nie gehört, dass Nackenprobleme und schmerzen im Schlüsselbeinbereich von der Schilddrüse kommen! Diese Beschwerden kommen von Verspannungen. Die Verspannungen können natürlich von Deinem Unwohlsein her rühren, d.h. ein Mensch, dem es schlecht geht, nimmt meist eine andere, gekrümmtere Haltung ein. Das Unwohlsein resultiert dann wiederum von den Schilddrüsenproblemen. Ich denke einfach es war eine Kettenreaktion. Natürlich ist es Deine Sache ob du gegen den Arzt etwas unternimmst. Aber meiner Meinung nach trifft ihn keine Schuld und ehrlich gesagt wäre es für dich reine Energieverschwendung! Genieße es einfach, dass es Dir besser geht. Alles Gute.

TSH bei 3,94 und Kinderwunsch, Arzt will SD nicht behandeln

Hallo, seit September 2013 habe ich die Pille abgesetzt, mein zukünftiger Mann und ich wünschen uns sehnlichst Nachwuchs. Nächsten Monat werde ich 40 und so habe ich ihm Rahmen meiner Krebsvorsorge bei meinem Gynäkologen angemerkt, dass ich nicht mehr verhüte und wir gerne ein Baby hätten. Daraufhin hat er mich (noch) gründlicher untersucht und mir gesagt, ich solle mir keine Sorgen machen, ich sei gesund und alles wird gut.

Ausgerechnet im nächsten Zyklus hatte ich erstmalig im Leben keine Blutung, zwei SS Tests waren negativ. Also bin ich vergangenen Freitag wieder zu ihm hin. Er hat mich dann nochmal untersucht, und darauf hingewiesen, dass er vermutet, es könnte an der Schilddrüse liegen, ich möge doch bitte sofort zum Hausarzt gehen und den TSH Wert bestimmen lassen, da dieser von großer Bedeutung ist, insbesondere beim Kinderwunsch.

Also bin ich direkt zum Hausarzt, hab ihm von der Zyklusstörung erzählt, von unserem Kinderwunsch und dass mein Gynäkologe das gerne abgeklärt hätte, ob evtl. die Schilddrüse schuld an dem Malheur ist.

Heute das Ergebnis, mein Gynäkologe hat das Fax vom Hausarzt in der Hand und sagt, TSH zu hoch, ich müsse auf Unterfunktion behandelt werden und soll mich bitte dringend mit meinem HA in Verbindung setzen, damit so schnell wie möglich die Behandlung gestartet werden kann.

Gerade der Rückruf von meinem HA. Der TSH Wert liege bei 3,94 also noch im Toleranzbereich (zw. 0,27 - 4,2). Er erkenne keine Unterfunktion und würde somit auch keine Behandlung für notwendig erachten.

Hab dann den Gyn nochmal angerufen, der sagt, dass ein TSH ab 2,0 schon behandelt werden müssen, nach neuesten Erkenntnissen, insbesondere wenn ein Kinderwunsch vorliege.

Was soll ich jetzt glauben? Ich bin komplett ratlos...

P.S.: Ich habe in den letzten 3 Jahren 30kg zugenommen. Ich schob das Ganze darauf, dass ich aufgehört habe zu rauchen und einfach seit ich mit meinem Mann zusammen bin, viel öfter gut und gerne koche. Ich war immer verdutzt, dass ich egal, wie wenig ich aß, kaum etwas abnahm. Zusätzlich empfinde ich mich oft als antriebsarm und "kaputt".

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Kann einmaliges Riechen am Sekundenkleber anhaltende Kopfschmerzen verursachen?

Hallo,

Vor 4 Monaten habe ich etwas gebastelt und dabei UHU-Sekundenkleber (Cyanacrylat als Inhaltsstoff angegeben) verwendet. Ich wusste zu diesem Zeitpunkt nicht um die schädliche Wirkung von Klebstoffen (dem Gefahrensymbol auf dem Kleber habe ich erst zu spät Beachtung geschenkt) und so habe ich einen sehr dummen Fehler gemacht. Nachdem ich den Kleber auf der Fügestelle aufgetragen hatte, kam ich auf die dumme Idee mal dran zu riechen, also Ging ich mit der Nase nah an den Kleber ran und nahm einen kräftigen Zug davon. Gleich darauf brannte es in meiner Nase und ich realisierte, was für einen Blödsinn ich gerade angestellt hatte. Etwas verärgert über meine eigene Dummheit stellte ich den Kleber weg. Da das Brennen der Nase nicht lange anhielt, habe ich dem Ereignis für den Rest des Tages keine weitere Beachtung geschenkt und mich ein paar Stunden später schlafen gelegt (ich hatte kein Rauschgefühl oder Kopfschmerzen oder sonstige Beschwerden für den Rest des Tages).

Am nächsten Tag bin ich um 4 Uhr früh aufgewacht und hatte leichte Kopfschmerzen, ich dachte sofort an den Vorfall mit dem Kleber und habe diesbezüglich zu googeln angefangen. Was ich da gelesen habe gefiel mir überhaupt nicht und ich war noch mehr über meine dumme Aktion verärgert, aber ich dachte mir, dass die Kopfschmerzen ohnehin nicht mehrere Tage andauern würden und wenn sie vorbei sind, dann kann ich mich auch wieder beruhigen.

Es verging eine Woche und die Kopfschmerzen waren immer noch da (an der Stirn über dem linken Auge und wenn sie mal stärker waren dann auch am Kopf oben), also entschloss ich zum Arzt zu gehen und habe ihm von dem Vorfall erzählt. Der meinte eher nicht dass es vom Kleber kommt und hat mir Kopfschmerztabletten verschrieben.

Da die Kopfschmerzen weiter andauerten (und heute noch vorhanden sind) habe ich mich auf verschiedene Weisen untersuchen lassen, mir wurde Blut abgenommen -> Blutbild in Ordnung, ich hatte ein MRT -> keine Auffälligkeiten, Ich war beim HNO -> keine Auffälligkeiten. Vor drei Monaten habe ich ein wiederkehrendes leichtes Stechen im Brustbereich bekommen, meistens links, manchmal rechts. Daraufhin wurde Herz und Lunge untersucht -> unauffällig.

Mein Hausarzt meinte dann ich soll einen Orthopäden aufsuchen, dieser hat mir dann manuelles Training beim Physiotherapeuten verschrieben. Da hatte ich gestern den vorerst letzten Termin.

Die ganze Zeit über habe ich aber immer die Aktion mit dem Sekundenkleber im Kopf, kann es echt sein, dass dieses eine mal Riechen diese anhaltenden Kopfschmerzen verursacht oder spinne ich mir da was zusammen?

Es lässt mir einfach keine Ruhe, was ist eure Meinung dazu?





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