Wie umgehen mit einer falschen Diagnose?

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gerade bei Schilddrüsenpatienten wird häufiger falsch diagnostiziert. Schmerzen sind gar nicht soooo selten. Ich hatte sie bei einer Unterfunktion. Das Problem bei Schilddrüsenfehlfuntkionen ist, daß man sehr schnell in die Psychoecke geschoben wird. So frei nach dem Motto, die will krank sein, die bildet sich das ein. Hier ein Antidepressivum, dann geht es ihnen auch wieder besser.

Dabei könnte es dem Patienten besser gehen mit etwas mehr oder weniger Hormonen, je nach richtiger Diagnose.

Auch Ärzte können mal irren. Ob Du ihm sagst, daß Deine Problematik von der Schilddrüse kam, kann Dir keiner wirklich sagen. Das muss jeder für sich selbst entscheiden. Ich würde es allerdings in einem truhugen Ton tun, denn vielleicht erspare ich dadurch jemand anderem ein Leid

Nackenverspannungen ist eine der häufigsten Gründe, weshalb die Menschen den Arzt aufsuchen. Die Schilddrüse als Ursache dafür ist eine Rarität, deshalb konnte der Hausarzt nicht sofort drauf kommen. Es gibt beim Arzt keine Garantie auf die richtige Diagnose, es kommt auf die Gründlichkeit des Vorgehens darauf an.

ich habe seit 20 Jahren Schilddrüsenprobleme und habe noch nie gehört, dass Nackenprobleme und schmerzen im Schlüsselbeinbereich von der Schilddrüse kommen! Diese Beschwerden kommen von Verspannungen. Die Verspannungen können natürlich von Deinem Unwohlsein her rühren, d.h. ein Mensch, dem es schlecht geht, nimmt meist eine andere, gekrümmtere Haltung ein. Das Unwohlsein resultiert dann wiederum von den Schilddrüsenproblemen. Ich denke einfach es war eine Kettenreaktion. Natürlich ist es Deine Sache ob du gegen den Arzt etwas unternimmst. Aber meiner Meinung nach trifft ihn keine Schuld und ehrlich gesagt wäre es für dich reine Energieverschwendung! Genieße es einfach, dass es Dir besser geht. Alles Gute.

Nicht enden wollender Infekt

Vor sechs Wochen bin ich zum Arzt wegen Heiserkeit, Schlappheit, Druck auf dem Ohr und Kopf. Dann stellte sich heraus, das meine Stimme immer weniger wurde und das Gefühl eines Kloß im Hals immer stärker. Der HNO hat eine Stimmbandentzündung diagnostiziert. 4 Wochen Au. Symptome sind trotz Antibiotika und Cortison, nicht reden, Ruhe nicht weg. Nun ist die Schilddrüse untersucht worden, das Herz auf eine Herzmuskelentzündung- alles negativ. Leider verschwinden die Symptome nicht: Heiserkeit, Sprechen strengt sehr an, schlapp, schnell schwitzen, Ohrendruck, Ziehen in der Brust und in den Arm ( linke Seite) An Sport nicht zu denken, mein Tag besteht aus arbeiten ( Büro) essen und schlafen. Der Kardiologe/Internist, mein Hausarzt und der HNO meinen alle, es sei ein Virus und das würde eben dauern. So lange ??? Ich bekomme nun nur noch Homöopathische Immunpräparate.

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Kann die Schilddrüse solche Beschwerden verursachen?

Ich habe den Verdacht etwas mit der Schilddrüse zu haben. Ich war bereits im kh wegen Verdacht auf ms aber hat sich nicht bestätigt. Im kh wurden bluttest gemacht und der tsh wert war 3.79. Nun frage ich mich ob die ganzen Beschwerden vielleicht von der schilddrüse kommen.

Müde schlapp fühle mich wie krank Kopfschmerzen rückenschmerzen Verliere Gewicht wenig appetit Schlechteres sehen Manchmal gelenkschmerzen Ab und zu schmerzen am kopf Konzentrationsschwäche schwindel Gereizt Neigung zu verstopfung

Kann sein ich habe etwas vergessen.

Alle anderen blutwerte waren io...mrt io...lumbalpunktion io. Aber irgendwoher müssen ja die Beschwerden kommen.

Ich hatte nun vor zum arzt nochmal zu gehen dass die die werte nochmal kontrolliert und weitere wichtige werte davon abnimmt. Habe natürlich auch angst dass die ärtzin mich aus lacht da der tsh wert ja nach alten Normen noch normal wäre.

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Falsche Diagnose - Was tun?

Hallo,

folgende Situation: Ich hatte im November letzten Jahres einen Unfall beim Handball, wobei ich mir den Daumen gebrochen habe. Leider bin ich erst nach 3 Wochen zum Hausarzt, dieser hat einen Bänderanriss oder Bänderriss diagnostiziert. Für diese Diagnose hat er den Daumen betrachtet, betastet und eine Ultraschall Untersuchung durchgeführt. Nach 1,5 Monaten Ruhigstellung durch eine abnehmbare Schiene waren die Muskeln im Damen so zurück gebildet, dass ich 3 Monate lang zur Krankengymnastik musste, um die Muskeln wieder aufzubauen. Inzwischen wurde zwar eine MRT Untersuchung gemacht, jedoch vom falschen Bereich, was dem Arzt nicht auffiel und er daher keine Verletzung diagnostiziert hat. Da die Beschwerden (dauerhafter Schmerz) nicht weggingen, war ich erstmals bei einem Chirurgen zum Röntgen. Dieser stellte fest, dass mein Daumen gebrochen und später schief angewachsen ist. Meine Gelenkfläche und der Knorpel haben dabei einen großen Schaden erlitten, was ich im Juni bei einem Chirurg im Krankenhaus erfahren habe. Aufgrund der falschen Diagnose (also dass der Bruch nicht erkannt wurde) wurde ich falsch behandelt und habe nun weiterhin Schmerzen. Folge: Der Daumen muss gerichtet werden.

Welche Schritte kann man in diesem Fall einleiten? Aus meiner Sicht hat der Arzt eine völlig falsche Diagnose gestellt. Was könnt ihr mir raten?

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