Wie stellt man eine Schwermetallbelastung fest ?

3 Antworten

Vom Fragesteller als hilfreich ausgezeichnet

Es gibt einige Symptome, die auf eine Schwermetallbelastung hinweisen können. Zur korrekten Diagnostik sollte aber auf jeden Fall entweder eine Blutuntersuchung durchgeführt werden oder eine Urinuntersuchung.

Wenn weder das Blut noch der Urin untersucht worden sind, dann halte ich das Ergebnis ebenfalls nicht unbedingt für seriös. Ich bin sehr für naturheilkundliche Verfahren und bevorzuge solche wann immer es geht - habe aber die Erfahrung gemacht, dass speziell etwas wie "Schwermetallbelastung" ganz gerne für ein ansonsten diffuses Symptombild herangezogen wird.

Das Ausleiten mit Heilerde ist jetzt nicht allzu belastend für den Organismus. Allerdings kann dadurch z.B. auch Eisen, Kalium, Zink und Magnesium ausgeschwemmt werden, was wiederum unbedingt ausgeglichen werden muss. Allzu leichtfertig sollte man damit also nicht umgehen.

Ich wäre tatsächlich in diesem Fall auch ein wenig skeptisch. Frage ruhig noch einmal nach. Warum soll dein Sohn (ich weiß ja nicht, wie alt er ist) z.B. mit Schwermetallen so belastet sein - und du selbst ggf. nicht? Ist er besonderen Einflüssen diesbezüglich ausgesetzt, gibt es da einen konkreten Verdacht? Und - wie gesagt - wurde zumindest der Urin untersucht? Auf das Symptomenbild bei Schwermetallbelastung alleine würde ich mich nicht verlassen - das passt auf so viele andere Erkrankungen ...

Löchere die Heilpraktikerin ruhig ein wenig deswegen. Wenn sie seriös ist, dann wird sie dir auch die gewünschten Auskünfte geben.

Mein Sohn ist 10 Jahre. Er hatte vor 2 Jahren seine ersten Impfungen. Sind Schwermetalle in Impfstoffen? Wenn ja, doch wohl kaum in problematischen Mengen. Oder täusche ich mich?

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@letsgo

Hallo letsgo! Ja, Schwermetalle( Quecksilber) sind leider auch in Impfstoffen enthalten. Aber auch in einigen Nahrungsmitteln(z.B. Fisch) und sogar in Medikamenten sind sie nachweisbar.

Wenn eine Mutter viele Amalgamfüllungen hat, gibt sie leider auch in der Schwangerschaft über die Plazenta Schwermetalle an ihr Kind ab.

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@letsgo

Wenn ja, doch wohl kaum in problematischen Mengen

Genauso ist es!:

" In einigen Impfstoffen sind Formaldehyd, Aluminium, Phenol oder Quecksilber enthalten - allerdings in äußerst geringen Konzentrationen (unterhalb der toxikologischen Grenzwerte). Die Substanzen dienen beispielsweise dazu, um Impfviren abzutöten (Formaldehyd), die Immunantwort zu verstärken (Aluminiumhydroxid) oder den Impfstoff haltbar zu machen (Phenol).

Vor einigen Jahren hatten zwei amerikanische Mediziner die These aufgestellt, der in den USA registrierte Anstieg von Autismusfällen hänge mit dem quecksilberhaltigen Konservierungsmittel Thiomersal in manchen Impfstoffen zusammen.

Die Weltgesundheitsorganisation WHO, das US-amerikanische "Institute of Medicine" sowie die europäische Arzneimittelbehörde EMEA sind inzwischen allerdings unabhängig voneinander zu dem Schluss gelangt, dass die verfügbaren Studien gegen einen solchen Zusammenhang sprechen.

Gleichwohl haben die Pharmahersteller auf die heftige Debatte reagiert:

Für alle generell empfohlenen Schutzimpfungen sind inzwischen quecksilberfreie Impfstoffe verfügbar."

http://www.netdoktor.de/Gesund-Leben/Impfungen/Wissen/These-14-Impfstoffe-enthalten-6741.html

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@letsgo

Anscheinend ist es tatsächlich möglich, dass über Impfstoffe Schwermetalle in den Körper gelangen. Erschreckend, was unter dem Deckmantel der Gesundheit so alles mit uns und unseren Kindern angestellt wird ... aber unabhängig davon: Mir drängt sich leider trotzdem der Verdacht auf, dass die Diagnose eher ein Schuss ins Blaue ist. Nach dem Motto: wenn's nützt, gut ... und ansonsten schadet es nicht.

Daher: sprich mit der Heilpraktikerin, frag nach den Diagnosemethoden. Wenn weder Blut abgenommen noch der Urin untersucht worden ist, dann verlange das. Alles andere ist unseriös. Die Symptomatik einer Schwermetallvergiftung bzw. -Belastung ist so schwammig, dass sie auf so ziemlich jeden passt, der sich irgendwie ein wenig unwohl fühlt ... Das ist noch keine Basis für eine Ausleitung, die ja auch nicht völlig nebenwirkungsfrei ist.

Wenn die Heilpraktikerin die nötige Sorgfalt hat walten lassen (eben mittels Blut- bzw. Urinuntersuchung), dann vertraue ihr. Wenn sie das nicht hat und sich auch gegen eine zusätzliche Absicherung ihrer Diagnose wehrt, dann ist sie nicht seriös.

Eine gute Freundin von mir ist Heilpraktikerin und für die ist es selbstverständlich, den Patienten gegenüber (oder deren Erziehungsberechtigten :-)) offen und ehrlich zu sein. Das gehört zu ihrer Philosophie und zur Vertrauensbildung.

Zudem ist eine abgesicherte Diagnose doppelt wichtig, denn - neben der falschen Behandlung - besteht natürlich auch die große Gefahr, dass ggf. die richtige Ursache für die Beschwerden deines Sohnes unbehandelt bleibt.

Daher: trau dich, frag nach und bestehe ggf. auf die nötigen Untersuchungen. Die Heilpraktikerin verdient gutes Geld mit deinem Sohn - dafür hat sie auch eine entsprechende Gegenleistung zu bringen. Und wie gesagt, wenn sie in Ordnung ist, dann macht sie das auch gerne.

Viel Glück und gute Besserung für deinen Sohn :-)

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Ich wusste es selber nicht und war der gleichen Meinung wie du, scheinbar gibt es doch noch andere Testmöglichkeiten beim Heilpraktiker nämlich den Porphyrinurie-Test >

Dieser labormedizinische Test ist der, den ich Ihnen am meisten empfehle. Das hat mehrere Gründe:

  • Es ist eine wissenschaftliche Testmethode, die klare Zahlen und Fakten liefert und die eine Vergiftung mit Quecksilber und anderen Schwermetallen mit relativ hoher Wahrscheinlichkeit nachweisen kann.
  • Der Test ist einfach und schnell durchführbar. Es muss kein Blut abgenommen, sondern nur Urin gesammelt und eingeschickt werden.
  • Die Kosten belaufen sich auf weniger als 100 Euro und sind im Vergleich zu den anderen Testmethoden gering.

Hier mehr > http://www.metallfreier-mund.de/schwermetalle/diagnose-schwermetallvergiftung/

Porphyrinurie-Test

Ist damit ein HPU-Test gemeint?

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Auch wenn ich Heilpraktiker und ihre Möglichkeiten sehr schätze, in diesem Fall schließe mich dir an und sage, dass ein sicherer Nachweis einer Schwermetallbelastung nur durch ein spezifisches Blutbild und/ oder eine Urinuntersuchung möglich ist.

Wie Zweimal schon schrieb: > Schwermetalle können, je nachdem, um welches es sich handelt, durch Laboruntersuchungen des Blutes, Urins, Stuhls,der Haare oder Nägel festgestellt werden.

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