Wie stellt man ein Helfersyndrom ab? Hilft Psychotherapie?

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Egal, ob man es "Helfersyndrom" nennt oder irgendwie anders, es ist klar, um was es geht: Mag sein, Du lässt Dich ausnutzen, aber die wesentliche Frage ist, warum Du das tust. Denn Du weißt ja offensichtlich, dass es besser wäre, mal nein zu sagen, schaffst es aber einfach nicht. Meist sind sowas gelernte Muster aus der Vergangenheit, und die haben einen Grund und sind auch zu etwas gut. Vielleicht hast Du z.B. gelernt, dass man Dich nur mag, wenn Du niemals nein sagst und immer hilfst. Dann wäre es wichtig umzulernen. Und dabei kann eine Psychotherapie durchaus hilfreich sein. Auch dabei herauszufinden, warum Du das tust und warum Dir nein sagen so schwer fällt. Wenn Du es eben alleine nicht schaffst. Das ist absolut keine Schande. Im Gegensatz zu bethmannchen denke ich nicht, dass es etwas hilft, sich darüber aufzuregen, wie faul oder egoistisch die Anderen sind, die Dich um Hilfe bitten, und die therapieren zu wollen (warum ist mann eigentlich automatisch faul und egoistisch, nur weil man jemand um Hilfe bittet???). Du kannst niemand anders therapieren, das geht nicht!!! Ändern kannst Du nur Dich selbst, und darauf kommt es an, wenn Du ein besseres Leben haben willst. Viel Erfolg dabei!

Lymphknoten... völlig fertig mit den Nerven.

Hallo,

es ist so dass ich seit über einem Jahr am Hals ein paar LK's habe, angeschwollen. Die sind alle untersucht und ich bin gesund (war damals beim Arzt)

Mit der Zeit kam 1 neuer dazu... habe ihn beobachtet.. und auch -toi toi toi- nach einem Jahr ist er unverändert.

Es ist so, dass ich starke Krankheitsängste habe.. ich habe heute auf der Arbeit meinen Hals abgetastet, ich weiß nicht wieso. Seit ich gestern eine Krankenhausserie sah, ist das Thema "omg meine LK's " wieder aktuell und aufgewühlt.

Da ist also nun einer... ich drücke die ganze Zeit dran rum, es tut mittlerweile schon sehr weh vom vielen Drücken... Viel reindrücken geht da nicht, denn er ist direkt an/auf der Lymphdrüse. Also ich gehe mal davon aus, dass das die Lymphdrüse ist. Zudem kann ich auch nicht sagen, ob der schon immer da ist, denn ich habe meinen Hals schon sehr sehr lange nicht mehr abgetastet.

Mir geht es gut, ich schwitze Nachts, ja aber das ist normal bei dem Wetter momentan :o) Ansonsten kein kalter Schweiß, Erbrechen, Gewichtsabnahme o.ä.

Da ich so sehr Angst habe werde ich nicht zum Arzt gehen, weil ich das einfach nicht schaffe. Ich habe ja jetzt, zu Hause, schon fast einen Nervenzusammenbruch...

Ich bin w,17.

Ich werde heute Abend meine Mama fragen, wenn sie sagt ich muss zum Arzt, gehe ich Morgen früh. Ich habe schreckliche Angst.

Ich weiß, ihr könnt mir nicht sagen, es ist nichts Schlimmes...

aber... was würdet ihr machen? Er ist nicht groß.... um ehrlich zu sein weiß ich auch gar nicht, ob es wirklich ein Knubbel ist.. vllt ist das auch die Drüse die so ist...

Oder ist es vllt. sogar normal, dass ich ihn tasten kann???

Ich bin völlig fertig mit den Nerven... :'(

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Ist ein Psychiater die richtige Wahl und was passiert dort?

Hallo zusammen,

Ich hoffe, dass Ihr mir weiterhelfen könnt. Wie ich das formulieren soll, weiss ich nicht so ganz....aber versuche es gern einmal.

Vor gut 4 Jahren ging bei mir der Anfang vom Ende los... Ich habe im Ausland gelebt und kaum hatte ich dort ein zu Hause gefunden und mein Leben gesichert, ging es los... Flashbacks, Panikattacken, Ängste... Erinnerungen an schlimme Dinge aus der Vergangenheit kamen zurück und das reisst mir seit dem die Beine immer wieder weg.

Nach über einem Jahr habe ich Hilfe gesucht und auch gefunden. Eine Psychologin vor Ort hat mir viel erklärt und war da... es war schlimm und doch schaffte ich erste Schritte um mich zu stabilisieren und durchzuhalten.....bis sie mich näher kennenlernen wollte und privat Interesse bekundete.... Da bin ich nie wieder hin und habe es allein versucht.

Vor 1,5 Jahren ging es zurück nach Deutschland... vll. als Flucht.. auf jeden Fall auf der Suche nach einer Konstanten im Leben...

Ich wollte mich wieder einleben, habe einen tollen Job gefunden und arbeite voll, muss aber einfach einsehen, dass ich überfordert bin und es allein nicht schaffe. Flashbacks sind zurück und ich kann kaum mehr schlafen, schaffe den Tag kaum und naja...bin ziemlich am Ende. Dabei dachte ich immer, dass ich eine Kämpferin bin und es schaffe...

Die Kraft habe ich nicht mehr und mich nun auch hier umgesehen... Ich weiss, dass ich zum Psychologen gehen sollte und das habe ich probiert.... Die Wartezeiten liegen bei fast einem Jahr. Wie soll es so lange klappen?
Ich muss dazu gestehen, dass ich bei den Anrufen zu feige war um zu sagen, worum es genau geht....und möchte auch Niemandem einen Platz wegnehmen, der ebenso Hilfe sucht..

Ein Psychologe meinte aber zu mir, dass ich in jedem Fall eine ärztliche Bescheinigung brauche um Anspruch auf eine Therapie zu bekommen, die über die probatorischen Sitzungen hinaus geht und mittels Dringlichkeitsbescheinigung auch mit kürzeren Wartezeiten etwas machbar wäre (zumal es nur nach der Arbeit geht und ich lasse mich auf keinen Fall krank schreiben)

Das Problem.... Ich habe extreme Angst vor Ärzten und bislang nie abklären lassen, was wirklich los ist.... (Meine damalige Psychologin vermutete in Richtung Posttraumatische Belastungsstörung...nur glaube ich ihr kein Wort mehr von dem, was sie sagte...)

In einem ganz mutigen Moment schrieb ich dann eine psychiatrische Praxis an, die Termine auch per email vergibt. Anrufen ist ein Ding der Unmöglichkeit... Und nun habe ich am 7ten Feb einen Termin ... und versinke in Panik....jetzt schon...

Weiss Jemand von Euch, was passieren wird? Wie läuft so ein Termin ab? Bin ich da überhaupt richtig und reichen die "Symptome" um die Bescheinigung für den Psychologen zu bekommen???

Ich möchte doch nur nicht mehr so allein mit all dem da stehen und weiter kommen...wieder leben.... und weiss einfach nicht, wie ich das sonst anstellen kann..... Bin für jede Antwort dankbar!!!
Lieben Dank und LG Pandy

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Wem geht's genauso? Magersucht!?

Hallo liebe Menschen...

Ich möchte meine Situation eben schildern... Ich bin Ess-&Brechsüchtig... Jeden Tag nach der Arbeit fahre ich einkaufen und kaufe zudem auch täglich Dinge mit Absicht die ich esse und im Anschluss wieder erbrechen kann...& dass immer sehr Kalorienhaltige.... Ich esse dann zuHause bis nichts mehr passt und erbreche natürlich sofort wieder damit ich nichts auf den Hüften behalte.... Dass geht nun schon seit etlichen Jahren so... Bisher hat es zum Glück niemand bemerkt (ich lebe mit meinem Partner zusammen) ich habe einfach Angst zuzunehmen, weil ich auch schnell die Veranlagung dazu habe....

Bullemie habe ich noch keine denn im Anschluss esse ich immer mega gesund damit ich nicht krank werde und mein Körper alles braucht was er benötigt... Da achte ich schon sehr extrem drauf...

Morgens esse ich auch normal (was ich nicht erbreche) Müsli mit viel Obst und SojaMilch... Aber wenn ich von der Arbeit komme habe ich Hunger und stürze mich in die tägliche Fressatakkee hinein... Manchmal auch mehrmals täglich....

Ich schaffe es einfach nicht oder sehr selten direkt etwas gesundes zu essen, weil ich immer verlangen nach vielen und fettigen oder extrem süßem habe...

Ich möchte keine Hilfe hier... Einfach vielleicht nur mit jemanden schreiben dem genauso ergeht wie mir...

Es ist eine Sucht.. Ich werd nach der Arbeit auch gleich nervös und muss nach dem Einkaufen direkt heim essen und.... ...ich ziehe mich auch von allem äußeren zurück.... Es weiß kein einziger Mensch.. Dies ist auch mein erster Bericht hier...es kann sich gern jemand melden bei mir...

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