Wie soll man Abführmittel dosieren, damit die Darmzotten nicht umklappen?

2 Antworten

Vom Fragesteller als hilfreich ausgezeichnet

Wenn sie Dir das wirklich nur so ohne weitere Erläuterung gesagt hat, würde ich über einen Wechsel nachdenken.

Darmzotten sind Ausstülpungen der Darmwand in den Darm hinein. Diese sind dazu da, die Oberfläche des Darms zu maximieren. Das ist wichtig, denn je mehr Oberfläche der Darm in Richtung Nahrung hat, umso mehr Nährstoffe kann er aufnehmen.

Wie diese Zotten umklappen sollen, ist mir schleierhaft. Noch schleierhafter ist mir, wie ein Abführmittel das schaffen soll. Was ich aber sicher sagen kann, ist dass Du die Bewegung Deiner Darmzotten nicht beeinflussen kannst. Insofern würde ich sagen, richte Dich nach dem Beipackzettel oder dem Rat Deines Apothekers.

Ich denke einmal, dass du dich hier verhört haben wirst, nicht nachgefragt hast, und dich nun am Kopf kratzt.

Die Funktion der Darmzotten hat @PapaHannes2 schon erklärt. Sie können aber gar nicht "umklappen" weil sie prall gefüllt sind mit Blut, in dass sie die Nährstoffe aufnehmen wollen/sollen. Hier einmal ein Bild dazu:

http://de.wikipedia.org/wiki/Darmzotte

Gemeint ist hier sicher kein physisches "zur Seite wegklappen" oder "umfallen", sondern ein Umschlagen ihrer Tätigkeit durch plötzliche Veränderung des Mineralhaushalts.

Wenn der Darminhalt über einen langen Zeitraum zu fest ist und nur schwer durch den Darm befördert werden konnte, haben die Darmzotten z.Teil aufgegeben. Auch die Darmbewegungen haben sich reduziert, was bis zu einer vollständigen Darmlähmung gehen kann. Dann steckt der feste Brei so zu sagen zwischen den Zotten fest. Nach und nach geben die dann auf, produzieren keine Verdauungssäfte mehr und "gehen in den Winterschlaf"

Nimmt man dann ein Abführmittel nach dem Motto, viel hilft viel, dann werden die Darmzotten mit der neuen Situation nicht fertig, sind überfordert. Auch die Darmmuskulatur kann schon degeneriert sein, und wenn diese Muskeln dann plötzlich Schwerarbeit leisten sollen, kann das fatale Folgen haben, nicht nur Bauchschmerzen verursachen, sondern schlimmeres.

Deshalb würde ich mit der niedrigsten Dosierung beginnen, und die nach und nach steigern.

Reicht dieser Zeitraum?

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