Wie sind Ultraschall und MRT bei Verdacht auf Eierstockkrebs?

2 Antworten

Von einer "dezenten" Hypochondrie kann hier nicht mehr die Rede sein.

Die Ursache Ihrer Beschwerden ist mit hoher Wahrscheinlichkeit nicht somatisch oder - wie beim Reizdarm - bislang unbekannter Natur (aber prognostisch günstig).

Es liegt eine umfangreiche Bildgebung ohne ein entsprechendes Korrelat für Ihrer Beschwerden vor. Die Untersuchungsverfahren haben für ernstzunehmende somatische Erkrankungen in ihrer Kombination eine fast 100%ige Sensitivität. Ein Ovarialkarzinom bleibt nicht über eine Dauer von 9 Monaten "unsichtbar" - so etwas gibt es nicht. Vergessen Sie das.

Die Laparoskopie/Pelviskopie ist vermutlich übers Ziel hinausgeschossen, aber solange Sie Unzufriedenheit mit den vorliegenden Untersuchungsergebnissen signalisieren, solange werden Ihnen Ärzte weitere (invasive) Untersuchungen anbieten.

Ihre Beschwerden sind ja bereits zum Großteil durch die Diagnose eines "Reizdarmsyndromes" erklärt. Suchen Sie nicht weiter, oder öffnen Sie sich auch für eine psychosomatische Ursache der Beschwerden.

Hallo!

Hattest du schonmal in der Vergangenheit eine Bauch-OP?

Denn wenn ja, dann könnten deine Beschwerden von Verwachsungen kommen, die nach dieser OP entstanden sind.

Ich hatte auch vor 4 Jahren über einen längeren Zeitraum sehr starke Bauchschmerzen, die Ärzte haben immer gesagt, es wäre nichts festzustellen, alle bildgebenden Verfahren waren ohne Befund und wollten mich schon in die Psychiatrie stecken. Ich habe dann eine 4,5 wöchige Schmerztherapie gemacht. Die Schmerztherapeutin war sehr engagiert und bemüht, eine psychosomatische Mitbetreuung war dort selbstverständlich. Aber die Schmerzen wurden insgesamt nur wenig besser.

Irgendwann meinte die Schmerztherapeutin, es könnten eigentlich nur neue Verwachsungen sein (es waren vorher schonmal welche entfernt worden), ich solle doch noch einmal zum Chirurgen gehen und das mit dem besprechen.

Der Chirurg sagte mir, er könne mir nur eine erneute Bauchspiegelung anbieten um nachzusehen, ob sich neue Verwachsungen gebildet hätten, anders könne man das nicht feststellen. Er könne aber nicht garantieren, dass es mir nach der OP besser gehen würde.

Ich habe mich auf die OP eingelassen. Der Chirurg hat "massive Verwachsungen" entfernt und seitdem hatte ich diese Schmerzen nicht mehr.

Vielleicht wäre das ja ein neuer Denkansatz für dich (falls die Bauchspiegelung noch nicht gemacht wurde).

Ansonsten wäre vielleicht noch eine Idee, mal einen Osteopathen aufzusuchen. Die können oft auch sehr viel bewirken. Du musst aber darauf achten, dass es ein entsprechend qualifizierter Osteopath ist (leider ist die Bezeichnung nicht geschützt).

Alles Gute!

Woher ich das weiß:eigene Erfahrung

Brustschmerzen (Nach Alkoholkonsum stärkere schmerzen)

Hallo Zusammen, ich wende mich an dieses Forum weil ich nicht mehr weiter weiß. Erstmal ein paar Angaben zu meiner Person, mein Name ist Sebastian, ich bin 22 Jahre alt, 1,90 groß – 90 kg – nichtraucher – sehr sportlich (Handball 3x die Woche) Blutdruck (in der Regel zirka) 123 – 80 Puls 55. Von Beruf Kaufmann. Alles begann im Oktober 2012 , es fing an an das ich eines Abends Stiche in der Brust bekam, ich habe dem aber keine weitere Bedeutung geschenkt….. Dann kam der 20. Oktober 2012 , ich war mit ein paar Freunden auf einem Oktoberfest, wir haben ausgiebig und viel gefeiert. Am nächsten Abend bin ich mit ein paar Freunden essen gegangen, während des Essen hab ich Kreislaufprobleme bekommen und starke schmerzen in der Brust. Meine Freundin ist daraufhin mit mir ins Krankenhaus gefahren. Folgende Untersuchungen wurden im Krankenhause durchgeführt: -EKG -2x Blutabnahme -Herz-Ultraschall -Röntgenbilder von der Lunge

Am nächsten Morgen wurde mir bei der Visite mitgeteilt, das keine Auffälligkeiften gefunden wurden sind. Der Professor äußerte den verdacht das es vom Rücken kommen könnte.

Wir haben jetzt den 27.März 2013 und ich bin meine Beschwerden noch immer nicht losgeworden, sie haben sich mittlerweile vermehrt.

Anbei eine Auflistung welche Untersuchungen vom Oktober 2012 bis Heute ohne Befund durchgeführt wurden:

Kardiologe: -Belastung EKG -Herz-Ultraschall Internist: -Ultraschall vom Bauch - MRT vom Magen -Blut Test Orthopäde -MRT BWS -Eingerenkt -Überweisung in die Klinik (Ambulanz Orthopädie) Lungenfacharzt (ohne Befund) Chiropraktiker/Osteopathie Physiotherapie 9 x Massagen/Krankengymmnastik Neurologe Rückenschule

Die Untersuchungen war bis jetzt alle ohne Befund. Es wurde lediglich festegestellt das auf der Linken-Rückenseite unterhalb des Schulterblattes ein Muskelstrang sehr verhärtet bzw. verspannt ist. Wenn man auf diesen Punkt drückt, spüre ich vorne in der Brust den Schmerz verstärkt. Ich muss dazu sagen, das der Schmerz nicht immer der gleiche ist. Auch wenn ich auf einer harten Liege (Auf dem Bauch) liege spüre ich einen starken Schmerz in der Brust. Das hört sich jetzt alles sehr eindeutig an das es vom Rücken kommt, aber die Orthopäden sind der festen Überzeugung , das kein Orthopädisches Problem besteht. Sämtliche versuche mich einzurenken, oder die Muskulatur zu lockern sind erfolglos geblieben.

Ich habe derzeit folgende Beschwerden: -Schmerzen in der Brust/Rücken -Schmerze/Stiche n in den Händen/Kribbeln in der Hand -Handballen geschwollen -häufig Kopfschmerzen -gelegentlich das Gefühl das ich keine Luft bekomme -Schlafstörung (werde nachts mit Panikattacken wach) -gelegentlich Kraftlosigkeit -Körperliches unwohlsein -Konditionelle Probleme (obwohl 3x Woche Training) -gelegentlich im Linken-Fuß ein warmes Gefühl -nach Alkoholgenuss starke schmerzen in der Brust (trinke nur auf Partys, vielleicht 1x im Monat) -Komisches Gefühl im Brustkorb Ich freue mich über eure Antworten, vielen Dank im Voraus.

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