Wie sicher ist die Borreliose-Diagnose mittels Titer-Bestimmung?

1 Antwort

Hallo karlson!

Schau mal bitte in diesen, als Kommentar angefügten Tipp. Diese Behandlung sollte Deine Freundin unbedingt für ein paar Monate durchführen, da sie ja nachgewiesenermaßen einen Zeckenstich hatte. So viel ich weiß, sind die Antikörper-Werte nicht immer zuverlässig. Nähere Infos findest Du hier in den Seiten des Bremer Speziallabors. Bei mir wurde damals der LTT-Test (Lymphozyten-Transformations-Test) gemacht.

http://www.mlhb.de/lyme-borreliose.html

Alles Gute wünscht walesca

ALS, SMA oder doch Borreliose?

Hallo,

mein Freund (38) leidet seit Dezember 2011 an Muskelfaszikulationen mit Atrophie im Schultergürtelbereich und Oberarmen. Mittlerweile treten nach und nach weitere Faszikulationen auf im Bereich Oberschenkel, Hand, Kaumuskel, wobei letzere seltener sind.

Unser erster Gang zum Neurologen ergab nach Sonographie, Nadelmyographie und Muskelbiopsie die Verdachtsdiagnose ALS. Sein Bluttest enthielt einen CK-Wert von 1100 (später 700), erhöhte ALAT und ASAT, leicht erhöhte Eosinophile, leicht erhöhtes Cholesterin, Triglyzeride und MCV. Die Muskelbiopsie ergab das es keine Entzündung ist und das es eine chronische Muskelatrophie ist und auch über eine Motoneuronerkrankung zu diskutieren ist.

Wir sind daraufhin ins Krankenhaus (ambulant) und dort wurde er von einem Neurologenduo untersucht.

Normale Nervenleitgeschwindigkeit, lebhafte Reflexe...

Diese Ärzte haben einen Gentest angeordnet, der nun gerade läuft auf das Kennedy Syndrom (Spinale Muskelatrophie).

Mittlerweile beginnen die Muskelzuckungen langsam in Kaumuskulatur und Hand.

Er hat jedoch keine Spastik, die Willkürmotorik funktioniert, Zunge und Sprache ist ok.

Vor ca 2 Jahren fiel mir bereits auf, dass seine Oberarme weniger wurden, er hatte damals eine neue Stelle als Elektriker angenommen, wo er weniger Waschmaschinen schleppen musste und schob dies darauf...

Ausserdem hat er oft einen Blähbauch, Oberbauchschmerzen (Magen), Nase zu, hatte einen vereiteren Zahn, hat leichte Brustdrüsenschwellung und die Hoden sind kleiner geworden... Und er hat noch Amalgam-Füllungen!

Ein früherer Allergietest wegen des Schnupfens und der verstopften Nase ergab nichts...

Das Neurologenduo antwortete auf meine Fragen ob es auch Borreliose oder eine Autoimmunerkrankung sein könnte mit NEIN. (ohne Begründung...)

Mein Hausarzt war erbost darüber das noch kein Liquor entnommen wurde... Ausserdem fehlt noch ein CT oder MRT um zu sehen, ob nicht eine Rückenmarksentzündung vorliegt (die im Blut nicht nachweisbar ist)...

Hat jemand hier ähnliche Erfahrungen? Oder eine Idee?

Würd mich sehr über Antworten freuen!

LG

Katrin

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Borreliose Stadien und Heilung

Guten Abend,

da bei meinem Freund vor ein paar Tagen Borreliose festgestellt wurde und er das Ganze ziemlich heruntergespielt hat, hätte ich nun ein paar Fragen an euch.

Er wurde vor ca. einem Jahr (Sommer 2012) von einer Zecke gebissen und hatte dann ein paar Tage eine Rötung um den Biss. Vor einer Woche hatte er dann so starke Krämpfe im Oberschenkel, dass er kaum aufstehen konnte und ist deswegen zum Arzt gegangen. Nach einem Bluttest war das Ergebnis Borreliose.

Nun meine erste Frage. Es gibt ja drei Stadien. Stadium 1, das Frühstadium, kurz nach der Infektion. Stadium II, die Zwischenphase, Wochen bis Monate danach und das 3. Stadium, die chronische Erkrankung, Monate bis Jahre danach. Gehe ich richtig davon aus, dass er sich im 2. Stadium befindet? Ich wüsste keine weiteren schlimmeren Symptome, die er zeigt, außer öfter stärkere Krämpfe an ungewöhnlichen Stellen. (http://www.medizinfo.de/waldundwiese/borreliose/stadien.htm)

Und meine zweite Frage. Ich habe im Internet sowohl gelesen, dass sie mit Antibiotikum heilbar ist, als auch das Gegenteil. Ich habe gelesen, dass sie vollkommen heilbar ist und je nach Länge die Heilungschancen sinken. Ist das richtig? Wie gut ist Borreliose behandelbar, v.a. nach einem Jahr nach der Infektion? Ist sie vollkommen heilbar? Welche Behandlung und welche Medikamente sind sinnvoll? (Mein Freund hat vom Arzt Medikamente bekommen, ich weiß aber im Moment nicht genau welche und kann auch nicht nachschauen, weil ich gerade nicht bei ihm bin.)

Ich habe leider so viele Folgen und Risiken einer nicht früh genug erkannten Borreliose gelesen.(z.B. dauerhaft geschädigte Nerven. und auch mein Onkel hat aufgrund von Borreliose immer wieder zittrige Hände). Und mach mir jetzt irgendwie schon Sorgen. Sind diese schon nach einem Jahr Infektion berechtigt? Er ist übrigens 19 Jahre alt und ansonsten, glaube ich, kerngesund :)

Ich würde mich freuen, wenn Ihr mich ein bisschen aufklärt und evtl. eure Erfahrungen berichtet. Und am liebsten sind mir die Antworten, die mir meine Sorgen ein bisschen nehmen :)

Danke :)

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2 Zeckenbisse. Bei einem eine kreisrunde Rötung. Borrelien???

Ich hab gestern an mir 2 Zecken entfernt.

Ein Biss sieht etwas komisch aus...

Der Zeckenbiss sah nach dem Entfernen aus wie ein normaler Mückenstich. Nach 4/5 Stunden bildete sich eine kleine Rötung, wo ich dachte das wirst du weiter beobachten. Meine Mutter sagte, da musst du den auch noch 14 Tage beobachten, weil da kann sich was drum bilden.

Wo ich heute früh draufschaute hat sich nicht viel verändert.

Im Laufe des Tages vergrößerte sich die leichte Rötung (nicht knallrot oder leuchtend...) vom Zentrum weg wirklich kreisrund (wie als hätte ich mit einem Zirkel einen Kreis wo der Sitz der Zecke war, gezogen und rot schattiert). Vom Zentrum ist die Rötung im Durchmesser bei 3 cm und im Radius bei 1,5 schön gleichmäßig. Wenn ich genau gemessen hab, war die Größe um 16/17Uhr bei ca. 1 cm.

Weil er juckte hab ich ihn aufgekratzt und jezt lauft da so ne klare Flüssigkeit raus, meine Oma hielt die Rötung für eine Entzündung.

Besser zum Arzt und abklären lassen? Was denkt ihr nach meiner Beschreibung? Entzündung des Zeckenbisses oder Borrelien. War in der Tschischen Republic.... Was tun?

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