Wie schnell kann ein Burnout entstehen?

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Es kommt darauf an, was er zum körperlichen und seelischen Ausgleich tut.

Der Trost mit der zeitlich begrenzten Dauer ist sicher sehr gut. Vielleicht kann er sich ein Metermaß aufhängen, wo er täglich ein Stück abschneidet. Habe schon mehrfach gehört, daß das Menschen tun, die noch 150 Tage lang etwas absolvieren müssen... (reicht für 26 Wochen, wenn D nur die Arbeitstage rechnest).

Etwas anderes ist, wenn er sich körperlich und auch seelisch kaputt macht, weil die Arbeitsbedingungen einfach zu schlecht sind; dann wäre es besser, er würde wechseln, wenn sich das irgendwie machen läßt.

Ist es eigentlch zulässig, daß man solche Arbeitszeiten hat?

Ein Burn-Out ist im Normalfall eine Krankheit, die sich über Jahre hinweg "zusammenbraut". Mit kurzzeitigem Stress wird der Körper fertig. Wichtig ist auf jeden Fall, dass nach dem Stress auch Zeiten der Entspannung gezielt eingeplant werden. Also abends eine Runde mit dem Fahrrad, autogenes Training oder dergleichen. Wenn zeitlich nicht mehr viel Raum ist, kann auch ein Entspannungstraining zu Hause gemacht werden. Es gibt geleitete Entspannungsübungen auf CDs. Die sind ganz hilfreich.

Im Falle der kurzzeitigen Extrembelastung entsteht der Burn-out durch rücksichtslosen Raubbau an Ihrem Körper**. Es lässt sich nicht vorhersagen, wie lange es dauert, bis die Kraftreserven des Körpers aufgebraucht sind und der Ermüdungszustand chronisch wird. In extremen Fällen können schon ein paar Monate genügen. Da die Belastung im Normalfall Schwankungen unterliegt, dauert es meistens jedoch ein paar Jahre.

http://www.burnout-erschoepfung.com/burn-out/wie-lange-dauert-es

Viele Grüße von rulamann

Keine Ruhe mehr, ständig Angst und seit Wochen diese Schwäche

Hallo, ich bin neu hier, verfolge aber immer wieder interessanten Erfahrungen und Ratschlägen.

Ich habe eine lange Vorgeschichte die 2010 begann mit einem Burn Out. Seit dem hat sich mein Leben um 180° gedreht. Nichts ist wie vorher. Häufig starke Kopfschmerzen, Ängste usw. Inzwischen ist es so, dass ich nicht mehr weiter weis. Ich habe die letzten zwei Jahre eine Herzangst entwickelt, da ich immer einen hohen Puls habe auch in Ruhe. 90-100. Immer mal wieder Stolperer, die mich komplett aus der Bahn werfen. Meine Sportlichen Aktivitäten haben die letzten Jahre komplett abgenommen, da ich Angst vor dem hohem Puls habe. Bis max 195 bei extremer Anstrengung (5 STockwerke schnell hochgehen) Seit ein paar Wochen, vielleicht auch schon zwei- drei Monate macht sich immer mehr meine Schwäche breit. Meine Beine sind oft sehr schwach und ich taumle ab und zu. Hab kein sicheres Stehen und irgendwie ein komisches leichtes Schwindel- Unsicherheitsgefühl. Es wird immer schlimmer. Gestern hielt es fast den ganzen Tag an. Manchmal bizzeln sie auch etwas, oder fühlen sich an an würden sie gleich einschlafen tun es aber nicht. Kalt sind sie immer, ebenso wie die Finger und die Nase. Dazu ist mir öfter mal übel (ohne Erbrechen) muss öfter Aufstoßen. Ich habe immer Angst, es könnte gleich was passieren, oder ich hab was schlimmes usw. Es ist nicht mehr zum aushalten. Unter Angstattacken leide ich seit Oktober. Bisher hatte ich zwei schwere und 5 leichtere. Das kann doch alles nicht nur an der Angst liegen? Vorallem die extreme Schwäche? Bin in Physiobehandlung, aufgrund von Verspannungen im Nacken, schon jahrelang. Meine Untersuchungen und Therapien: MRT: 2 x Schädel, 2x HWS --> ohne Befund Magenspiegelung: 2012 --> ohne Befund Immer wieder bei Kardiologen --> ohne Befund, außer der Tachykardie Blutwerte: CRP immer erhöht bei 10 im Durchschnitt Ferritin ist bei ca 13 ml/g (kann dieses u-Zeichen nicht machen, Mikroliter glaub ich) - Heilpraktiker meinte, das wäre viel zu niedrig, Hausärztin würde Maximal Tabletten geben.

Ich weis, es ist ein langer Text, aber zur Erklärung war das ein Muss. Ich hoffe auf eure Erfahrungen, Ratschläge etc. Danke euch

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Wieso fühle ich mich nie ausgeschlafen?

Es ist ja momentan so, dass ich seit einem Jahr wegen Burnout nicht mehr zur Schule gehe. Ich vermute ja wie gesagt immer noch, dass dahinter irgendeine Krankheit steckt. Ich war halt noch nicht bei dem richtigen Facharzt.

Es gibt Tage da bin abends erschöpft und wenn ich morgens aufwache, bin ich noch mehr erschöpft, obwohl ich täglich fast 12 Stunden schlafe. Meistens gehe ich immer zwischen 23:00 und 1:00 schlafen und stehe zwischen 10:00 und 12:00 wieder auf. In der Nacht oder morgen früh gehe ich kurz immer auf Toilette. Zu diesem Zeitpunkt ist es für mich mittlerweile unmöglich wach zu bleiben und wahrscheinlich würde ich vor Erschöpfung sonst zusammenbrechen. Wenn ich dann vormittags aufgestanden bin, braucht es immer noch eine ganze Weile bis ich wieder genug Energie habe um mich fertig zu machen. Tagsüber habe ich manchmal das Gefühl nicht ganz klar dazu sein, also vom Erleben her.

Was ich merke ist, dass ich mich erkältet fühle und meine Atmung flach ist, wenn ich aufstehe. Im Verlaufe des Tages gibt sich das größten Teils aber auch wieder. Was mir unabhängig davon aufgefallen ist, dass ich relativ schnell allergisch reagiere ohne überhaupt bestimmte Chemikalien zu berühren. Ich finde es halt komisch, dass meine Fatigue in Super- und Baumärkten zunimmt und ich die Geschäfte aus Anspannung möglichst schnell wieder verlasse. Nach dem Heimweg macht sich z.B. eine proximal betonte Schwäche bemerkbar und ich bin dazu gezwungen mich hinzulegen und auszuruhen. Manchmal tritt es aber auch genau in Ruhephasen auf und eine solche Kraftlosigkeit bin ich absolut nicht von damals gewöhnt. Ich vermute, was auch immer es ist, dass es in Schüben auftritt und es mir deswegen auch an manchen Tagen relativ gut geht.

Es ist wirklich von vorne bis hinten ein absoluter Teufelskreis in dem ich stecke!

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Homöopathisches Mittel gegen Stress und Prüfungsangst

Hallo zusammen,

ich war heute beim Arzt aufgrund meines Tinnitus um herauszufinden wo die Ursache liegt. Diagnose ist Burn Out. Um es kurz zu machen, Rat seinerseits mein Leben umkrempeln und alles Stressfaktoren schnellst möglich ausschalten. Hatte ein langes und gutes Gespräch. ... Jetzt hab ich aber das Problem, dass ich das nicht einfach ohne weiteres kann. Ich befinde mich kurz vor meinen Abschlussprüfungen und habe noch 2 Monate die ich noch irgendwie überstehen muß und will. Dann hätt ichs geschafft. Zudem kann ich es mir finanziell und auch zwecks einer Anstehenden Übernahme absolut nicht erlauben jetzt zusammenzuberechen und so lange krank zu sein. Ich brauch diesen Abschluss und diese Arbeitsstelle..... Ich bin völlig verzweifelt. Medikamentös kann man den Tinnitus groß nicht retten, das einzige was schnell etwas helfen würde wäre Cortison, das ich aber nicht vertrage oder einfach Ruhe. Des weiteren habe ich noch 12 Tage bis zur ersten Prüfung, da brauch ich all meine Sinne und einen klaren Kopf um lernen zu können. Also ich hab alles nur keine Ruhe. Ich weiß mir grad nicht mehr zu helfen..... Meine Gedanken überschlagen sich und hab das Gefühl mein Kopf platzt gleich....

Jetzt meine Frage: Kann mir jemand irgend ein homöopathisches Mittel empfehlen das gegen sowas hilft, das mich einigermaßen und recht schnell wieder runter bringt? Also mir dabei hilft ruhiger zu werden ich leichter den Stress abbauen kann und somit meinen Tinnitus minimieren kann? Ich leide zudem noch unter extremer Prüfungsangst, das die ganze Sache natürlich noch verschlimmert. Aber egal wie es ist, ich kanns drehen und wenden wie ich will, ich muß da jetzt irgendwie durch... Ich erhoffe mir nicht, dass meine Beschwerden mit irgendwelchen Mittelchen weg gehen, mir ist klar, dass ich dazu wirklich mein Leben umkrempeln muß. Ich brauch nur jetzt etwas, das mir einfach ein wenig Kraft und Ruhe gibt, um alles einigermaßen gut überstehen zu können.

Ich danke Euch im Voraus über rettende Beiträge

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Ausbildung die krank macht, soll ich einen Schlussstrich ziehen?

Zur Zeit mache ich eine Ausbildung im Gesundheitswesen, weil ich vor habe Medizin zu studieren. Meine Ausbildung besteht aus theoretischen Unterrichtseinheiten und arbeiten gehen. Seit längerem bin ich schon sehr unzufrieden mit meiner Arbeit (wenn wir Schule haben, habe ich diese Probleme überhaupt nicht), die "Mentoren" die wir haben sind zumeist sehr unfreundlich, gerade gestern wurde ich gefragt ob ich glaube, ob ich mich verbessert habe, worauf ich meinte, ich finde schon. Darauf kam keine Antwort, nichts, nur ein blöder Blick mit hochgezogenen Augenbrauen. Ständig wird einem das Gefühl gegeben, dass man zu schlecht ist. Ich finde überhaupt keine Erfüllung in dem, was ich jetzt mache, es sind alle nur total unfreundlich zueinander und ich quäle mich seit längerem nur noch zur Arbeit. Ich war eigentlich froh, dass ich überhaupt einen Ausbildungsplatz gefunden habe und alles gebacken bekommen habe, weil ich eigentlich wegen starken Depressionen (Missbrauch als Kind, starkes Mobbing, Vater durch Unfall während der Abiturzeit ums Leben gekommen) in Behandlung war. Ich frage mich jeden Tag, ob ich mir das gefallen lassen muss, wie man mit mir umgeht... Ich habe überhaupt keine Lust mehr, habe morgens Kopfschmerzen, mir ist schlecht und Nachts kann ich manchmal nicht schlafen. Aber für das Studium brauche ich eigentlich die Ausbildung, sonst sehen meine Chancen nicht so gut aus... Hinzu kommt, dass ich eine Fernbeziehung führe und das auch sehr schwer für mich ist. Ich habe schon mal nachgefragt, ob ich nicht dort die Ausbildung weiter machen könnte, weil ich in der Stadt eh Studieren möchte und wir gerne zusammen ziehen wollen würden, aber das ging nicht, weil die dort einen anderen Lehrplan haben. Ich bin verzweifelt, ich habe das Gefühl es macht mich alles richtig krank... Ich bin auch immer in letzter Zeit schnell gestresst und nahe am Wasser gebaut, wenn mir dann jemand dumm kommt. Ich habe versucht das in meinen Kopf zu bekommen, mit Methoden immer wieder vorsprechen "Niemand kann an mich heran", "Du definierst dich nicht über deine Arbeit" usw... aber langsam nützt es nichts mehr... Meine Energie ist bald leer... Ist es vielleicht doch besser einen Schlussstrich zu ziehen?

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Aus gesundheitlichen Gründen Schule abbrechen und nur die Fachhochschulreife machen?

Mit einem einjährigen Praktikum?

Kurz zu mir, ich bin weiblich und 21, wohne alleine und besuche gerade die 13. Klasse. Mindestens in zwei Teilbereichen schreibt mir die Psychologie eine Hochbegabung zu, soll nun nichts Spezifisches heißen, aber ganz dumm bin ich nicht - zumal ich eine sehr theoretische Veranlagung aufweise, Praktisches liegt mir gar nicht. Nun habe ich auch recht starkes ADS, die "Diagnose" liegt einige Jahre zurück, wurde ebenfalls von einem ehemaligen Nachbarn, der Psychotherapeut war, getätigt und nie für öffentliche Stellen glaubwürdig verschriftlicht. Ließe sich aber sicher ändern.

Wie in meinem letzten Text geschrieben, geht es mir momentan ziemlich beschis sen. Meine Mutter ist schwer krank, weshalb ich dauerhaft besorgt bin und sogar meine Klausuren noch schlechter schreibe als ohnehin schon (aufgrund des Chaos in meinem Kopf). Zudem habe ich seit dreieinhalb Jahren Liebeskummer, wegen dem ich immer wieder zusammenbreche, dann noch starke soziale Defizite, instabile Beziehungen, nur zwei "Freunde", emotional bin ich sehr instabil, weise temporären Selbsthass auf. Bin Alkoholikerkind. Wenn ich jetzt weine, kann es sein, dass ich in zehn Minuten wieder in Euphorie schwelge. Weshalb mir dann auch keiner mehr glaubt, dass es mir wirklich ziemlich schlecht geht. Wenn ich nicht mindestens zwölf Stunden täglich schlafe, bin ich zu nichts zu gebrauchen.

Heute habe ich unentschuldigt in einer Matheklausur gefehlt, weil ich wieder eine sehr unschöne Panikattacke und kein Geld für den Arzt hatte.

Was tun? Eine Psychotherapie machen und noch ein Jahr wiederholen (bin schon ehemalige Schulabbrecherin, habe wegen meiner Psyche schon drei Jahre 'verschwendet' und komme mir so langsam nutzlos vor, weil ich noch nie gearbeitet habe)?

Oder die Schule abbrechen und mithilfe des Fachabiturs versuchen, ein gutes Studium an der FH aufzunehmen? Ich meine, wenn ich einmal an der FH studiert habe, kann ich ja noch immer an die Uni. Habe das Geld momentan zwar nicht, aber man weiß ja nie... Meine Familie meint, ich solle mein Abi zumindest versuchen. Aber ich kann dem Unterricht nicht mehr folgen. Ich habe schon zwei Defizite in Mathe und zwei in Französisch. Mit etwas Pech bekomme ich noch eins in Bio, zusammen mit den beiden, die ich in Mathe noch kriegen werde, wär das eins zu viel, um zum Abi zugelassen werden zu können, da ich nur sechs haben darf und dann sieben hätte (meine Mathefünfen sind leider unumgänglich, Mathe ist der blanke Horror für mich, obwohl ich im Rechnen immer ziemlich gut war, sagten auch andere. Ich kann lernen, wie ich will, es bringt keine Erfolge.).

Ein Problem vorweg: Ich weigere mich und werde mich auch weiterhin weigern, Medikamente gegen ADHS zu nehmen. Abgesehen davon, dass zumindest Methylphenidat meines Wissens für Erwachsene nicht verschreibungszulässig ist...

Bin nur Antwoten von empathischen Menschen, alles andere könnte mich momentan noch mehr aus der Bahn werfen.

Dankeschön

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