Wie schmerzhaft ist eine Knochenmarkspunktion?

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Hallo! Ich hatte vor ungefähr 3 Jahren eine Knochenmarkspunktion aus dem Beckenknochen zur Diagnostik bei einer massiven Eisenmangelanämie. Leider muss ich dir sagen, dass das ganze nicht so wirklich angenehm war. Die eigentliche Punktion habe ich zwar nicht mitbekommen, weil ich eine Schlafspritze bekommen habe (wie bei einer Magen- oder Darmspiegelung). Ich hatte zwar nicht darum gebeten, aber das machen die da an dem Krankenhaus offensichtlich standardmäßig.

Normalerweise liegt man auf der Seite, dann wird die Entnahmestelle örtlich betäubt und dann mit so einem speziellen Zylinder das Knochenmark entnommen.

Ich hatte, als ich wieder wach wurde, ziemlich starke Schmerzen, die in das ganze Bein gezogen sind. Ich konnte mich zuerst kaum bewegen. Ich musste auch zuerst liegen bleiben und hatte so einen kleinen Sandsack auf der Punktionsstelle, damit es nicht zu Nachblutungen oder Einblutungen kommt. Auch in den Tagen nach der Punktion hatte ich ziemlich Schmerzen und immer wieder ein Ziehen im ganzen Bein. Allerdings war es bei mir wohl auch relativ schwierig in den Knochen zu kommen und laut Bericht haben die Ärzte da hart arbeiten müssen (von daher war ich froh, dass ich geschlafen habe).

Hier kannst du auch was zur Durchführung der Untersuchung lesen: http://www.onmeda.de/arztbesuch/untersuchung_behandlung/knochenmarkbiopsie-durchfuehrung-5983-2.html

Ich hoffe, ich habe dich jetzt nicht zu sehr verunsichert, aber es bringt ja auch nichts, das Ganze zu beschönigen.

Alles Gute für dich! Viele Grüße

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