Wie schädlich ist Kalk für den Körper?

...komplette Frage anzeigen

6 Antworten

Ich würde sagen nein. Kalk ist in Wasser beinahe unlöslich, deswegen kann dein Körper gar nicht zu viel davon aufnehmen.

Richtig, kalkhaltiges Wasser hat keinerlei negative gesundheitliche Auswirkungen, allenfalls geschmackliche.

Einige Menschen haben die Befürchtung, dass davon die Arterien verkalken könnten - das ist allerdings nicht richtig.

0

Kalk im Wasser ist meines Wissens nicht schädlich, nur wenn man zusätzlich noch Calcium einnimmt kann es für das Herz und die Herzkranzgefäße gefährlich werden. Ich selber hatte Jahrelang wegen Osteoporose die ich habe, täglich Calcium eingenommen, das Ergebnis war, das meine Mitralklappe( Herzklappe) total verkalkt war und sie undicht wurde, Im Herzkzentrum hat man mir von dem Zusammenhang, Calcium und Verkalkung am Herzen hingewiesen, darum nehme ich es seitdem nicht mehr.

Alle die sich ueber Trinkwasser interessieren, ob aus der Leitung oder aus der Flasche, sollten sich Mal einen Ueberblick ueber die Bedeutung >organisch und anorganisch< oder organische und anorganische Mineralien verschaffen, dann wuerde auch nicht so viel Unsinn ueber "Kalk im Wasser" berichtet werden. Also, erst Mal googln.

0

Hallo erst mal.

Also Kalk in unserem Trinkwasser ist ja nicht schädlich jedoch kommt es auf die Menge an. Härtegrad des Wassers. In den Natürlichen Flüssen ist das Wasser sehr weich und kaum belastet mit Kalk. Der Körper nimmt eine Menge auf und verarbeitet es als Calzium für den Knochenaufbau. Der Überschuß wird ausgeschieden. Bei zu hoher Aufnahme lagert sich dieses ab und es bilden sich nach Jahren einmal Steine die widerum wenn sie klein genug sind auch ausgeschieden werden. Oder sie setzen sich fest in Nieren Blase und Galle. Allerdings sind auch viele Milchprodukte dafür verantwortlich. Richtig ist es das ein Getränk ohne Kalk vom Geschmach her besser ist.

Kalk im Trinkwasser ist nicht schädlich. Kalk im Trinkwasser hat auch überhaupt nichts mit Arteriosklerose zu tun. Das sind zwei völlig verschiedene Dinge. Kalk aus dem Wasser ist nicht schädlich für unseren Körper, deshalb kann unser Trinkwasser - auch kalkhaltig - bedenkenlos verzehrt werden.

Im Trinkwasser ist kein "Kalk", sondern es sind verschiedene Mineralionen darin gelöst. Wenn das Wasser verdunstet, bleiben die Mineralien zurück, bilden "Kalkflecken" und "verkalken" Geräte und Leitungen.

http://de.wikipedia.org/wiki/Trinkwasser

Trinkwasser darf keine krankheitserregenden Mikroorganismen enthalten und sollte eine Mindestkonzentration an Mineralstoffen enthalten. Die am häufigsten im Trinkwasser gelösten Mineralstoffe sind die Kationen Calcium (Ca2+), Magnesium (Mg2+) und Natrium (Na+) und die Anionen Carbonat (CO32−), Hydrogencarbonat (HCO3−), Chlorid (Cl−) und Sulfat (SO42−). Die Summe der Konzentrationen von Calcium und Magnesium wird als Wasserhärte bezeichnet.

Magnesium dient etwa 300 verschiedenen Proteinen als Cofaktor, vor allem bei ATP- und Nukleinsäure-bindenden Enzymen. Die empfohlene tägliche Zufuhr von Magnesium beträgt beim Menschen je nach Alter und Geschlecht zwischen 24 und 400 mg pro Tag.[20]

Magnesium kommt als Verbindung in vielen Lebensmitteln vor, insbesondere in Vollkornprodukten (zum Beispiel Vollkornbrot, Reis, Cornflakes, Vollkornnudeln), Mineralwasser, insbesondere Heilwasser, Leitungswasser ausreichender Wasserhärte, Leber, Geflügel, Fisch, Kürbiskernen, Sonnenblumenkernen, Schokolade, Cashewnüssen, Erdnüssen, Kartoffeln, Blattspinat, Kohlrabi, Beerenobst, Orangen, Bananen, Sesam, Milch und Milchprodukten, Haferflocken und Zuckerrübensirup.

Calcium und Magnesium werden vom Darm aufgenommen, und zwar in der Menge, in der es tatsächlich im Körper gerade gebraucht wird (Stoffgefälle). In Lebensmitteln kommen übrigens viel mehr Mineralien vor, als im Leitungswasser.

Nicht alles Calcium, was durch die Nahrung aufgenommen wird, wird im Magen resorbiert. Der Mensch resorbiert zirka 30 % des Calciums aus der Nahrung, dieser Prozentsatz variiert aber je nach Nahrungszusammensetzung. Auch andere Faktoren nehmen Einfluss auf die Calciumresorption. Die Effizienz der Resorption nimmt bei steigender Calciumaufnahme ab. Bei Säuglingen und Kindern im Wachstum liegt die Resorptionsrate bei bis zu 60 %, da diese für den Knochenaufbau viel Calcium benötigen. Die Resorptionsrate fällt auf bis zu 15–20 % bei Erwachsenen, wobei der Bedarf bei Frauen in der Schwangerschaft wieder ansteigt.

Gleiches Gilt für alle anderen Mineralien in Nahrung und Getränken.

So, was soll an ""Kalk" im Wasser schädlich sein, wenn wir die Mineralien doch brauchen. Wir trinken es auch schon seit Jahrmillionen.

Ich glaube auch, dass das nur geschmacklich was ausmacht, manche sagen der Kaffee schmeckt besser, wenn man ihn mit "weichem" Wasser macht.

Was möchtest Du wissen?