Wie redet man mit einem alten Menschen?

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Vom Fragesteller als hilfreich ausgezeichnet

Meine Eltern sind beide schon deutlich über 70. Sie verstehen auch nicht immer alles - und zwar nicht nur aufgrund der zunehmenden Schwerhörigkeit, sondern weil sie sich von vielen Dingen mittlerweile überfordert fühlen.

Gegen das schlechtere Gehör hilft das, was Mahut sagte: immer gut anschauen, nicht allzu schnell reden (aber auch nicht zu langsam, dann fühlen sie sich oft nicht ernst genommen), ggf. einige Dinge wiederholen. Man merkt dann recht schnell, ob das Gegenüber einen verstanden hat oder nicht.

Wichtig ist m.E. nach, respektvoll zu bleiben. Manche ältere Menschen schämen sich, weil sie viele Dinge nicht mehr verstehen (das meine ich jetzt nicht im Sinne von "nicht hören"), dann reagieren sie manchmal unwirsch. Nicht beirren lassen, geduldig und liebevoll bleiben. Wenn ein größeres Vertrauen da ist, hilft manchmal auch eine Skizze auf einem Zettel, um kompliziertere Sachverhalte zu erläutern (so habe ich meinem Vater z.B. den Umgang mit seinem neuen Computer nahegebracht :-) - den Zettel mit der Skizze hat er immer noch). Und ruhig darauf hinweisen, dass manche Dinge eben schwieriger zu behalten sind - und der Vater/die Mutter/etc. sich auch gerne ein paar Notizen machen darf. Wenn man dann noch zugibt, dass man das selbst auch macht, dann sehen sie es auch nicht als Schwäche an.

Du solltest grundsätzlich den Menschen anschauen und klar und deutlich mit einem klaren Mundbild sprechen, denn viele die schwerhörig sind können vom Mund ablesen, die Lautstärke sollte ganz normal sein, denn es kann sein, das wenn du zu laut sprichst, das es dem schwerhörigen Menschen im Ohr weh tut. So ist es bei meiner Tochter.

Freundlich, verständnisvoll, laut und deutlich. Höflich und diplomatisch mal das Thema "Hörgerät" ansprechen. Bei HNO-Arzten kann man ja testen lassen, ob schon etwas Schwerhörigkeit vorliegt.

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