Wie oft soll ich meine Blutwerte bei Diabetes Typ 2 kontrollieren?

4 Antworten

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Die Details müssen Sie mit Ihrem Hausarzt/Diabetologen besprechen. Langfristig ist es nicht erforderlich, zweimal täglich den Blutzucker zu messen, solange die Therapie aus diätetischen Maßnahmen und Metformin besteht. Es reichen dann sporadische Messungen des Nüchternblutzuckers aus.

Hintergrund: 1. Metformin macht keine Hypoglykämien (Unterzuckerungen), daher sind keine Messungen erforderlich, um eine Hypoglykämie zu vermeiden. 2. Aus den Messungen vor dem Essen ergibt sich ja bei Ihnen keine therapeutische Konsequenz. Sie werden ja unabhängig von dem Wert trotzdem Essen. Es ist also eigentlich unwichtig, wie hoch der Zucker ist. Ziel der Einzelmessungen ist es im Grunde genommen, einen Trend zu erfassen - z.B. dass Sie mit den Blutzuckerwerten im Tagesverlauf ansteigen usw. Sollte es irgendwann erforderlich sein, Insulin zu spritzen, dann sieht die Sache völlig anders aus.

Sammeln sie jetzt etwas Erfahrung mit Ihren Blutzuckerwerten und besprechen dann, wie und wann Sie in Zukunft messen sollen.

Ganz genau so wurde es mir auch gerade vom Arzt erklärt. Wenn man erst einmal gut und stabil eingestellt ist, sind häufige Kontrollen nicht nötig!!! LG

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Hallo elepsos,

hat der HA dir diese Blutzuckertests verordnet oder machst du es zur eigenen Kontrolle?Manchmal genügt es auch in regelmäßigen Abständen (z.B. alle 2- 3 Monate) den HbA1c Langzeitzuckerwert im Blut zu kontrollieren.Im allgemeinen ist dieser Wert sehr zuverlässig und ausreichend,wenn keine Insulinpflicht vorliegt........aber du solltest das wirklich am besten,wie @Lexi77 schon schrieb,mit deinem Arzt besprechen.

Liebe Grüße und alles Gute

Hallo! Also bei meinem Vater wurde vor einigen Jahren auch ein Diabetes Typ II festgestellt und auch er nimmt Metformin. Allerdings wurde ihm noch nie gesagt, dass er selber seine Werte kontrollieren soll. Das würde ja auch an der Dosierung der Tabletten nichts ändern. Er muss nur alle 2 Monate zur Blutbildkontrolle und mehr nicht. Und da sind die Werte auch immer stabil.

Klar muss man auf seine Ernährung achten, aber das sollte man ja mit Diabetes sowieso. Und da ein gemessener, ggf. erhöhter, Wert für dich dann erstmal keine direkte Konsequenz hat (du nimmst dann ja nicht 2 Tabletten oder nur 1/2 oder so), solltest du mal deinen Arzt fragen, ob das wirklich nötig ist, so oft den Wert zu messen. Er wird dir dann sicher sagen können, wie oft er eine Messung für sinnvoll erachtet.

LG, Lexi

Atemprobleme, Herzstolpern, kreislauf, schwindel. Wer hat eine Idee?

Hi, meine Probleme ziehen sich nun schon über längeren Zeitraum hin.

Ich habe beinahe Täglich das gefühl nicht einatmen zu können, als würde in den bronchen etwas stören wie wenn man in ne Dampfkammer geht oder wie bei starker erkältung und ein Leichter druck (leicht) auf der Brust liegen. Beim Einatmen kann ich selten mal ein pfeifen hören. Beim Ausatmen höre ich des öfter ein vibrierendes Geräusch (leider konnte ich das beim arzt bisher nie produzieren).

Mir ist immer wenn ich die Atemprobleme habe etwas schwindelig und ich fühle mich erschöpft. Nicht selten habe ich auch Herzstolpern. Oft zur selben zeit. Zu meinen Problemen gesellt sich noch schwindel und Kreislaufstörungen. Ich werde immer wieder in Krankenhäsuern vorstellig, da sich zu den symptomen ab und an schmerzen in Brust und arm gesellen. Die Sind evtl schon ein wenig genervt von mir.

Diverse Untersuchungen sagen ich bin Gesund. Zu diesen Gehören:

Kardiologe:

Langzeit EKG 24h 48h 72h
Belastungs EKG (mehrfach)
Herzecho (5x)
Stress-echo (1x)
Blutbilder (nicht mehr zählbar)

Lungenarzt:

Lungenfunktionstest
Provokationstest
Belastungs EKG mit sauerstoffmessung

Blutwerte wie: CKMB, Troponin, und D-Dimer alles in Ordnung.

Allergologe:
alle pricktests negativ

Rheumatologe:
Alle tests Negativ.

Neurologe sagt auch alles ok:

Das geht nun schon sehr lange so und ich verzweifel langsam an den symptomen. Sie sind Auszehrend und schränken mich stark ein zumal sie immer schlimmer werden und ich körperlich immer weniger belastbar..Es gibt tage da tritt es kurz oder garnicht auf, aber mittlerweile fast ganztägig.

wer hat eine idee? lesen hier vll ärzte mit denen das alles bekannt vorkommt?

LG Dennis

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Darmkrebs mit 19 Jahren?

Guten Abend,

ich bin vor wenigen Wochen 19 Jahre jung geworden. Ich studiere seit letztem Jahr und ich habe endlich das Mädchen meiner Träume gefunden!

Seit ca. 3 Monaten habe ich oft Magenkrämpfe. Es sind stechende Schmerzen die in Abständen auftreten (je nachdem, alle 2, 5 oder auch 15 Minuten). Daraus resultiert oft Durchfall. Das war immer einmal die Woche der Fall.

Doch seit zwei Wochen ist es fast täglich. Allerdings keinen Druchfall! Zu meinen aktuellsten Beschwerden gehören:

  • Unwohlsein im Bauchbereich
  • gelegentlich, leichte Bauchschmerzen
  • Stuhlgang braucht etwas länger, manchmal mehrmals täglich

Der Stuhlgang ist normal. Ich denke die Farbe ist nicht auffällig, hellbraun. Auch Blut oder Schleim konnte ich nie entdecken. Allerdings ist der Kot manchmal etwas "schmaler", sprich kleinere Portionen. Aber das wechselt. Bei einer Magenspiegelung wurde lediglich eine leichte Reizung der Magenschleimhaut festgestellt. Stuhlprobe, Blutprobe und weitere Tests werden folgen. Mein Hausarzt hat eher Morbus-Crohn im Verdacht, allerdings wurde mir ausdrücklich gesagt, dass das nur eine Vorsichtsmaßnahme sei, damit ich auch ja gut durch gecheckt werde.

Die Beschwerden treten eigentlich nur im Zeitraum von Morgens bis Mittags (selten Nachmittags) auf. Manchmal kündigt sich der Stuhlgang mit einem leichten Stechen an, was aber nach dem Gang auf die Toilette sofort wieder verschwunden ist.

Ich bin nach langem wieder sehr glücklich, bis auf diese Sache in meinem Leben. Ich liebe meine Freundin über alles, sie bedeutet mir unendlich viel. Ich habe fürchterliche Angst dass eine solche Hiobsbotschaft mein Leben zerschmettert. Ich weiß eben auch nicht inwiefern die Psychosomatik eine Rolle spielt, da ich oft diese Probleme miteinkalkuliere und somit seit einigen Wochen Probleme mit dem Ausgehen hab.

Ich verzichte auch oft auf Schokolade, Koffein, Alkohol und Käse. Ebenso auf Früchte und Säfte. Ich bezweifel dass es eine Unverträglichkeit ist.

Ich erwarte hier keine Diagnose, deswegen gehe ich ja zum Arzt. Aber ich bin was so etwas angeht ein sehr empfindlicher Mensch und hoffe hier einfach auf ein wenig Aufheiterung. Vielleicht kann mir ja jemand sagen, wie hoch die Wahrscheinlichkeit ist, ob ich Darmkrebs haben könnte. Ich habe fürchterliche Angst davor!

Vielen Dank für die Aufmerksamkeit und hoffentlich konstruktive Antworten!

Liebe Grüße

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