Wie oft ist psychotherapeutische Behandlung nach einem Schlaganfall notwendig?

...komplette Frage anzeigen

2 Antworten

Jeder Mensch geht mit so etwas anders um, ich denke hier sind mal wieder die Angehörigen und die Therapeuten/Pfleger gefragt. Wenn man merkt, dass der Patient in ein Loch fällt, sollte man schon schnell handeln. Viele kommen sich nutzlos vor, man muss ihnen zeigen, dass sie noch etwas können, und dass sie noch etwas wert sind, da braucht man nicht immer gleich zum Psychotherapeuten!

Ob es oft vorkommt, kann ich nicht sagen. Ich halte es aber für notwendig.

Mit Sicherheit hat jeder Betroffene Angst vor einem neuen Schlaganfall. Das allein wäre schon Grund genug.

Aber es geht ja auch darum, Folgeschäden zu vermeiden.

Durch ein auf den Patienten abgestimmtes Training wird versucht die Folgeschäden des Schlaganfalls im Alltag zu minimieren. Innerhalb der ersten sechs Monate bilden sich eine Reihe von Störungen spontan zurück, jedoch nicht alle ohne Unterstützung.

Und gerade hier kann psychotheraputische Unterstützung sehr wirksam sein.

Für den Therapieverlauf und die Therapieplanung ist es wichtig zunächst die Defizite und die Ressourcen (verbleibenden Fähigkeiten) des Patienten zu erfassen und darauf aufbauend gemeinsam mit dem Patienten die Therapieziele festzulegen.

Was möchtest Du wissen?