Wie oft darf Krankengymnastik verordnet werden?

2 Antworten

Ärzte haben sich an die genau definierten und strengen Vorgaben des Heilmittelkatalogs zu halten.

Der Heilmittelkatalog gibt Auskunft darüber, mit welchen Heilmitteln in welcher Verordnungsmenge bzw. Gesamtverordnungsmenge die Therapieziele im Regelfall zu erreichen sind.

Dabei sind als Erstverordnung zunächst (meist) nur die im Heilmittelkatalog festgelegten Teilmengen verordnungsfähig, z.B. bis zu 6 oder bis zu 10 Einheiten. Danach muss sich der Arzt erneut vom Zustand des Patienten überzeugen. Falls erforderlich, kann eine Folgeverordnung vorgenommen werden, wobei auch deren Teilmenge je Diagnosengruppe im Heilmittelkatalog festgelegt ist. Je nach Gesamtverordnungsmenge sind weitere Folgeverordnungen möglich.

Diese weitere Folgeverordnung wird als "Verordnung außerhalb des Regelfalles" deklariert.

Es ist also mMn schlichtweg gelogen, wenn der HA behauptet, Du hättest Anspruch auf lediglich sechs Behandlungen im Quartal, er sagt dies nur um sein eng begrenztes Budget zu schützen. Macht natürlich aus medizinischer Sicht auch keinerlei Sinn, mir ist jedenfalls keine einzige Erkrankung bekannt, die sich nach einem Quartal richtet (den sog. Quartalssäufer mal ausgenommen). Wenigstens halbwegs korrekt würde er sich verhalten, wenn er Dich zu einem Orthopäden überweisen würde.

Mein Tipp am Rande: Geh zu einem Zahnarzt Deines geringsten Misstrauens und lass Dir von ihm die Massage oder KG verordnen, bei ihm gibt es dafür kein Budget. Schilder dabei ausdrücklich die Probleme mit dem Kiefergelenk.  Er kann Dir dadurch die Verordnung wegen Craniomandibulärer Dysfunktion ausstellen. LG

Hallo,

ich denke, das diese Regelung im Zusammenhang mit der/deiner Diagnose steht.  Manches kann man nicht verstehen. Warum suchst du nicht einen Facharzt auf? Er hat ein größeres Budget und muss nicht auf jede Verordnung schauen. 

Das Problem hatte ich mit meiner Mutter. Mit Müh und Not 6 x Massage. Aber gleich mit dem Hinweis, das es keinen Nachschlag gibt. Die KK zahlt das nicht ( Diagnose). Hätte sie eine OP, dann würde es keine Probleme geben. 

Gute Besserung und LG 

Beim Facharzt muss man ewig auf einen Termin warten, deshalb war mein Hausarzt die erste Anlaufstelle. Aber wenn es tatsächlich beim Facharzt mit der Verordnung der KG einfacher ist, werde ich dann doch einmal dort hingehen. Danke für deine Antwort!

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Genehmigung für langfristigen Heilmittelbedarf abgeleKann ich da was gegen tun?

Liebe Community !

Ich bin extrem sauer und brauche Eure Ratschläge !

Im Oktober 2017 wurde ich in einer 6.stündigen Austauschoperation in der Endo-Klinik hamburg operiert.Es waren Komplikationen aufgetreten die laut Angabe der Ärzte nicht vorrausschaubar waren.Mir ging es danach sehr schlecht,bekam auch noch eine Bluttransformation. Knapp 14.Tage später wurde ich mit einem relativ dickem,angeschwollenem Bein in die Reha nach Bad Bramstedt entlassen. Dort luxierte mir die neue Hüfte am 2.Tag. ich wurde dort noch wieder unter Narkose eingerenkt und einen Tag später nach Absprache zurück in die Endo-Klinik liegend transportiert! Dort wurde entschieden nicht noch mal zu operieren sonder es zu versuchen so zu schaffen. nach 10,Tagen liegen sollte ich in die Reha zurück.Dieses verweigerte ich weil diese Maßnahmen die dort stattfinden nicht auf meine Situation abgestimmt waren.Eine geriatrische ,sanftere Reha verweigerte man mir,obwohl die Ärzte es befürworteten. So entschloss ich mich mit Absprache der Ärzte nach Hause zu gehen. Dort lag ich über ein halbes jahr in einem von mir bezahltem Pflegebett und wurde 2 mal die Woche von einem phhysiotherapeuten betreut als hausbesuch.Kurz> nach der letzen Kontrolle Anfang Juni entschied mein Orthopäde auf Grund der noch bestehenden Schwierigkeiten...extrem Muskelschwäche,verspannungen und eine gewisse Steifheit eine langfristige genehmigung einer Heilmittelverordnung füe Krankengymmnastik einzureichen.Diese wurde heute bgelehnt nach 4.Wochen Wartezeit mit der Begründung: besondere Schwere der Erkrankung und demzufolge ein Langzeitbedarf ist nicht erkennbar.Die Heilmittel können im Rahmen von Einzelverordnungen verordnet werden ! Basta!!!

Ich musste mein Pflegebett selbst bezahlen-einen für mich passenden Toilettensitz von 300,-E ebenso!

Was sagt Ihr dazu ? ich bin persönlich sehr verletzt...weil niemand wohl weiß dort auf der KK was ich an Schmerzen und Erfahrungen durchgemacht habe und auch noch mache. Wieviele Schmerzmittel man nehmen muß um über den Tag zu kommen.Und das Trauma was ich nicht aus dem Kopf bekomme von der Luxation.Das einem die Angst im Nacken sitzt es könnte wieder passieren.

Und ich habe wirklich ein dickes Fell und mache alles um auf die Beine zu kommen!!! Und dannbekommt man die Antwort....> alles nicht so schlimm !!!

Liebe Grüße von AlmaHoppe

Alle die mir antworten sage ich jetzt schon "DANKE"

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Nesselsucht - für immer?

Hallo! Seit Januar 2015 leide ich unter einer Nesselsucht (Urtikaria). Ich ging bereits zu Beginn des Juckreizes ahnungslos zum Hautarzt (Dermatologen), der mir diese Erkrankung diagnostiziert hat. Anfangs hat er mir nur Cetizerin (Antihistaminika) verordnet, die jedoch kein bisschen gewirkt haben. Ich nahm sie aber auch nur eine Woche ein; Tabletten bin ich nämlich abgeneigt! Als der Juckreiz nicht mal gelindert wurde, ging ich erneut hin -> Zum zweiten Mal eine Notfallsitzung. Auf erneute Nachfrage beim selben Arzt (Es ist eine Gemeinschaftspraxis) wies er mich weg. Er meinte, dass es ansonsten nichts mehr gebe, was er für mich tun kann und sagte, dass ich damit klarkommen soll.

Dann habe ich im Krankenhaus, wo ich zur Zeit ausbildungsbedingt arbeite, nachgefragt, ob die was für mich haben. Die gaben mir ebenfalls Mediakamente (Loratadin-ratiopharm), eine andere Sorte von Antihistaminika und eine kortisonhaltige Salbe (Prednitop Creme). Die Medikamente haben nichts gebracht, die Salbe hingegen schon. Jedoch hilft mir fast jede Salbe, die die Haut zumindest ein bisschen fettig hält, allerdings auch nur wenige Stunden (2-3).

Erneut habe ich versucht, zum Hautarzt zu gehen. Zu dem Arzt aus der Notfallsitzung wollte ich aber nicht mehr gehen, was ich ihm auch klar gemacht habe. Also ging ich eine lange Zeit nicht mehr hin. Als ich mir dann einen Termin für den Chef der Praxis geben lassen wollte, stellte sich heraus, dass ich einen Monat warten müsste. Da war ich echt platt. Was sollte ich einen Monat lang machen, ohne ärztliche Unterstützung?! Ich habe abgelehnt und bin gegangen. Zu einem anderen Arzt wollte ich dann natürlich gehen, aber die wollten mich nicht aufnehmen, weil ich im Quartal nicht wechseln darf. Meine Krankenkasse teilte mir heute jedoch mit, dass das Quatsch ist, also hätte ich schon wechseln dürfen.

Nun bekam ich von einer Bekannten Medikamente gegen den Juckreiz -> zum dritten Mal Cetirizin (ADGC), aber auch das war zwecklos.

Nach einem Monat ging ich wieder zur Hautarztpraxis und bekam eine dritte Notfallsitzung - diesmal bei einer Ärztin. Sie gab mir jedoch ebenfalls Antihistaminika. Gleichzeitig vereinbarte ich einen Termin für einen Allergietest und einem Bluttest. Der erste Arzt wollte es bei mir einfach nicht durchführen, da meine Haut zu gereizt wäre, auch wenn ich keine Quaddeln habe. Ich habe einzelne Pickelchen bauchabwerts (Also wirklich einzeln. Auf jedem Körperteil einen, die aber nicht weggehen und auch noch zusätzlich jucken. Jedenfalls:

Ich habe heute die Ergebnisse mitgeteilt bekommen: keine auffälligen Ergebnisse. Meine letzten drei Möglichkeiten sind, laut der Ärztin, folgende: HNO Arzt + Zahnarzt = soll nach Entzündung suchen und zu guter Letzt eine Darmspiegelung. Dort soll nach einer Infektion gesucht werden. Für die ersten beiden Möglichkeiten habe ich mir bereits Termine gesichert, die dritte Möglichkeit will ich erst zum Schluss ausprobieren. REST DER FRAGE ALS ANTWORT. Kein Platz!

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Schlechtes Allgemeinbefinden?

Hallo , Ich hoffe ihr könnt mir helfen. Und zwar ich bin 20 Jahre alt und habe schon seitdem ich ca 13 bin ständig Schmerzen. Die Schmerzen äußern sich vor allem durch Kopfschmerzen, Bauchschmerzen und Gliederschmerzen. Ich laufe auch seitdem ich 13 bin von Arzt zu Arzt. Eine Migräne wurde festgestellt und auch eigentlich eine Schilddrüsenunterfunktion. Die Schilddrüsen werte im Blut sind mal schlecht und mal so, als hätte ich niemals Probleme damit gehabt. Wenn es mir allgemein schlecht geht, sind meine Blutwerte schlecht (z.B hoher entzündungswert) und wenn es mir gut geht z.B. Am Tag direkt danach sind sie wieder gut. Ich habe schon 3 mal den Hausarzt gewechselt, da diese meine Probleme auf meine Psyche schieben, was an sich auch in Ordnung ist. Aber nicht, wenn ich mit Schwindel , Schweiß Ausbrüchen und tauben Beinen zum Arzt gehe, was vor kurzem auch der Fall gewesen ist. Jetzt habe ich Blut gebrochen und habe eine Magenspiegelung hinter mir wo auch nichts bei raus kam. Ich komme teilweise nach der Arbeit nachhause und weine weil ich nicht mehr weiß was ich tun soll. Ich schaffe fast keinen ganzen Tag ohne 2-3 Stunden mittagsschlaf. Ich bin ständig erschöpft und müde. Den Psychologen werde ich auf jeden Fall noch in Anspruch nehmen um vielleicht die Begründung der psychischen Sache aus dem weg zu schaffen. Ich kann mir das mit meiner Ausbildung einfach nicht erlauben und versuche vielleicht heraus zufinden ob andere diese Probleme auch haben und was man dagegen tun kann. Außerdem habe ich vor ca 2 Wochen meine Ernährung umgestellt , sodass ich auf eine ausreichende Kalorienzahl am Tag komme, sodass ich gesund 0,5 kg pro Woche abnehmen kann. Stattdessen nehme ich aber einfach weiter zu, mein Bauch ist wieder ständig aufgebläht und magenschmerzen habe ich weiterhin. Ich bin total verzweifelt und ich habe das Gefühl , dass es die Ärzte auch sind. Ich danke für eure ernst gemeinten Antworten.

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Kreislaufprobleme Sehstörungen Stichartige Kopfschmerzen Ziehen Stechen Halsschlagader

Hallo, bin 20 (w) und habe seit 2 Monaten Beschwerden. Fing alles damit an, dass ich mich Ende März recht schwungvoll des Abends auf mein Bett gepfeffert habe, und kurz danach eine Art Vibration im Kopf wahrgenommen habe. Habe mich tierisch erschrocken... hyperventiliert usw... wurde mit dem Krankenwagen abtransportiert und im KH dann Blutbild (klein) und Blutgasprobe... wurde nix signifikantes festgestellt - Ärztin sagte aber dann, könnte auch bei Wiederholung ne Raumforderung sein (hat mich lt Neurologin total zur Panikpatientin gemacht)...

In den folgenden Wochen öfters mal Kreislaufbeschwerden (kurz vorm Umkippen) gehabt, und in der letzten Woche habe ich verstärkt Zuckungen an Hals/Kopf..

Das ich an den Halsseiten schon öfters ein Ziehen/Stechen verspürt habe, hat mich nie beunruhigt bisher. Ich habe dies auch der Ärztin im KH mitgeteilt - die meinte, es gäbe diesbezüglich kein Krankheitsbild. Dieses Stechen tritt spontan auf - es ist nichtmal wirklich schmerzhaft. Nur zuletzt sehr häufig (was vorher wirklich mal ne Seltenheit war.. vll. 1-2 mal im Jahr, jetzt schon locker 5 mal in 3 Wochen..), neuerlich auch mit Taubheitserscheinungen. Seit der Äußerung dieser Ärztin bin ich enorm angespannt und ängstlich, bestimmt auch dank der im Internet recherchierten Tumor-Symptome.

Vor allem die letzte Woche war schlimm - da ich vergangenen Sonntag erneut beinahe umgekippt bin, habe ich mal diese Woche die Facharztrunde gemacht, sprich: Hausarzt, Frauenarzt, Pneumologe, Kardiologe, HNO und Neurologe. Keiner von denen hat was auffallendes feststellen können - nach einem Langzeit EKG und einer Langzeitblutdruckmessung, Blutbild, einem EEG etc... ich hab einfach dauernd Angst und fühle mich sehr schlecht. Hinzu kommen jetzt auch noch so "Brain-Zaps", die ich bisher nur ab und an beim einschlafen hatte.

Vll. sollte ich noch erwähnen, dass ich die Pille abgesetzt habe vor ca. 4 Wochen. Dennoch - das kann ja irgendwie nicht der Grund sein? ... Die Neurologin und der Kardiologe haben mir jetzt "zur Beruhigung" ein Schädel-MRT verordnet, damit ich mich nicht gänzlich verrückt mache.

Trotzdem - ich bin enorm beunruhigt. Heute wollte ich eigentlich entspannt auf den Trödel - da hatte ich wieder so ein ungutes Gefühl und bin daraufhin ins KH, Notfallpraxis. Nach einem Besuch beim dortigen Internisten hieß es, er könne für mich erstmal nix tun, und er tippe auch nicht auf einen Tumor, denn da hätte ich ganz andere Symptome (Sehstörungen, Fallen, taube Gliedmaßen usw.) .. war dann da noch beim Orthopäden, der mir ne HWS-MRT verordnet und 3 Spritzen gesetzt hat ... meinte diese ganzen Beschwerden könnten gut von Haltungsproblemen usw kommen. Dann war ich jetzt recht beruhigt - nun komme ich nach Hause und stelle fest, ich habe eine schmerzende Stelle am Kopf (wenn ich drüber streiche) und ausserdem kurzzeitig eine Sehstörung (Zacken im Bild, Augenmigräne??) ..

Ich bin völlig fertig mit den Nerven. Irgendwer 'ne Vermutung? LG! :)

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