Wie macht ein Bandscheibenvorfall in der Lendenwirbelsäule sich bemerkbar?

3 Antworten

Hallo juttali ;

Bei mir begann alles vor 6 Jahren, hätte aber niemals an einen Bandscheibenvorfall gedacht. Denn Rückenschmerzen hatte ich ja schon seit Jahren, mal mehr und mal weniger stark. Da nahm ich ein bis zwei Schmerztabletten und am anderen Morgen ging es wieder ab zur Arbeit. Paar Tage später kam noch so ein komisches leicht warmes Kribbeln im linken Bein dazu und am Abend im Bett spürte ich dann mein linkes Bein nicht mehr. Es war das ganze Bein auf einmal taub, natürlich wollte ich mich dann drehen und aufstehen. Aber das ging nicht, weil mich die Kraft verlassen hatte und dann kam auch die Angst noch dazu. Ja, das war kein schönes Gefühl. Das muss bei Dir aber nicht ganz genauso sein, jedenfalls  wünsche ich es Dir nicht. Alles Gute, flottebiene.

Hallo Jutta, genau so, wie du deine Erkrankung beschreibst, erging es mir! Ich bekomme seit dem Massagen und KG, setze die Übungen zu Hause fort,  habe dabei an Gewicht verloren und kann mich wieder besser bewegen. Natürlich bin ich bewegungstechnisch eingeschränkt, aber meine Schmerzen haben nachgelassen, und kann nur sagen, dass es mir besser geht! 

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Es kommt immer darauf an, wie der Vorfall gelagert ist, ob er z.B. auf eine Nervenwurzel drückt oder nicht.

D.h. von normal erträglichen Schmerzen in der LWS, bis hin zu Kribbeln  oder starken Schmerzen im Verlauf des Ischias-Nervs  (ausstrahlend in ein oder beide Beine) oder sogar  zu Lähmungen im Bereich der Beine oder der Blase und des Darms.

Bei einem echten heftigen Vorfall kann man weder stehen, noch sitzen, noch vernünftig liegen. Einzig erträglich Lage ist meist auf dem Rücken angewinkelte Beine,  "Würfel" unter dem Unterschenkel = "Stufenlagerung".

Du hast recht, meine Taubheitsgefühle im linken Fuß mit Pelzgefühl bis zum Knie und das Gefühl, auf 10 cm Watte mit dem li. Fuß zulaufen, habe ich jetzt seit ca 11 Tagen. Seit dem komme ich kaum noch zur Ruhe. Am meisten macht mir der S chlafdefizit Schwierigkeiten. Ich habe im Mai 2013 rechts ein komplett neues Knie bekommen. Ich habe mir davon versprochen, so allmählich wieder auf die Beine zu kommen und beweglicher zu werden. Aus verschiedenen Gründen wurde eine weitere Op links -'auch ein komplett neues Knie bisher immer wieder verschoben. Statt besser Laufen zu können, laufe ich immer unsicherer. Ohne festhalten - also frei laufen - geh zur Zeit gar nicht mehr.

t

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@juttali

Da auch ich seit 6 Jahren eine neues Kniegelenk habe, weiß ich, worüber Du redest. Bei mir ist alles okay. Nun hat ein BSV allerdings nur evtl. was mit Deinem jetzigen Zustand zu tun. Klar wird/kann das Gelenk zu Fehlhaltungen führen, die sich auf die Wirbelsäule auswirken. Die Diagnose musst Du aber Ärzten überlassen. Mein (ganz schön schwerer) BSV vor etlichen Jahren hat sich mit einer stationären Reha innerhalb von zwei Wochen nachhaltig erledigt. Sprich mit einem Arzt und der Krankenkasse mal über eine stationäre Reha; nicht ambulant. Ich habe wäührend er Reha allerdings auch abends um 10 alle meiner Übungen nochmal gemacht.....Soll heißen: Aktives Mitmachen wäre angesagt. Alles Gute!

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