Wie machen sich Panikattacken bemerkbar? Wie kann man sich das vorstellen?

2 Antworten

Ergänzend zu Lena101 möchte ich noch hinzufügen: bei Panikattacken macht Dein Körper mit Dir, was er will. Und Du kommst mit der "Vernunft" nicht dagegen an. Als Beispiel: ich habe eine - mittlerweile unerklärliche - Panik davor, "in die Röhre" geschoben zu werden, d. h. mich einer MRT zu unterziehen. Nachdem ich es das erste Mal - ohne Beruhigungsspritze - "überlebt" hatte, habe ich mir selber gut zugeredet, mich "albern" geschimpft, aber ich kann nichts dagegen tun, daß es bei jedem Mal schlimmer statt besser wird. Mittlerweile reicht bei mir schon die Vorstellung, wie ich da eingefahren werde, um bei mir Herzrasen und Schweißausbrüche hervorzurufen.

DH...für Deine ehrliche Antwort!!!LG

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Adrinalinausschüttung, Schmerzen werden nicht bemerkt, eingeschränkte Sicht, schweres Atmen, geringe motorische Fähigkeiten, man malt sich das Schlimmste was passieren könnte im Kopf aus. So ging es zumindest mir.

Anhaltende körperliche Beschwerden nach Panikattacken?

Hallo

Ich habe jetzt seit beinahe 2 Jahren Panikattacken. Ich habe mittlerweile gelernt damit umzugehen und führe mein Leben weitgehend unbeirrt weiter, das heißt ich verstecke mich nicht und stelle mich meinen Ängsten. Somit beschränken sich die Attacken mittlweile bis auf wenige Ausnahmen auf ein kurzes unbehagliches Gefühl, was ich dann ignoriere. Bei stärkeren Attacken (etwa 1-2 mal im Jahr) fange ich an zu zittern und mir wird schlecht. Aber auch das ist dann nach maximal einer Stunde wieder vorbei und ich fühle mich höchstens am nächsten Tag etwas erschöpft.

Jetzt hatte ich am Sylvester eine Attacke die vollkommen aus dem Rahmen gefallen ist. Ich hatte keine Angst, aber sie ging den ganzen Abend nicht weg. Symptome waren wie immer Zittern mit innerer Unruhe und Übelkeit aber zusätzlich noch Kopfschmerzen, leicht depressive Gedanken und massive Erschöpfung. Seitdem sind jetzt 5 Tage vergangen und ich spüre die Auswirkungen immernoch. Mir geht es zwar viel besser aber irgendwie fühle ich mich "zweigeteilt". Denn auf der einen Seite bin ich aktiv, gehe trotz Erschöpfung raus und habe auch wieder Spaß. Auf der anderen Seite gibt es kurze Einschübe wo ich zittere und wieder leicht depressiv denke (z.B. ob ich jetzt auch noch depressiv werde oder ähnliches).

Da mir das jetzt das erste Mal passiert, dass es sich so massiv körperlich auswirkt wollte ich jetzt doch mal fragen ob das normal ist?

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