Wie machen Probleme den Körper krank?

...komplette Frage anzeigen

4 Antworten

Der Körper vergisst nichts. Jede psychische Belastung wird gespeichert und gesammelt. Jahre später können sie sich dann als Krankheit zeigen. Werden schlimme Ereignisse nicht verarbeitet, sondern verdrängt, zwingt der Körper uns, die alten seelischen Wunden wieder anzuschauen. An der passenden „sprechenden“ Stelle entwickelt der Patient dann Schmerzen oder Fehlhaltungen. Nur, wenn man sich diesen Schmerzen stellt und alte Wunden verarbeitet, ist eine Heilung möglich. Oft werden aber die Symptome als die eigentliche Krankheit gedeutet und die Patienten irren von Arzt zu Arzt, bis die zugrunde liegende seelische Ursache erkannt wird.

Typische psychosomatische Erkrankungen können zum Beispiel Tinnitus und Hörsturz, Asthma bronchiale, Migräne, Allergien, Veränderungen der Haut, Darmkrankheiten, ADHS, Schlafstörungen, Schmerzsyndrome, Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Entzündungen und viele andere mehr sein.

Gerade Stress ist heute ein häufiger Auslöser psychosomatischer Erkrankungen. Ständige Überlastung am Arbeitsplatz oder eine schlecht funktionierende Beziehung bedeuten Stress für die Seele. Weit verbreitete Stress-Symptome sind zum Beispiel Schlafstörungen, Muskelverspannungen, Herzstiche, Verstopfung oder Tinnitus. Im Zusammenhang mit anhaltendem Stress kann es auch zu psychischen Leiden wie dem Burn Out Syndrom oder Depressionen kommen, die auf Dauer ebenfalls körperliche Beschwerden nach sich ziehen. Meist sind dies Kopf- und Rückenschmerzen und Magen-Darm-Beschwerden. http://www.platinnetz.de/magazin/leben/psychologie/der-koerper-als-sprachrohr-der-seele

Wenn aber Emotionen den Körper krank machen können, müssen sie ihn auch heilen können. Die Hirnforschung weiß heute, dass neben der passenden Therapie auch der feste Glaube an ihre Wirksamkeit entscheidend ist. Die Überzeugung, jetzt gesund zu werden, führt dazu, dass der Körper enorme Selbstheilungskräfte aktiviert. Anders ist auch der bekannte Placebo-Effekt nicht zu erklären. Jede Emotion, sei es Hoffnung, Angst, Freude oder Trauer, löst im Gehirn Veränderungen aus, die für die Aussendung von Botenstoffen und Hormonen sorgen. Diese Stoffe wirken dann auf den Körper ein. Studien haben zum Beispiel ergeben, dass bei frisch Verliebten Schnittwunden schneller heilen. Das tun sie deshalb, weil die starken Glücksgefühle die Zahl der Antikörper im Blut erhöhen.

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung
Kommentar von Fischkopp
26.10.2013, 02:36

sehr gute Antwort!

3
Kommentar von gerdavh
26.10.2013, 04:17

Für diese Antwort verdienst Du mindestens drei Sternchen!!!

3

Hallo, xUnity, Bei mir geht der Puls in schwindelerregende Höhen und der Blutdruck ist dann auch nicht ganz ohne, Darm und Magenprobleme bekomme ich auch, aber ich kann mittlerweile damit gut umgehen. Ich Atme alle Probleme mit dem Blutdruck und Schmerzen weg.

Gruß Mahut

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung
Kommentar von xUnity
25.10.2013, 22:05

Hallo mahut (:

Das klingt schlimm o: Was machst du denn dann? O:

0

Angeblich sollen alle Krankheiten irgendwie psychischen Ursprung haben. Der moderne Mensch hat in den letzten Jahren die Psyche viel zu unwichtig genommen. Aber Emotionen, Gefühle und so weiter, haben einen enormen Einfluss auf unser Wohlbefinden. Man möge sich nur einmal bildlich eine schlimme Situation vorstellen - schon reagiert der Körper und zwar in sekundenschnelle mit einem erhöhten Herzschlag, die Atmung geht schneller, man ist total aufgeregt. Und das alleine durch die Kraft der Gedanken.

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung

Ich bekomme Magenprobleme und bin schneller anfällig für krankheiten

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung

Was möchtest Du wissen?