Wie lange sollte man Abführmittel höchstens nehmen?

4 Antworten

Ich habe fast mein ganzes Leben an Verstopfung gelitten und kann nicht mehr hören einmal die Woche reicht oder zweimal in drei Wochen. Ich möchte täglich gehen und fühle mich nur dann richtig wohl. Deshalb habe ich früher auch ab und zu, besonders im Urlaub, wo ich die meisten Schwierigkeiten habe, etwas eingenommen. Am besten und am unkompliziertesten hilft mir Dulcolax. Das führt zu keiner Abhängigkeit und regt auch anschließend den Stuhlgang an. Schon seit 2 Jahren brauche ich gar nichts mehr, durch regelmäßige Bauchmassage und früh ein großes Glas heißes Wasser nach dem Aufstehen, hat meinen Darm in Höchstform gebracht.

Hallo, ich muß Rulamann recht geben - am sinnvollsten sind natürlich Ballaststoffe, aber man kann durchaus trotzdem mal Probleme haben. Wir nehmen in extremen Fällen von Verstopfung Laxoberal-Tropfen. Die wirken schonend und man kann die Tropfen gut dosieren. Abführmittel sollte man so selten wie möglich nehmen, da sich der Darm daran gewöhnt und Du ohne dann überhaupt nicht mehr auf Toilette kannst. Die meisten Abführmittel machen auch starke Bauchschmerzen - vor allem die, die Sennesblätter enthalten. Ich habe, falls ich mal Probleme habe, ein ganz einfaches Hausmittel. Ich trinke am Abend einfach 2 aufgelöste Magnesiumtabletten - wirkt bei mir immer! Du kannst es auch mal Hipp-Fruchtgläschen probieren - die wirken auf sehr sanfte Weise stuhlregulierend. Hatte ich hier im Forum schon mal empfohlen, hat demjenigen sehr gut geholfen und schmecken auch noch gut. Grüße Gerda

Ich nehme überhaupt keine Abführmittel, hatte sie auch nicht nach Operationen und Geburten nötig, ich habe meinen Darm so erzogen, das er sich jeden Tag zur selben Zeit meldet, auch nach den eben beschriebenen Situationen, im Krankenhaus hat man sich darüber gewundert, da sie sowas nicht kannten.

Wenn es dann mal nicht so klappt, trinke ich morgens Apfelessig mit Wasser verdünnt und mit Honig gesüßt., oder auch heißes Wasser. Das klapp bei mir ganz sicher.

Außerdem geben Rulamann und Gerdavh gute Tipps, die ich ja nicht nochmal wiederholen muss

Warum habe ich seit Tagen Verstopfung trotz Abführmittel?

Hallo,

ich war Sonntag den ganzen Tag unterwegs. Daher hab ich morgens eine einzige Imodium Akut genommen da ich relativ Bauchschmerzen und auch ein bisschen Durchfall hatte. Und ich wollte durch den Tag kommen.

Montag fing eine Grippe an. Ich hatte ca. 38°C Fieber, musste mich oft übergeben, hatte Nachtschweiß, Kopfschmerzen, Schüttelfrost etc. Außerdem hat sich da die Verstopfung angekündigt. Dienstag ging es mir schon besser, aber die Verstopfung wurde schlimmer. Ich habe sogar am linken Unterbauch eine Beule (warscheinlich vom festen Kot im Enddarm). Außerdem hab ich muskelkaterähnliche Schmerzen auf der linken Seite wenn ich meinen Bauch anspanne.

Danach hab ich so 10ml von einem flüssigen Abführmittel genommen und ich musste die halbe Nacht mit Bauchkrämpfen und Durchfall auf der Toilette verbringen...

Heute sind die Symptome von dem Abführmittel wieder weg, trotzdem fühle ich mich immernoch "voll". Ich kann nichtmal richtig aufrecht laufen ohne das mein Bauch wehtut. Außerdem ist die Beule immernoch da.

Was könnt ihr mir empfehlen was ich jetzt machen sollte?

Danke im Voraus.

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Paradoxer Durchfall (Stuhlschmieren) NACH Verstopfung?

Hallo zusammen,

ich habe nach einer Chemo-Therapie über 4 Tage eine Verstopfung bekommen. Ich habe dies auch meiner Onkologin, die die Behandlung begleitet, gesagt. Am Montag war dann die Verstopfung vorbei (?), allerdings begann es dann mit Stuhlschmieren. Das habe ich heute der Ärztin auch gesagt, wobei ich da noch dachte es wäre normaler Durchfall. Sie meinte nur, ich solle viel trinken und meine Hüfte hochlagern, damit der entstandene flüssige Stuhl wieder "zurückfließen" kann und wieder härter wird.

Nun zu meiner eigentlichen Frage:

Wenn ich bis heute noch an diesem Stuhlschmieren leide, kommt das noch von der Verstopfung vor ca. einer Woche, oder bedeutet das, dass ich noch immer eine Verstopfung habe?

Ausserdem:

Wie lange wird das wohl noch dauern und was kann ich noch dagegen tun?

Ich habe noch gelesen, möglich alles zurückzuhalten und wenn doch was raus kommt, nur trockene Klopapier zu verwenden.

Und wenn ich immer noch Verstopfung haben sollte: Darf ich Abführmittel (Bifiteral/Laktolose) verwenden, oder würde das mein Leiden nur verlängern? Mir ist klar, dass man das ganze eigentlich anders lösen sollte, aber ich kann aufgrund eines Nervenschadens derzeit kein Sport machen und ich ernähre mich so, wie ich sollte.

Das Problem ist, dass ich am WE zu einer Feier eingeladen bin, auf die ich mich während des ganzen Krebsleidens echt gefreut habe und jetzt nicht wegen sowas nicht zu Hause bleiben möchte...

Vielen Dank an alle und VG,

Timo

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