Wie lange soll ein Screening beim Hautarzt dauern?

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Das Hautkrebsscreening kann auch nur zwei Minuten dauern. Wichtig ist nicht die Zeit, sondern dass sichergestellt wird, dass keine bösartige Hautkrankheit vorliegt. Dazu muss die gesamte Hautoberfläche, einschließlich behaarter Kopfhaut und sichtbare Schleimhäute betrachtet werden. Der erfahrene Untersucher kann das in wenigen Minuten. Zeitaufwändig wird es, wenn viel auffällige Muttermale unter der Lupe betrachtet werden müssen.

Meine Hautärztin hat auch relativ schnell, aber sehr gründlich alles abgesucht (ich habe so gut wie keine Hautmale). Ich hatte nicht das Gefühl, daß sie oberflächlich war. Hätte ich es, würde ich wahrscheinlich den Arzt wechseln.

Aber sind wir Frauen nicht selbst unsere schärfsten Betrachter? Beim Duschen oder Baden schaue ich ganz automatisch nach Hautauffälligkeiten, wie ich auch regelmäßig meine Brust abtaste. Die ärztliche Untersuchung skann mir nur zusätzliche Sicherheit verschaffen.

Ein Bekannte hat sich auch screenen lassen und war eine halbe Stunde im Behandlungsraum. Allerdings hat er sehr viele Muttermale, die auffällig sind. Die Muttermale wurden erst markiert (von der Ärztin) und dann von der MTA freirasiert. Dann hat sich die Ärztin die betreffenen Muttermale angesehen, darum hat es länger gedauert. Bei ihm wurden auch von den Auffälligkeiten Fotos gemacht, allerdings als Privatleistung. Wenn du also nur wenige Muttermale hast, kann es ja sein, dass der Arzt schnell fertig ist.

Entscheidungshilfe Mammographie

Hallo,

vor ca 25 Jahren (1988) dignostizierte meine damalige FÄ mastopathische Veränderungen in der Brust und mich daraufhin in mehr oder weniger regelmäßigen Abständen zur Mammographie überwies. Die Befunde waren stets unauffällig,das heißt soweit man es bei dem extrem dichten Gewebe beurteilen konnte. 2004 eine erneute ÜW von ihr nach fast 7 Jahren FA Abstinenz meinerseits. Befund Mammographie/US: BI-RADS 2 (sicher gutartig -> re. kleine Zyste 4mm) ACR (Gewebetyp) 4 Hinweis vom Radiologen einer möglichen MRT Untersuchung auf eigene Kosten

2005 wechselte ich meine FÄ zum ersten mal .Diese lehnte eine MG auf Kassenkosten ab,da diese Art der Untersuchung auf Grund der Dichte so und so nichts bringen würde.US der Brust ja, wenn ich es wünsche,sprich bezahle.

2009 entschied ich mich daraufhin die Mammographie als Selbstzahlerleistung in Anspruch zu nehmen.Man entsprach meiner Bitte,das nur ich persönlich den Befund erhalte. Ergebnis Mammographie: Mastopathischer Tastbefund beidseits /Strukturmuster sehr dicht/vereinzelte Mikroverkalkungen ohne malignomverdacht/kein Hinweis a. malignomverdächtige Architekturstörungen/allenfalls geringe Transparenzaufhellung gegenüber 2004 Beurteilung: BI-RADS 0 ACR 4 Ergebnis Ultraschall: Strukturmuster beidseits echodicht/Linksseitig zwei kleine Zysten 5mm und 4mm/kein Hinweis auf malignomverdächtige Architekturstörungen Beurteilung: Rechts BI-RADS 1 (unauffällig) und linksseitig BI-RADS 2 (gutartig)

Die folgenden 3 Jahre war ich sozusagen ohne FA.Mußte jedoch Anfang 2012 aufgrund von Beschwerden im Unterbauch wieder einen FA in Anspruch nehmen und wechselte zum zweiten mal.Beim Abtasten der Brust spürte er eine für ihn nicht sicher beurteilbare Veränderung in der rechten Brust,diese erwies sich jedoch beim anschließenden US als harmlos.Allerdings wieder Zysten,linkseitig zwei größere und rechtsseitig mehrere kleinere. Über eine ev. erneute Kontrolle oder ähnlichem lies er nichts verlauten.Den Befund von 2009 hatte er in Form einer Kopie von mir erhalten......

Das soweit zur Vorgeschichte, zum besseren Verständnis.........die Befunde waren bisher immer gutartig,auch der Mikrokalk,weil dieser nur verdächtig erscheint,wenn er gruppiert auftritt. Aber seit der letzten MG sind nun mittlerweile wieder weitere 4 Jahre vergangen und in diesen 4 Jahren ist nicht ausgeschlossen,das sich doch etwas verändert haben könnte.............im Juni nächsten Jahres würde ich automatisch mit meinem 50.Geburtstag in den Genuß des Screenings kommen,bin mir jedoch unschlüssig, ob ich demnächst nicht doch noch einmal eine MG auf eigene Kosten machen lasse!??Zumal ich denke,das bei einem Screening etwaige Voraufnahmen nicht zum Vergleich herangezogen werden und das ein Nachteil sein könnte...........wie würdet ihr euch entscheiden?? Sorry, für den langen Text!

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