Wie lange muss man warten, bis man eine neue Therapie beantragen kann?

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2 Antworten

Ich vermute, du sprichst von "ambulanter Psychotherapie"? Ich weiß nicht, wie du auf 20 Stunden kommst... Die Anzahl der bewilligbaren Stunden hängt von der Therapieform ab, also davon, ob es sich um eine Verhaltens- oder analytische oder tifenpsychologische Therapie handelt. Zunächst gibt es antragsfrei 5 probatorische Kennenlernstunden, dann zum Beispiel, bei den Verhaltenstherapeuten, 25 Stunden als Kurzzeittherapie, dann kann ein Umwandlungsantrag auf Langzeit gestellt werden mit weiteren 20 Stunden, dann ein Verlängerungsantrag mit weiteren 15 Stunden und ganz selten gibt es die Möglichkeit, weitere 20 Stunden zu beantragen. Dann ist auf jeden Fall das Therapieende erreicht. 2 Jahre danach kann eine neue Therapie beantragt werden.

Wie überall gibt es auch hier Ausnahmen, um die 2 Jahresfrist nicht zu haben:

  • Ausnahme 1: Die neue Therapie soll eine andere Krankheit heilen. Dann kann auch früher ein Antrag gestellt werden.

  • Ausnahme 2: Die neue Therapie hat einen völlig anderen Therapieansatz und deshalb eine andere Wirkungschance. (Stichwort: Wechsel der Therapieform)

Für Ausnahme 1 und 2 gilt gleichermaßen, dass es für den Therapeuten erheblicher und kaum bezahlter Schreibkram ist und dass es nicht sehr leicht sein wird, jemanden zu finden , der das macht.

Die zu beantragenden Stunden ist in den anderen beiden Therapieformen höher als das oben beschriebene .

Ohne Antrag kann der Therapeut, bei dem dein Bruder war, monatlich eine Sitzung leisten und abrechnen, und so u.U. die Zeit überbrücken, bis die 2 Jahre rum sind.

LG rZ

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Dauerbrenner in der Nasenbleiche haben keinen Anspruch auf eine Flatrate.

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