Wie lange muss ich mit Blähungen rechnen?

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3 Antworten

Ich würde an deiner Stelle die Ernährungsumstellung etwas herunterfahren .... nicht sofort von 100 auf null runter ... sondern wirklich pö a pö ...

Lass´ dir Zeit bei der Umstellung - niemand hetzt dich.

Nicht sofort beim Brot das volle Korn, sondern z.B. Mischbrotsorten oder eben Brote mit einem höheren Körneranteil ... , das können auch durchaus Kürbiskerne sein - muss ja nicht das volle Schrot und Korn sein.

Du könntest vorübergehend auch erst noch einmal diverse Kleie-Produkte probieren ( Weizenkleie, Dinkelkleie ect. ) - damit hätte der Darm auch schon erheblich mehr zu tun, aber die üblen Blähungen blieben aus.

Probiere aus, was du gut verträgst, z.B. ist Vollkorn-Reis und Vollkorn-Nudeln nicht ein Bruchteil so luftfreibend wie das Brot: das volle Korn.

Probiere es aus .... es gibt auch manche Brotsorten, die sind ganz besonders "schlimm", was Blähungen betrifft. Geh es langsam an ... und teste, was du verträgst.

Du kannst auch Hirse oder Amaranth versuchen - die führen nicht ganz so arg zu Blähungen.

Viel Erfolg.

Es ist, das möchte ich gleich vorweg betonen, eine sehr gute Idee, die Ernährung entsprechend umzustellen. Prima. Leider kann es dadurch wirklich eine zeitlang zu unangenehmen Nebenwirkungen kommen. Allerdings scheinen mir drei Wochen schon eine recht lange Zeit zu sein. Ich dachte, das müsste schneller vorübergehen. Vielleicht hilft es, in der ersten Zeit nicht einfach nur Tee, sondern speziell Fenchel-Anis-Kümmel Tee zu trinken. Der müsste die Beschwerden beheben.

Vollwertkost verursacht Blähungen.“

Das stimmt nur bei plötzlicher, überhasteter Umstellung. Ursache für Bekömmlichkeitsprobleme ist der erhöhte Anteil an Ballaststoffen. Sie bringen die Verdauung in Schwung, senken den Cholesterin-spiegel und beugen Darmkrebs vor. Nehmen Sie sich Zeit (eventuell mehrere Monate) für kleine Schritte. Zuerst nach und nach mehr Obst und Gemüse auf den Tisch bringen. Danach kleine Mengen Vollkornbrot, Vollkornnudeln oder Vollreis**. So wird der zuvor unterforderte Darm nicht überfordert.**

Jetzt ist zwar deine Frage deine Frage nicht beantwortet, aber so sollte man es machen.

Alles Gute von rulamann

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