Frage von sonne123, 224

Wie lange kann ein Mensch ohne Dialyse noch "leben"?

Hallo,

So schwer es auch ist, sollte man die Entscheidung akzeptieren. Nur eines möchte man nicht, das sich der Patient quält.....Gibt es Massnahmen die den Prozess des Sterbens erleichtern?

Danke!

Hilfreichste Antwort - ausgezeichnet vom Fragesteller
von Taigar, 176

Hi Sonne,

Bei starken Nierenversagen dürfte es eine Frage von Tagen bis Wochen sein. Es hängt stark von div. Faktoren ab und wie der Zustand des Patienten insgesamt ist.

Aber da wir den Patienten nicht kennen und man nur Spekulieren kann wäre es ratsam das Thema mit den behandelnden Ärzten durchzusprechen da diese aufgrund der Akte und Erfahrungswerte fundierter abschätzen können.

Wende dich ruhig Vertrauensvoll an die Ärzte und stell die Fragen die dich beschäftigen. Es wirkt manchmal so dass Ärzte etwas reserviert wirken, das ist aber in den seltensten Fällen wirklich so.

Ich wünsch dir / euch viel Kraft

Antwort
von farasi, 195

wessen entscheidung?

welcher patient?

und - ohne patientenverfügung oder einen entscheidungsfähigen patienten geht  gar nichts. da bleibt die dialyse dran und es dürfen keine medikamente gegeben werden, die das leben verkürzen können.

Kommentar von sonne123 ,

Ja es besteht eine Patientenverfügung. Der Patient selber hat eine weitere Dialyse abgelehnt. Ich möchte jetzt nicht wieder auf die näheren Umstände eingehen, nur soweit das es aus Sicht der Angehörigen auch verständlich ist. Es geht nur noch um das Sterben, wie lange es dauern kann und ob es Medikamente gibt, die das Sterben erleichtern. Danke ! 

Kommentar von farasi ,

medikamente, die das sterben erleichtern, - das wäre aktive sterbehilfe.

in deutschland verboten.

wenn es in der patientenverfügung mit angegeben ist, können schmerzmittel so hoch dosiert werden, wie es notwendig ist, um die höchstmögliche schmerzfreiheit zu erreichen, auch wenn dadurch der sterbeprozess beschleunigt wird.

wenn du das meinst - geh mit dem arzt die verfügung durch - oder mit der patientin, soweit sie vom arzt für geistig klar erklärt wurde.

solange der patient bei klarem verstand ist, lässt sich die verfügung in dieser weise abändern. die änderung muss lediglich vom patienten noch einmal unterschrieben werden.

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