Wie lange kann ein Demenzerkrankter allein leben?

2 Antworten

Solange es sich um eine beginnende Demenz handelt ist es angebracht öfter nach ihm zu schauen. Solange er noch auf seine Selbstbestimmung besteht sollte man ihn nicht auf eine Senioreneinrichtung ansprechen, so war es auf jeden Fall bei meiner Schwiegermutter.

Sollten jedoch Einschränkungen von Gedächtnis, Denkvermögen und Orientie­rungsfähigkeit nachlassen und sollte er sich nicht mehr richtig ernähren können und die Körperhygiene, den Haushalt sehr stark vernachlässigen, erst dann würde ich was unternehmen.

Ich hoffe ich konnte dir einigermaßen helfen. Alles Gute von rulamann

enn ich nach Hause komme, fühle ich mich noch einsamer. Man hat mit jemandem geredet, aber zu Hause wartet niemand auf einen. Auf der anderen Seite will ich nicht aus dem Haus raus und in ein Altersheim ziehen, solange ich es schaffe - das ist mir eben vertraut und da möchte ich schon bleiben. Das sind meine vertrauten Räume, das ist alles - irgendwie hängen ja auch Erinnerungen dran und wie hammer´s uns mühsam geschaffen, das war ja nicht einfach; dann waren die Kinder hier?" (Frau F., 70J., Demenz)

Frau F. lebt bereits seit dem Tod ihres Mannes vor 13 Jahren allein in ihrem Einfamilienhaus. Sie ist eine von vielen Demenzkranken, die trotz des Alleinseins und der häufig damit einhergehenden Einsamkeit weiter in ihrer vertrauten Umgebung leben und bleiben wollen.

Bislang gibt es in Deutschland nur vereinzelt spezialisierte Unterstützungsmodelle für allein lebende Demenzkranke, das Interesse an Konzepten ist jedoch groß. Die Deutsche Alzheimer Gesellschaft hat daher die Unterstützung für die Zielgruppe der allein lebenden Demenzkranken zu einem ihrer Schwerpunkte gemacht. Das Projekt "Allein lebende Demenzkranke - Schulung in der Kommune" wurde von Januar 2007 bis April 2010 aus Mitteln des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend finanziert.

Demenz - was nun?

Hallo, heute bitte ich um Rat für eine gute Bekannte. Ihr Mann (77 Jahre alt) hat Demenz und bereits Pflegestufe 2. Sie opfert sich für ihn auf, leider ist dieser Mann nun sehr bösartig geworden und terrorisiert die ganze Familie. Die Bekannte musste ihre jüngste Tochter schon im Haushalt ihrer ältesten Tochter unterbringen um sie vor Schaden zu bewahren. Die Bekannte ist völlig am Ende ihrer Kräfte, denn nebenher muss sie auch noch arbeiten um die Familie zu ernähren. Meine Frage ist nun: Wer weiß aus Erfahrung einen Rat, wie man dieser Frau helfen kann, denn ich befürchte, dass sie selbst bald zusammenbricht. Ich selbst kann leider nicht viel machen, denn wir wohnen ca. 200 km entfernt von ihr. Besteht denn in so einem Fall nicht die Möglichkeit, diesen Mann in ein Pflegeheim einweisen zu lassen und was müsste man denn dafür tun außer einen Antrag stellen? Ich habe überhaupt keine Ahnung, was und wie man tun kann. Hoffnungsvolle Grüße - Sallychris

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Muss eine Hüftfraktur bei über 95 jährigen immer operiert werden.Der Mann ist sehr sehr dement,alterschwach und kann vor schwäche nicht mehr gehen.

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Ambulante Pflege, Haushaltshilfe, medizinische Hilfe VOR und nach OP bei extrem eingeschränkter Bewegungsfähigkeit?

Hallo, ich hoffe sehr, daß mir jemand helfen kann. Mein Vater (76, alleinstehend, ohne Hilfsmöglichkeiten in seinem Umfeld) ist durch diverse Erkrankungen sehr stark eingeschränkt (Hüfte, Knie, Muskelerkrankung ohne Diagnose, Polyneuropathie etc.). Ich habe ihm jetzt für die Hüfte einen Operationstermin organisiert, der ist allerdings erst in 6 Wochen.

Er lebt alleine, weit weg von uns, kommt selbst aber nicht mehr klar. Die alltäglichen Verrichtungen wie Waschen, Anziehen, Kochen sind selbst nur unter extrem starken Schmerzen und eingeschränkt möglich. Nicht möglich ist ihm das Anziehen der Kompressionsstrümpfe alleine und nur extrem schwer bis gar nicht das Aufsuchen der Lymphdrainage. Außerdem besteht eine starke Unfallgefahr. Er kann mit Pausen nur ca. 200m weit gehen und das auch nur unter Schmerzen und mit danach bestehender völliger Erschöpfung und starker Beschwerden.

Er leidet zusätzlich an einer Depression mit Antriebsschwäche u.Ä., weswegen u.A. dieser extreme Zustand überhaupt erst zustande kam.

Ich habe ihn jetzt zu uns geholt, aber da wir eine DG-Maisonettewohnung haben, ist der Zustand bei uns alles Andere als ideal, zumal ich es nicht schaffe, ihm in dem Maße zu helfen, wie er Hilfe benötigen würde, da ich noch 3 kleine Kinder zu versorgen habe.

Wo kann ich welche Hilfen in Anspruch nehmen?

Wichtig wäre in jedem Fall jetzt eine Betreuung / Hilfe in den Wochen vor der OP. Wegen der Treppen und der Vorbereitung auf die OP und seiner ganzen Ärzte und Arzttermine sollte / möchte er gerne zu Hause sein.

Ferner bräuchte es Hilfen nach der OP. Er kommt danach in eine AHB, die ggf. verlängert werden kann, sicher ist das aber nicht. Es ist lt Klinik nicht gesichert, dass er in dem Zustand entlassen wird, dass er sich selbst wieder versorgen kann, wegen der vielen zusätzlichen Erkrankungen ist überhaupt nicht sicher, ob er diesen Zustand wieder erreichen kann bzw. wie die Prognose ist.

Ich habe versucht, mich einzulesen, bin aber etwas überfordert.

Gibt es soetwas wie medizinisch-pflegerische Unterstützung, die der Hausarzt für die Zeit vor der Operation verordnen kann? Wäre für diesen Zeitraum auch Haushaltshilfe verordnungsfähig? (Ich weiß aus meinen Erfahrungen in den Schwangerschaften, dass die Krankenkasse damals keine Hilfe war, sondern das Ganze eher noch verkompliziert hatte).

Wenn ich es richtig verstanden habe, wäre es für die Zeit danach am sinnvollsten, zusammen mit dem Sozialdienst des KH bzw der Reha einen Antrag auf Eileinstufung in einen Pflegegrad zu stellen. Dann würde er Hilfe bekommen und dann nach ein paar Wochen würde der MDK prüfen, ob richtig eingestiuft wurde und evtl. korrigieren, richtig?

Was zusätzlich alles erschwert ist, dass er, weil keine weiteren Angehörigen in seiner Nähe sind und keine Freunde / Bekannte und weil in meinem Umkreis eine sehr gute Klinik für Hüftoperationen ist, wir die Operation hier anberaumt haben und er deswegen ggf. im Zeitraum davor / danach auch noch hier wäre, ich aber alle

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Kann mir mal jemand sagen, wo ich Unterstützung bekommen kann? Ich pflege seit kurzem meine demente Oma und das ist unsagbar anstrengend. Ich mache glaube ich soviel falsch und will einfach mal reden und Hilfe bekommen.

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Guten Tag,

wie ist das können die Angehörigen verlangen das man genau hinsieht bevor man eine Diagnose (Demenz) hier bei einem Nachbarn stellt. Er nimmt nicht gerade wenig Medikamente. Es gibt eine so genannte Priscus-Liste von Medikamenten die für Senioren weniger geegnet sind! http://priscus.net/download/PRISCUS-Liste_PRISCUS-TP3_2011.pdf

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(Ja und so u.U. eine falsche Diagnose gestellt wird? Sprich man bei den Medikamenten genauer hinsieht )

Danke VG Stephan

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