Wie lange darf eine normale Traurigkeit andauern?

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Hallo, das hängt davon ab, was Du unter normaler Traurigkeit verstehst. Wenn Du zum Beispiel momentan in Trauer wegen eines Todesfalles bist oder Du Dich vom Partner trennen musstest, ist es ganz normal, dass man über viele Wochen, manchmal über Monate hinweg traurig ist. Das ist normal und nicht behandlungsbedürftig. Nur wenn es keinerlei Grund für die Traurigkeit gibt, Du darunter sehr leidest und viel weinen musst und das schon länger als drei Wochen andauert, solltest Du das mit Deinem Arzt besprechen. Du solltest vielleicht mal selbst in Ruhe darüber nachdenken, ob Du nicht selbst etwas ändern in Deinem Leben ändern willst oder kannst. Vielleicht mehr mit Freunden etwas unternehmen, Urlaubspläne schmieden, ins Schwimmbad gehen, evtl. Sport machen u.ä.m.. Wir können nicht durchgehend gut gelaunt sein, jeder Mensch hat mal Phasen, wo er einen Durchhänger hat. Alles Gute. lg Gerda

Bei einer Depression ( bin selber davon betroffen ) hat man länger andauernde Episoden von Traurigkeit.

Normal glaube ich sind ein paar Tage . Ist bei jedem verschieden.

Ich meine, im neuen "Diagnosenkatalog" wird diese Frist auf zwei Wochen reduziert.

Das dient - für jeden Laien erkennbar - nur dazu, bei noch mehr normalen Menschen einen Krankheit diagnostizieren zu können, die dann gegen viel Geld nicht behandelt werden kann.

http://de.wikipedia.org/wiki/DSM-5

Ist also eigentlich schon in Kraft. Gab seinerzeit einigen Wirbel ( lässt sich sicher einiges dazu googeln ), aber die Macht der Krankmacher war größer.

Meine Psychotherapeutin sagt eigentlich kaum etwas, ist das normal?

Ich bin zum ersten Mal in psychotherapeutischer Behandlung und habe daher keine Vergleichsmöglichkeiten.

Bisher hatte ich vier Sitzungen, die alle relativ gleich abliefen: ich habe gesprochen und sie hat einige - wenige - relativ allgemeingehaltene Dinge ausgesprochen. Sie hat mir keine Fragen gestellt, nicht mal Eröffnungsfragen, um das Gespräch in Gang zu bringen. Und es entstehen häufig längere, unangenehme Pausen, wenn ich der Meinung bin, dass ich zu einem Thema erstmal alles gesagt habe und mir auch ein Stück Feedback von ihr erhoffe. Mir ist klar, dass primär ich spreche und dass das bestimmt ein Stück weit auch Strategie ist.

Auch habe ich keine Wunder erwarten, aber mir doch etwas Anleitung oder Rat erhofft. Zumal ich teilweise wirklich konkret gesagt habe, dass ich nicht weiß, wie ich in bestimmten Situationen weiterkommen soll.

Aber ist das vielleicht normal? Wie der normale "Ablauf" in einer solchen Sitzung. Darf ich vielleicht am Anfang garnicht mehr erwarten?

Andererseits denke ich, mich selbst reflektieren kann ich theroetisch auch allein oder mit Freundinnen.

Ich wäre dankbar, wenn mir jemand hierzu ein bißchen Feedback geben könnte, da ich mir einfach nicht sicher bin, ob ich zuviel erwarte und das vielleicht normal ist.

Vielen Dank schon mal vorab!

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Bluthochdruck und niedriger Puls mit 17 - Krankheit verschleppt (Grippe)?

Ich hatte jedoch mitte März die Grippe, welche dann auch nach 2 Wochen weg war, jedoch habe ich seitdem Schüttelfrost ,aber kein fieber (hab normale Körpertemperatur), und bauschschmerzen. Die Symptome schwanken von der Intensität, sodass es mir mal schlecht mal besser geht. Wirklich etwas gegen den Schüttelfrost unternehmen kann ich nicht, es fällt mir jedoch auf, dass dieser am stärksten so ca. von 10-16 uhr ist. Ich vermute jedoch, dass die Beschwerden vielleicht mit dem Wetter zusammenhängen, da z.B. als es letzte Woche ein paar Tage sehr warm war und dies Sonne den ganzen tag schien fühlte ich mich fast wie gesund. Als das Wetter sich jedoch wieder änderte und es wieder zu diesem Bewölkten Wechselwetter kam, ging es mir auch wieder schlechter.

Der Arzt hatte ne Blutuntersuchung gemacht und geprüft ob es sich um pfeifisches Drüsenfieber handelt. Die Ergebnisse zeigten jedoch dass es dieses nicht ist.

Zudem konnte auch eine Birken und Gräserpollenallergie festegestellt werden durch den Bluttest(beides Stufe 6 von 6), jedoch habe ich dies schon viele Jahre, sodass mir die Symptome von dieser bekannt sind.

Ansonsten meinter er ich soll vitamin D nehmen weil ich einen Mangel davon im Blut habe , obwohl ich eigentlich viel draußen bin. Die Tabletten nehme ich jz aber schon über 2 wochen und ich merke noch keine Besserung.

Ich bin seid ich die in meiner Frage genannten Beschwerden habe sehr schnell körperlich K.O. und komme schnell in schwitzen.

Und zu den Bauchschmerzen meinte mein Arzt, dass diese durch stress kommen, obwohl ich eigentlich nicht wirklich Stress habe.

Als ich ndann heute erneut beim Arzt war, stellte dieser einen zu hohen Blutdruck (162 / 90) und einen zu niedrigen Puls habe ( zwischen 50 und 60). Der Arzt vermutete, dass dies vielleicht von der verschleppten Grippe kommen kann. Daraufhin wurde ich zum Kardiologen gechickt, der dann ein EKG und Ultraschallbilder von meinem Herzen machte. Die Ergebnisse bekomme ich jedoch erst nächste Woche und ich war nun schon so oft beim Arzt aufgrund meiner Beschwerden und man konnte mir bis jetzt nicht wirklich helfen, sodass ich mal fragen wollte, ob jemand vielleicht ne Idee hat, was ich haben könnte, oder was man ausschließen kann.

Danke im voraus ;)

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Hallo

ich bin stark depressiv , habe eine BPS und PTBS, 2 Krebserkrankungen.

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Danke für eure Antworten

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