Wie lange darf eine normale Traurigkeit andauern?

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Hallo, das hängt davon ab, was Du unter normaler Traurigkeit verstehst. Wenn Du zum Beispiel momentan in Trauer wegen eines Todesfalles bist oder Du Dich vom Partner trennen musstest, ist es ganz normal, dass man über viele Wochen, manchmal über Monate hinweg traurig ist. Das ist normal und nicht behandlungsbedürftig. Nur wenn es keinerlei Grund für die Traurigkeit gibt, Du darunter sehr leidest und viel weinen musst und das schon länger als drei Wochen andauert, solltest Du das mit Deinem Arzt besprechen. Du solltest vielleicht mal selbst in Ruhe darüber nachdenken, ob Du nicht selbst etwas ändern in Deinem Leben ändern willst oder kannst. Vielleicht mehr mit Freunden etwas unternehmen, Urlaubspläne schmieden, ins Schwimmbad gehen, evtl. Sport machen u.ä.m.. Wir können nicht durchgehend gut gelaunt sein, jeder Mensch hat mal Phasen, wo er einen Durchhänger hat. Alles Gute. lg Gerda

Bei einer Depression ( bin selber davon betroffen ) hat man länger andauernde Episoden von Traurigkeit.

Normal glaube ich sind ein paar Tage . Ist bei jedem verschieden.

Ich meine, im neuen "Diagnosenkatalog" wird diese Frist auf zwei Wochen reduziert.

Das dient - für jeden Laien erkennbar - nur dazu, bei noch mehr normalen Menschen einen Krankheit diagnostizieren zu können, die dann gegen viel Geld nicht behandelt werden kann.

http://de.wikipedia.org/wiki/DSM-5

Ist also eigentlich schon in Kraft. Gab seinerzeit einigen Wirbel ( lässt sich sicher einiges dazu googeln ), aber die Macht der Krankmacher war größer.

Wer hat(te) eine Depression aufgrund von Progesteronmangel?

Wie schon gefragt, wer hat oder hatte eine Depression aufgrund von Progesteronmangel? Wer kann dazu irgendwie was sagen?

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Töchter pflegen ihre Mutter nicht ausreichend

Sorry für die lange Geschichte, aber ich weiß nicht was ich machen soll. Meine Schwiegermutter hat im Hauses meines Mannes lebenslanges Wohnrecht und als sie im September vorigen Jahres pflegebedürftig wurde, habe ich die Pflege übernommen (Stufe 1 + Demenz). Im August dieses Jahres hat sie für längere Zeit im Krankenhaus gelegen weil sie sich konstant die Haut aufkratzt und dadurch eine Blutvergiftung bekam. Während des Kh Aufenthaltes bekam sie durch die Blutvergiftung eine Niereninsuffizienz, Herzversagen und Wasser in der Lunge. Insgesamt war sie 7 Wochen im Krankenhaus. Nach Ihrer Entlassung kam sie noch 3 Wochen in die Kurzzeitpflege um sich zu erholen. Die Ärzte im Krankenhaus waren der Meinung, das sie am besten im Seniorenheim aufgehoben wäre, da sie durch ihren schlechten Gesundheitszustand und die zunehmende Demenz nicht mehr alleine Zuhause bleiben sollte. (Mein Mann und ich sind beide Vollzeit im Schichtdienst incl. Wochenende berufstätig) Wir haben das Problem sowohl mit ihr als auch mit ihren Kindern besprochen und eigentlich wurde beschlossen, dass sie in dem Heim, in dem sie zur Kurzzeitpflege war, auch bleiben sollte. Mein Mann und ich haben diese 3 Wochen genutzt um mal Urlaub zu machen, was ja sonst nicht möglich war. Während dieses Urlaubs haben nun ihre Töchter beschlossen, das ihre Mutter doch nicht im Heim bleiben bräuchte und haben sie kurzerhand wieder bei uns ins Haus gebracht. Gleichzeitig haben sie bei der Krankenkasse die Pflege selber übernommen. Mir würde gesagt, ich hätte mich nie richtig um ihre Mutter gekümmert und sie nur ausgenommen. Jetzt kommt morgens der Pflegedienst um ihr die Stützstrumpfhose anzuziehen und geht sie in die Tagespflege. Ab und zu (2-3-mal pro Woche) kommt eine der Töchter mal vorbei. Die Damen schaffen es noch nicht einmal um abends anzurufen um zu fragen wie es ihr geht. Jetzt ist es so, das die Mutter eigentlich nicht alleine zuhause sein darf (MDK sagt sie muss unter Aufsicht sein). In den letzten 2 Monaten ist es schon mehrfach vorgekommen, das sich am Wochenende niemand um sie kümmert. Sie kann nicht mehr selber kochen und hat jetzt schon 2 x am Wochenende kein Essen bekommen, da es scheinbar keine ihrer 3 Töchter schafft, ihr etwas zu bringen oder sie mal zu sich zu holen. Ich habe gleich am Anfang angeboten, wenn es mal so sein sollte, das "niemand Zeit hat" sollen sie mir Bescheid sagen und sie kann bei uns mitessen, wenn wir nicht arbeiten müssen. Aber keiner sagt was und es kommt einfach niemand. Ebenso fühlt sich niemand dafür verantwortlich, zu sorgen, dass sie ihre Medikamente nimmt oder ob und wer ihr die Stützstrumpfhose auszieht. Alleine kann sie das nicht. Ich möchte gern wissen, ob ich da nicht was unternehmen kann, damit besser für sie gesorgt wird. Sie tut mir einfach nur leid. Ich hoffe, das mir hier jemand Rat geben kann.

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Meine Psychotherapeutin sagt eigentlich kaum etwas, ist das normal?

Ich bin zum ersten Mal in psychotherapeutischer Behandlung und habe daher keine Vergleichsmöglichkeiten.

Bisher hatte ich vier Sitzungen, die alle relativ gleich abliefen: ich habe gesprochen und sie hat einige - wenige - relativ allgemeingehaltene Dinge ausgesprochen. Sie hat mir keine Fragen gestellt, nicht mal Eröffnungsfragen, um das Gespräch in Gang zu bringen. Und es entstehen häufig längere, unangenehme Pausen, wenn ich der Meinung bin, dass ich zu einem Thema erstmal alles gesagt habe und mir auch ein Stück Feedback von ihr erhoffe. Mir ist klar, dass primär ich spreche und dass das bestimmt ein Stück weit auch Strategie ist.

Auch habe ich keine Wunder erwarten, aber mir doch etwas Anleitung oder Rat erhofft. Zumal ich teilweise wirklich konkret gesagt habe, dass ich nicht weiß, wie ich in bestimmten Situationen weiterkommen soll.

Aber ist das vielleicht normal? Wie der normale "Ablauf" in einer solchen Sitzung. Darf ich vielleicht am Anfang garnicht mehr erwarten?

Andererseits denke ich, mich selbst reflektieren kann ich theroetisch auch allein oder mit Freundinnen.

Ich wäre dankbar, wenn mir jemand hierzu ein bißchen Feedback geben könnte, da ich mir einfach nicht sicher bin, ob ich zuviel erwarte und das vielleicht normal ist.

Vielen Dank schon mal vorab!

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Bluthochdruck und niedriger Puls mit 17 - Krankheit verschleppt (Grippe)?

Ich hatte jedoch mitte März die Grippe, welche dann auch nach 2 Wochen weg war, jedoch habe ich seitdem Schüttelfrost ,aber kein fieber (hab normale Körpertemperatur), und bauschschmerzen. Die Symptome schwanken von der Intensität, sodass es mir mal schlecht mal besser geht. Wirklich etwas gegen den Schüttelfrost unternehmen kann ich nicht, es fällt mir jedoch auf, dass dieser am stärksten so ca. von 10-16 uhr ist. Ich vermute jedoch, dass die Beschwerden vielleicht mit dem Wetter zusammenhängen, da z.B. als es letzte Woche ein paar Tage sehr warm war und dies Sonne den ganzen tag schien fühlte ich mich fast wie gesund. Als das Wetter sich jedoch wieder änderte und es wieder zu diesem Bewölkten Wechselwetter kam, ging es mir auch wieder schlechter.

Der Arzt hatte ne Blutuntersuchung gemacht und geprüft ob es sich um pfeifisches Drüsenfieber handelt. Die Ergebnisse zeigten jedoch dass es dieses nicht ist.

Zudem konnte auch eine Birken und Gräserpollenallergie festegestellt werden durch den Bluttest(beides Stufe 6 von 6), jedoch habe ich dies schon viele Jahre, sodass mir die Symptome von dieser bekannt sind.

Ansonsten meinter er ich soll vitamin D nehmen weil ich einen Mangel davon im Blut habe , obwohl ich eigentlich viel draußen bin. Die Tabletten nehme ich jz aber schon über 2 wochen und ich merke noch keine Besserung.

Ich bin seid ich die in meiner Frage genannten Beschwerden habe sehr schnell körperlich K.O. und komme schnell in schwitzen.

Und zu den Bauchschmerzen meinte mein Arzt, dass diese durch stress kommen, obwohl ich eigentlich nicht wirklich Stress habe.

Als ich ndann heute erneut beim Arzt war, stellte dieser einen zu hohen Blutdruck (162 / 90) und einen zu niedrigen Puls habe ( zwischen 50 und 60). Der Arzt vermutete, dass dies vielleicht von der verschleppten Grippe kommen kann. Daraufhin wurde ich zum Kardiologen gechickt, der dann ein EKG und Ultraschallbilder von meinem Herzen machte. Die Ergebnisse bekomme ich jedoch erst nächste Woche und ich war nun schon so oft beim Arzt aufgrund meiner Beschwerden und man konnte mir bis jetzt nicht wirklich helfen, sodass ich mal fragen wollte, ob jemand vielleicht ne Idee hat, was ich haben könnte, oder was man ausschließen kann.

Danke im voraus ;)

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Depressive Störung - stelle mich nun selbst in Frage - normal?

Hallo!

Ich bin nun in meinem 2. Krankenstand (1. Krankenstand war im Herbst 2012, 2 Wochen) bis 22.5., weil ich an einer mittelgradigen depressiven Störung mit somatischem Syndrom (F32.11) erkrankt bin. Ich bin seit Herbst in medikamentöser Behandlung und wöchentlich bei einer Therapeutin. In den letzten Wochen ging es mir wieder schlechter - so schlecht, dass es mir speziell bei der Arbeit aufgefallen ist. Ich konnte mich nicht konzentrieren, hatte Schwierigkeiten vollständige Sätze zu formulieren, mir war ständig schlecht und jedes Telefonat/Gespräch war für mich anstrengend. Letzte Woche hat man mir andere Medikamente (statt Sertralin 100mg Cymbalta 60mg), zusätzlich Trittico (1 ganze Tablette) und Quetialan (25mg) verschrieben. Ich nehme brav die Medikamente ein seit letzten Dienstag. Ich weiß, ich darf keine Wunder erwarten, aber ich habe das Gefühl, dass mein Kopf freier ist. Jedoch regt das auch mehr zum Grübeln an. Da in meinem Bekanntenkreis eine Person allen eine "Depression" vorspielt - sie sagt selber, sie nutzt den Krankenstand aus und regt sich über ihre kurzen Ausgehzeiten auf - kreisen meine Gedanken auch um den Gedanken, ob ich mir das vielleicht alles einbilde? Vielleicht bin ich gar nicht krank? Woher kommen aber dann die massiven Schlafstörungen, das ständige übel sein, die Weinanfälle und die Traurigkeit? Das ist doch nicht normal?

Meine Frage also: Ist es normal, dass sich Menschen mit einer depressiven Störung selbst in Frage stellen? An sich selbst zweifeln? Alles runter zu spielen? Sich hineinzusteigen?

Ich selbst habe nur 5 Personen (Chef, 3 Freundinnen und 1 Arbeitskollegin) von meiner Verschlechterung erzählt und dass ich im Krankenstand bin. Möchte eigentlich auch nicht viel darüber reden.

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