Wie lange braucht ein Bandscheibenvorfall, um zu heilen?

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Diese Frage ist nicht mit einem klar eingegrenzten Zeitraum zu beantworten. Von 4 Wochen bis 4 Jahre ist alles möglich.

Denn die Lage des BSV´s, die Quantität des BSV´s, Ausmaß der Dehydrierung, Belastung der WS, Alter des Betroffenen die ergonomische Haltung bei versch. Tätigkeiten, und einige Parameter mehr, lassen die Verläufe der Heilung sehr, sehr unterschiedlich werden.

Ich habe 6 BSV und ( noch ) keinen operiert. Habe aber allerlei Maßnahmen getroffen, - die manch einem nicht bewusst sind - , um die Situation des Rückens zumindest zu stabilisieren, eher noch zu verbessern. Dies ist mir bisher überwiegend gelungen.

Meine Vorfälle fanden überwiegend 2008 statt, nach einer Reha mit anschließender Aufgabe meines Berufes, bis ich überwiegend beschwerdefrei.

Nur wenn es dem " Esel gut ging und er mal wieder auf dem Eis tanzte", indem er glaubte die Gartenarbeiten wieder wie früher machen zu können, dann habe ich sofort am nächsten Tag die Quittung in Form von Schmerzen.

Tipp: Vermeide starke Rotation der WS, vermeide Muskelanspannung während Rotationshaltung, hebe immer aus den Knien heraus ( wenn das nicht geht, dann lass es halt sein ), bei Autokauf kauf einen VAN, also ein Auto in welchem Du in aufrechter Haltung ( so ala Küchenstuhl ) sitzen kannst. Kein SUV, da ist in aller Regel der Wagenboden zu hoch für opt. Sitzhaltung, Fahrrad fahren nur im Hollandrad-Style, das Lattenrost im Bett genau auf Gewicht einstellen, Matratze muss anschmiegend sein, Kopfkissen muss schulterbreit sein ( bei Seitenschläfer ), Muskelaufbau und Vermeidung von Dauerhaltungen und einiges mehr.

Danke für´n Stern, lG

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Ratschläge/Hilfestellung - Bandscheibenvorfall und Umschulung

In meinem letzten Beitrag ging es ja um meine MRT-Befunde von HWS und BWS.

Daraufhin bin ich grad in Behandlung bei einem NC, der eigentlich direkt operieren wollte, ich mich aber erstmal "Nein" gesagt habe, bzw. weil ich allgememein zu viel schiss vor ner HWS-OP habe. (Risiko, ich bin erst 29 etc.pp) Deswegen haben wir die OP-Gespräche erstmal vorschoben und haben uns auf konservative Therapie geeinigt. Also ich krieg nochmal 3 (von 5) Spritzen in den BSV an der HWS und Ultraschallkontrolle und eben Physio. Mal abgesehen das ich finde bis jetzt hat sich nichts verbessert, zumindest nicht sonderlich. Achja die BWS macht mir zwar auch Probleme : z.B. langes stehen bereitet schon oft starke schmerzen. Schweres heben geht auf BWS und HWS (das probier ich ja fast zu 100% zu vermeiden aber manchmal muss man eben die Zähne zusammen beißen und den Müll rausbringen oder einen Einkauf hochtragen, obwohl meine Freundin mich da natürlich so gut es geht unterstützt, aber sie kann ja auch nicht 24/7 da sein, wegen Job etc. )

Ich bin seit dem 12.01 jetzt auch krankgeschrieben und mach mir natürlich Sorgen, wie es weitergeht. Also wenn die konservative Therapie nicht anschlägt will der NC ja wohl wieder direkt eine OP und die will ich ja eigentlich nicht.

Nun sitze ich hier und denke die ganze Zeit über meine Zukunft nach, weil wenn ich mich schon mit 29 fühle als ob ich nicht mehr diese Art von körperlicher Arbeit machen kann und will. Weil das wird ja auch nicht besser über die Jahre gesehen. Denn gehen wir mal davon aus die Therapie halbwegs anschlägt und ich beschwerdefreier werde ohne OP, denke ich trotzdem nicht das ich Woche für Woche für 40h, bücken, heben, tragen von Sachen um die 20 KG Tag ein Tag aus schaffe und das auch in der Situation und unter den Gesundheitlichenaspekten will. (Ich wäre ja allgemein schneller wieder Krankgeschrieben als mein Arbeitsweg ist)

Deswegen dachte ich über eine Umschulung nach und wie ich da am besten vorgehen muss. Hat da jemand mit Erfahrung ? Wäre über Ratschläge etc. sehr dankbar. Das Internet ist zwar voll mit Infos (aber man will ja immer eine Einschätzung seiner Situation) und da ich noch nicht die 15 Jahre voll habe fällt die DRV schonmal weg. Aber niemand als keiner der Ärzte (also die wollten schon wissen was ich beruflich mache), hat irgendwas Job spezifisches gesagt außer "Ok das kann natürlich davon kommen das sie Jahrelang schwer körperlich gearbeitet haben" außer der NC der meinte "Hmmm so schlecht ist ihre HWS, tragen sie die Sachen etwa auf dem Kopf" Also ich bin echt etwas Rat-und Planlos und weiß nicht wie meine nächsten Schritte aussehen sollen, damit ich nicht einfach irgendwann gekündigt werde und auf der Straße stehe und mir das AA nen Job aufzwingt bei nem Personaldienstleister wo ich Packkartons zusammen falten soll für 8 Euro irgendwas die Stunde. Aber weiß auch das ich das mit meinem momentanen Job auch nicht wirklich mehr lange machen könnte.

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Moin!
Ich werde demnächst meinen Bandscheibenvorfall C 3/4 operieren lassen müssen (Myelopathiezeichen!).
Das MRT ist eindeutig und die Meinung eines guten Neurochirurgen ist plausibel.
Meine Frage ist, inwieweit man von einer Reha/AHB Maßnahme nach einer Fusion von HWK 3/4 profitiert.
Mein Neurochirurg scheint selber nicht so überzeugt zu sein, überläßt die Entscheidung aber mir.
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Nun wäre ich interessiert an Erfahrungsberichten Betroffener und deren Angehörigen oder professionellen Meinungen.
Reha-Klnikvorschläge im nehme ich gerne entgegen.

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